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Kommentare zu:
Immigrant liebt Emigrant


#1 WanndererAnonym
#2 NonBinaryEhemaliges Profil
  • 18.03.2021, 11:11h
  • Antwort auf #1 von Wannderer
  • Oh, absolut! Mein bester Freund und ich waren hin und weg. Es ist natürlich alles Geschmackssache, aber wir können diesen Film absolut empfehlen! (Was auch daran lag, dass wir uns beide sofort in den schönen Syrer verliebt haben. Aber auch das ist ja Geschmackssache.)
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#3 KumpelAnonym
  • 18.03.2021, 12:11h
  • Antwort auf #2 von NonBinary
  • Kenne zwar diesen Film nicht, doch kann ich mich sehr gut in Dich hineinversetzen. Vor gut einem halben Jahr lernte ich einen jungen Syrer in einer Wohngemeinschaft kennen. Wo auch eine Alleinerziehende Mutter mit ihren zwei Jungs 8 u.10 Jahre alt lebte. Ich betreute diese beiden einmal die Woche. So lernte ich Tarik kennen. Er erzählte mir seine Geschichte von der Flucht aus Syrien u.wie er seine Familie zurücklassen mußte. Und er ist so unglaublich schön. Ich kam nicht umhin, ihn unentwegt anzuschauen. Diese Augen. Er ist so um die 21 Jahre jung, bemerkte meine ständigen Blicke. Aber er fühlte sich nicht dadurch verunsichert. Eines Tages sagte ich zu ihm, ich hätte da eine Überraschung für dich. Er ging mit mir nachhause und in den Keller. Dort stand mein noch gut funktionierendes Fahrrad. Zudem zwei große Lautsprecherboxen u. ein Verstärker. Als ich ihm sagte, all das gehört nun Dir, strahlte er wie ein kleiner Junge. Mit meinen jetzt 70 Jahren habe ich ihn nicht damit konfrontiert, dass ich schwul bin. So sind wir nun gute Freunde geworden. Er lernt jetzt bei einer Security Firma und darf sogar nach seiner Ausbildung eine Waffe tragen. Auch lernt er schon sehr gut unsere Sprache.
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#4 Eberhard WüstlingerAnonym
  • 18.03.2021, 12:51h
  • Die vorherigen Kommentare empfinde ich als pauschalisierend und infantilisierend - als seien Geflüchtete eine homogene Masse und einfach nur "schön" wie z.B. schöne Püppchen, nicht mehr. Und wieso versteckt der Vorredner seine Homosexualität auf einmal im Kontakt zu Geflüchteten? Ob das langfristig für Akzeptanz sorgt?
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#5 LarsAnonym
#6 LarsAnonym
  • 18.03.2021, 13:33h
  • Antwort auf #1 von Wannderer
  • Der Film ist eine poetische Romanze mit den "idealen" Bedingungen. (abgschiedene Hütte, Sommer, junge Menschen zwischen denen es auf Anhieb funkt, zeitweise Aufhebung von sozialen und kulturellen Barrieren), aber sensibel und sinnlich umgesetzt.

    Sehr gelungen ist m.E: die Auseinandersetzung mit Männlichkeitsbildern und -klischees (v.a. mittels des Blicks des jungen Finnen auf den syrischen Handwerker.)

    Die vielen sozialkritischen Fragen aufgrund der unterschiedlichen Lebenschancen und sozialen Möglichkeiten der beiden Poritagonisten werden nicht ausgeblendet, aber eher angedeutet.
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#7 KommentarAnonym
#8 WanndererAnonym
#9 NonBinaryEhemaliges Profil
  • 18.03.2021, 14:35h
  • Antwort auf #4 von Eberhard Wüstlinger
  • Wie schräg ist das denn bitte? Ich soll nicht von einem "schönen Syrer" sprechen dürfen, weil ich ihn damit "infantilisiere und pauschalisiere"? Die beiden Hauptdarsteller sind ein Finne und ein Syrer. Der Finne ohne Bart, der Syrer mit. Wir fanden den Syrer eben unglaublich schön, u.a. weil wir Männer mit Bart mögen, aber auf keinen Fall, weil er Syrer war, oder weil er Geflüchteter war. Wie Du auch nur im Entferntesten auf die Idee kommst, wir würden so jemanden wie ein "Püppchen" wahrnehmen oder behandeln, bleibt mir komplett verborgen.
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#10 KumpelAnonym
#11 KumpelAnonym
  • 18.03.2021, 15:24h
  • Antwort auf #7 von Kommentar
  • Vielen Dank für den Link.
    Trifft auf mich aber nicht zu. Ich habe den Syrer mit Namen Tarik von Anfang an als Mitbewohner dieser Wohngemeinschaft angesehen. Nicht mal ansatzweise dachte ich bei unser erstes Zweiergespräch an Sex. Zum Verführen gehören bei mir immernoch zwei Personen. Meine Geschenke an ihm kamen von Herzen und ohne jeglichen Hintergedanken.
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#12 LarsAnonym
  • 18.03.2021, 17:02h
  • Antwort auf #9 von NonBinary
  • Schön, dass ich dir einmal recht geben kann auf diesen Seiten :-)

    Der Film ist darauf angelegt, dass man die Gefühle der beiden Hauptdarsteller nachempfiinden soll - und die verlieben sich nunmal ineinander. Man kann sich je nach Geschmack mit einem oder beiden identifizieren.

    Es ist auch legitim, dass der Film eher aus der europäischen Perspektive erzählt wird. Was den Film angenehm macht, ist, dass dem Finnen schon deutlich wird, dass seine Perspektive auf die Romanze, das Leben und das Land eine andere ist, als die des Syrers und dass nicht nur die Kultur und die familiären Bindungen, sondern auch materielle Unterschiede zwischen den beiden stehen. Das wird auch von beiden Seiten reflektiert. Für den Syrer ist die Liebelei schön, aber sein Ziel ist es, irgendwo anzukommen, auf eigenen Beinen zu stehen, während der Finne weg will, Unabhängigkeit und Freiheit sucht.

    Schade, dass in den ankündigungen zu solchen Filmen immer nur das nichtssagende Wort "bewegend" vorkommt. Ich finde, er trifft die Gefühle die dieser romantische aber auch nachdenklche und ruhige Flm auslöst, nicht ganz.
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