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Kommentare zu:
"Wir durften bei RTL so sein, wie wir sind"


#1 ElfolfProfil
  • 13.03.2021, 09:57hHamburg
  • Ich mag Stöckel. Gerade im Dschungel Camp ist er durch konsequente Fröhlichkeit aufgefallen. Man wunderte sich über die Qualen der anderen Teilnehmer, wenn man gleichzeitig dieses Wunder der Natur munter rumhüpfen sah. Er ist politisch unkorrekt, sagt, was ihm gerade durch den Kopf geht und nimmt seine Umwelt nicht ernster, als sie es verdient hat.
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#2 OlliAnonym
  • 13.03.2021, 11:03h
  • Antwort auf #1 von Elfolf
  • Ich halte diesen Typen und sämtliche Formate, in denen er rumtänzelt für saudumm. Er ist in der Tat damit so wie er ist: lächerlich, affektiert, aggressiv und dumm. Dass man auf leichte Unterhaltung steht, ist kein Vergehen. Das, was diese Formate jedoch bieten, ist Vorführung, Bestätigung von Vorurteile und Demonstration, dass man nichts mehr können muss.
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#3 gifiAnonym
  • 13.03.2021, 12:48h
  • Fand's schön am Gespräch, dass Stoeckel "mit neuen Gedanken konfrontiert" wurde, ohne aber belehrt und vorgeführt zu werden. Er hat echt viel von Mooshammer: Er ist nicht "woke" oder besonders reflektiert, aber durch seine bloße Präsenz als Paradiesvogel hat er einen positiven Effekt.
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#4 toreiProfil
#5 StaffelbergblickAnonym
  • 13.03.2021, 15:24h
  • Diese mediengeile Knallcharge hat gerade noch gefehlt. Mich hat es angekotzt, wie er bei der Trauerfeierlichkeit von Hannelore Elsner sich ins Rampenlicht gestürzt hat ...
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#6 LotiAnonym
#7 sarcocaulonAnonym
  • 13.03.2021, 19:13h
  • Die meisten Kommentare hier zeigen vor allem eins: Toleranz gibt es in der Szene wenig!
    Ich bin weder ein Fan von Julian.FM.Stöckel und auch kein Liebhaber der Sendungen in denen er auftritt. Aber lasst ihn doch einfach so sein wie er ist und ich finde er ist sehr mutig! Und das ist doch großartig!
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#8 ElfolfProfil
  • 13.03.2021, 21:59hHamburg
  • Antwort auf #7 von sarcocaulon
  • Es ist gut von dir beschrieben. Stöckel ist eine eigenständige Person, der genauso das Recht hat, sein Leben zu gestalten, wie wir alle. In den letzten Jahren wird aus der Gay Community plötzlich ein heteronormatives Verhalten verlangt, um bloß keine Angriffsfläche zu bieten. Bestenfalls darf man sich noch als Opfer inszenieren. Vor dreißig Jahren war schon mal viel mehr Spaß und Lebensfreude und scheiß auf Vorurteile. Trash TV sind Hofnarren, die sich selbst nicht wichtig nehmen. Lasst uns mal wieder politisch unkorrekt sein. Dann dürfen wir auch ein Arschloch wieder Arschloch nennen, ohne an Sex zu denken.
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#9 LotiAnonym
  • 14.03.2021, 05:04h
  • Antwort auf #8 von Elfolf
  • Ich habe im Leben wahrlich schon echt viele Schwule mit sehr, sehr großer Klappe kennengelernt. Und man kann sich auch über andere lustig machen, solange dabei niemand öffentlich beleidigt oder verbal angegriffen wird. Kommt vor, bleibt aber im privatem Bereich. Aber sich derart ins Rampenlicht zu stellen um auch ja genug mediale Aufmerksamkeit zu erhaschen, ist einfach nur billig. Wenn diese Type obendrein auch noch Werbung für einen Privatsender betreibt, ist bei mir sowieso schon schluss.
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#10 ElfolfProfil
  • 14.03.2021, 06:09hHamburg
  • Antwort auf #9 von Loti
  • Hallo Lotti. Der Stöckel macht im Fernsehen nicht halb so viel, wie Olivia Jones. Sie sind in den selben Trash Formaten und sie treten ähnlich schrill auf. Nur das der eine dabei einfach nur seinen Spaß hat, wärend der andere alles komplett komerzialisiert. Von daher verstehe ich nicht, warum die Szene beide so unterschiedlich beurteilt. Die aufgeklärten Kulturtunten unter uns stellen nicht die Mehrheit. Egal welche sexuelle Orientierung, die Bandbreite menschlichen Verhaltens ist größer, als wir sie im Alltag wahrnehmen.
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#11 LotiAnonym
  • 14.03.2021, 07:19h
  • Antwort auf #10 von Elfolf
  • Zuerst mal danke dafür, dass Du mir die Augen geöffnet hast und mich Lotti nennst. Denn zuerst sehe ich mich auch als Schwester, danach erst als Mann. Soviel dazu. Zudem wünschte ich mir auch schon immer solch ein loses Mundwerk zu haben. Ist mir aber vergönnt geblieben. Habe mir auch die Mühe gemacht das Potcast anzuhören. Und wie jemand hier geschrieben hat, sie käme saudumm herüber, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Von daher ziehe ich meine vorher abgegebenen Kommentare zurück.
    Auch ich hatte mal das Glück plötzlich und unerwartet in einem Film als Statist mitspielen zu dürfen. Der später sogar zum Kultfilm avancierte. Nur mit dem Unterschied, dass ich nie berühmt sein wollte. Da bin ich eher grundsolide und bescheiden. Nur noch eins zum Thema. Gerade die sogenannten Tunten echte Dragqueens fand damals wie heute immer schon besonders anziehend. Weil sie mir Mut machten immer nach vorne zu schauen und ja niemals unterkriegen zu lassen oder gar aufzugeben. Und jetzt von Berufswegen eine schön anzusehende Dragqueen wie Olivia Jones zu sein, finde ich schon einen großen Schritt vorwärts in die richtige Richtung. All den Neidern sei mitgeteilt, macht es doch erst einmal so. Vielleicht stimmts dann auch wieder mit dem Selbstwertgefühl. L.G.
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#12 Taemin
  • 14.03.2021, 14:43h
  • "Wir durften bei RTL so sein, wie wir sind" - klar, weil RTL natürlich seinem Publikum schrille Paradiesvögel vorführen wollte wie dressierte Affen.
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#13 LupdejuppAnonym
  • 14.03.2021, 16:45h
  • Antwort auf #12 von Taemin
  • ?? Ja, Unterhaltungsshows brauchen Charaktere, war schon immer so, siehe Wetten Dass, Geld oder Liebe, den ESC, Big Brother, Herzblatt etc... alles Sendungen die von den Personen leben.. Eine Olivia Jones wäre sicher auch kein "Star" wenn er*sie (ehrlich kein plan) nicht rumrennen würde wie ein explodiertes Einhorn, aber wen juckts, gönn ihnen... zumal solche Charaktere eben doch einen nicht unerheblichen Teil der lbgtqi repräsentieren...
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#14 i5blep7Anonym
  • 26.08.2021, 17:55h
  • Ich bin absolut kein Fan von Julian F. M. Stoeckel, aber seine Geschichte, so wie er sie im Podcast beschrieben hat, ist interessant, weil ungewöhnlich. Seine Selbst-Inszenierung ist maximal weit von meinen Lebensentwürfen entfernt, aber ich bin tolerant und wie er selbst sagt, will er nicht jedem gefallen.
    An einer Stelle wurde mir jedoch ganz anders. Er sagt, dass er nicht politisch sein, was er auch nicht sein muss, aber bei mir kam es so an, dass ihn verbale bzw. körperliche Übergriffe auf queere Personen überhaupt nicht berühren, er sich für diesen Aspekt nicht interessiert (weil er dies nie erlebt hat) und er auch nicht Position dagegen ergreifen will. Das ist so ignorant und überheblich, dass ich es kaum glauben konnte.
    Leider hat Johannes Kram dies einfach so stehen lassen. Ich hätte mir da schon eine kritische Rückfrage gewünscht. Der Podcast steht für die queere Community und soll zu Stärkung beitragen. Wenn aber Probleme so ignoriert werden, muss Stellung bezogen werden.
    Gruß DIETER
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#15 i5blep7Anonym

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