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Rasante Prosa

Eine lustvolle Revolution der weiblichen Sprache

In ihrem Buch "Das Pi der Piratin" thematisiert Simone Schönett ihre weibliche Begierde in einer männlich gefärbten Sprachwelt.

  • 8. März 2021, 11:47h, noch kein Kommentar

"Das Pi der Piratin" ist bei Edition Atelier erschienen

Können Frauen in der männlich gefärbten Sprachwelt ihre eigene, die weibliche Begierde zum Ausdruck bringen? Die Ich-Erzählerin in Simone Schönetts rasanter Prosa begibt sich auf die Suche nach einer weiblichen Sprache der Lust. Sie will ihrer Libido Ausdruck verleihen, forscht nach den ihr gerechten Worten, merkt aber bald, dass es nicht genügt, nur aus dem Fundus der Männer Ausdrücke für das zu nehmen, worum es eigentlich geht. Etwas Neues muss entstehen. Denn solange das Wort einer Frau nicht gilt, bleibt die mögliche Eintracht zwischen den Geschlechtern immer nur Utopie…

"Das Pi der Piratin" ist eine lustvolle Revolution der weiblichen Sprache, die uns über die Grenzen der gängigen Ausdrucksweise hinausführt.

Die Autorin Simone Schönett wurde 1972 in Villach in eine jenische Familie geboren, studierte Romanistik, Pädagogik und Medienkommunikation und arbeitet heute als freie Schriftstellerin.


Simone Schönett (Bild: Jorghi Poll / Edition Atelier)

Sie erhielt diverse Auszeichnungen und Preise, unter anderem des Österreichischen Staatsstipendium für Literatur, den Förderpreis des Landes Kärnten für Literatur und den STW-Lyrikpreis. Schönett ist Mitbegründerin von Wort-Werk und Mitveranstalterin von "Die Nacht der schlechten Texte". Für "Das Pi der Piratin" erhielt sie eine Buchprämie des Bundesministeriums für Kunst und Kultur 2020. (cw/pm)

Infos zum Buch

Simone Schönet: Das Pi der Piratin. Prosa. 104 Seiten. Format: 11,8 x 19,3 cm. Edition Atelier/Literaturverlag Poll. Wien 2020. Hardcover mit Lesebändchen: 16,00 € (ISBN: 978-3-99065-028-8).