Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=38359
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Amazon stoppt Verkauf von Büchern, die queere Menschen für geisteskrank erklären


#1 LupdejuppAnonym
  • 15.03.2021, 13:57h
  • Ich kann nur wiederholen was ich schon beim google/titanic Bericht geschrieben hab (und yeah, ich weiß das ich hier mit der Meinung nahezu alleine bin, kein Ding):

    Amazon ist - größe hin oder her - kein staatliches Unternehmen und darf im Rahmen der jeweiligen Gesetzlage frei entscheiden was verkauft wird und wie ihre Richtlinien/Nutzungsbedingungen aussehen. Fertig....

    (Das Amazon hier sicher nicht aus "moralischen Gründen" handelt sondern der PR-Effekt und Imagepolierung höher wiegt als der durch entsprechende Bücher generierte Umsatz steht auf nem anderen Blatt)
  • Antworten » | Direktlink »
#2 NevermindAnonym
  • 15.03.2021, 14:35h
  • Antwort auf #1 von Lupdejupp
  • Diese amerikanischen Internetfirmen wie Apple, Google und amazon hatten von Anfang an eine fortschrittliche Unternehmenskultur und eine positive Einstellung zu queeren Menschen. Jeff Bezos hat 2012 mit zwei Millionen Dollar eine Kampagne für die Ehe für alle unterstützt. Es könnte also schon sein, dass der Konzern seine Marktmacht bewusst für einen guten Zweck nutzt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#3 Taemin
  • 15.03.2021, 14:49h
  • Diejenigen, die dafür kämpfen, dass Homohasser keine Hotelzimmer an gleichgeschlechtliche Paare vermieten oder ihnen Hochzeitstorten verkaufen müssen, weil das ein Eingriff in ihre Freiheit wäre, schreien danach, in die Freiheit eines Unternehmens einzugreifen, das keine menschenfeindliche Propaganda verkaufen will. Die einzige Freiheit, die diese Leute kennen, ist die Freiheit des Hasses.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 LupdejuppAnonym
#5 AndererBlickAnonym
  • 15.03.2021, 15:41h
  • Antwort auf #4 von Lupdejupp
  • Das eine schließt das andere doch nicht aus. Nur, weil einige Sachen schlecht sind, müssen doch nicht alle anderen Sachen auch schlecht, weil PR-kalkuliert, sein. Ich finds jedenfalls einen mutigen Schritt, sich so offen gegen Republikaner-Größen zu stellen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#6 LupdejuppAnonym
  • 15.03.2021, 15:58h
  • Fucking hell ey, grad mal geguggt weil irgendwie schon erwartet, aber:

    Bei Amazon "When Har" eingeben und das genannte Buch ist der erste Vorschlag noch vor "When Harry met Sally"... (Aber nicht im Verkauf)...

    Aber jepp, wahrscheinlich hat der Autor jetzt mehr Aufmerksamkeit und mehr Verkäufer als je zuvor....
  • Antworten » | Direktlink »
#7 Anonyma
  • 15.03.2021, 16:25h
  • Antwort auf #4 von Lupdejupp
  • "Du meinst die Firma die in den USA Toilettengänge kontrolliert, Gewerkschaften verhindert und nahezu keine Steuern zahlt ?"

    Ich weiß gerade gar nicht, was ich davon halten soll, dass hier jemand aus einem Land, das keine Gelegenheit (Gesetze, medizynische Leitlinien, Richtlinien der Krankenkassen etc.) auslässt, trans Menschen zu pathologisieren und zu psychiatrisieren, glaubt, mit dem moralischen Zeigefinger auf einen amerikanischen Konzern zeigen zu müssen, der konsequent Literatur, die queere Menschen pathologisiert, aus seinem Sortiment entfernen will... Wieviel verdrängte kognitive Dissonanz braucht es wohl, um aus einem solchen Glashaus eingebildeter moralischer Überlegenheit heraus mit solchen Backsteinen zu werfen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#8 LupdejuppAnonym
  • 15.03.2021, 16:38h
  • Antwort auf #7 von Anonyma
  • lol... zum angegriffen sein gehört ein Angriff, sonst wird das nichts ...

    Ich hab den Sachverhalt des Einstellen des Verkaufes zu keinem Zeitpunkt bewertet, ich hab nur die Intention dahinter in Frage gestellt!

    Wie kommt man überhaupt auf den Vergleich "Amazon"/"Deutschland"..... kommt jetzt so ein "Deutschland ist eine GmbH" Monolog ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#9 SebiAnonym
  • 15.03.2021, 17:23h
  • Im Jahr 2021 kommt Amazon endlich mal auf die Idee, keine homophoben Hetzschriften mehr verkaufen zu wollen, die jeglichen wissenschaftlichen Fakten widersprechen und Menschen schaden.

    Wollen die jetzt Applaus dafür? Das kommt 10 Jahre zu spät.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 Anonyma
  • 15.03.2021, 23:41h
  • Antwort auf #8 von Lupdejupp
  • "Ich hab den Sachverhalt des Einstellen des Verkaufes zu keinem Zeitpunkt bewertet, ich hab nur die Intention dahinter in Frage gestellt!"

    Und genau auf die von Dir unterstellte Intention bezog sich mein Kommentar. Ich finde diese Überheblichkeit, mit der man hier in Deutschland immer glaubt, alles, was in anderen Ländern passiert, beurteilen zu können, einfach nur gruselig. Firmen wie Amazon, Apple, Google, Microsoft usw. sind in Amerika beim Thema Diversity nicht nur hiesigen Firmen, sondern ganz Deutschland weit voraus. Und sogar die amerikanischen Niederlassungen deutscher Firmen kriegen dort deutlich mehr auf die Reihe als die "Originale" hier in Deutschland. Woran mag das wohl liegen? Vielleicht daran, dass Deutschland in seiner jahrzehntelang gepflegten piefig spießigen moralischen Überheblichkeit einfach den Anschluss an die Gegenwart verpennt hat?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#11 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 16.03.2021, 06:22h
  • Eigentlich mag ich Amazon nicht, aus mehreren Gründen. Aber hier haben sie bewiesen, dass sie auch mal Eier in der Hose haben können.
  • Antworten » | Direktlink »
#12 LupdejuppAnonym
  • 16.03.2021, 08:27h
  • Antwort auf #10 von Anonyma
  • Ja, da hast du recht, ich bezweifel das die von dir genannten Multimillionen Dollar Konzerne aus reiner Nächstenliebe handeln.... Und stell dir vor, das hat nichts damit zu tun das es amerikanische Konzerne sind! Aber gut, man guggt immer nur auf den eigenen arsch, scheiß auf Ausbeutung wenn die PR stimmt....

    Wenn du mir daraus jetzt transphobie oder heuschlerei etc vorwerfen willst dann ok, kein Ding, gönn dir, schon alleine die Tatsache dass du offensichtlich denkst wer A kritisiert unterstützt automatisch B find ich recht albern, auch wenn es natürlich stimmte das ich das Arbeitsrecht in Deutschland besser als das amerikanische finde...

    (Btw.: mal abgesehen davon dass du das Buch hier über Apple und Google kaufen kannst.... )
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#13 NevermindAnonym
  • 16.03.2021, 11:39h
  • Selbst wenn die Motive ausschließlich eigennützig sein sollten, wäre ja noch die gute Nachricht, dass es für Image und PR mehr bringt, auf Queerphobie zu verzichten, als diese Produkte im Programm zu behalten.
  • Antworten » | Direktlink »
#14 LupdejuppAnonym

» zurück zum Artikel