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Katholische Kirche

2.000 katholische Geistliche aus Deutschland wollen Lesben und Schwule weiterhin segnen

Widerstand gegen Rom: Theologen, Priester, Ordensleute, Seelsorger sowie Pfarr- und Gemeindereferenten boykottieren das Segnungs-Verbot des Vatikans.


Kirchliche Segnung eines schwulen Paares (Bild: dp photography)

Nach dem Nein des Vatikans zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare hat sich ein bundesweiter Widerstand unter Geistlichen formiert. "Wir wollen uns nicht auf diese sehr verengte und veraltete Sicht von Sexualität fixieren, sondern wir sehen liebende Menschen", sagte der Würzburger Hochschulpfarrer Burkhard Hose.

Zusammen mit dem Pfarrer Bernd Mönkebüscher aus Hamm, der sich vor zwei Jahren öffentlich als schwul outete, hatte Hose vergangenen Montag eine Unterschriften-Aktion gegen das Segnungsverbot gestartet. Knapp 2.000 Menschen haben seinen Angaben zufolge bis zum Wochenende unterschrieben – die meisten von ihnen katholische Theologen, Priester, Ordensleute, Seelsorger, Pfarr- oder Gemeindereferenten.

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Bis Palmsonntag werde gesammelt, dann soll die Liste dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, und der Vorsitzenden des Forums "Sexualität und Partnerschaft", Birgit Mock, übergeben werden. Ein genauer Termin stehe noch nicht fest – am liebsten noch vor Ostern.

#mehrSegen Erklärung: Angesichts der Absage der Glaubenskongregation, homosexuelle Partnerschaften zu segnen, erheben...

Posted by Burkhard Hose on Tuesday, March 16, 2021
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Seit Jahren sorgt das Thema Homosexualität in der katholischen Kirche für rege Diskussionen. Am 15. März gab die vatikanische Glaubenskongregation in einer Stellungnahme bekannt: Jede Segnungsform, die eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft anerkenne, sei unzulässig (queer.de berichtete). (cw/dpa)



#1 gayliveAnonym
  • 20.03.2021, 08:56h
  • Hallo Mädels und Jungs,

    bis Sonntag kann man noch die Petition mit seiner Unterschrift unterstützen. Dazu einfach eine Mail an: mehrsegen@gmx.de

    Macht alle mit.
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#2 fredinbkkkAnonym
  • 20.03.2021, 09:25h
  • als Atheist kann ich mich nur lächeld zurück lehnen....alle längst vergessenen Sekten hatten ihre Zeit....und deren Segnungen gehen mir sowas am A vorbei...
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#3 SinnmanAnonym
  • 20.03.2021, 09:31h
  • Antwort auf #1 von gaylive
  • Super! Hunderte von Einzelpetitionen auf teils fragwürdigen Portalen, zum oft gleichen Thema aber jeweils anders formuliert, wo nicht mal sichergestellt ist, dass diese auch den Petitionsausschuss des Bundestages erreichen. Was soll das bringen? Es gibt bereits ein offizielles Portal für Petitionen wo dann auch sichergestellt ist, dass sie den richtigen Empfänger auch erreichen:

    epetitionen.bundestag.de/


    Seltsam, dieses offizielle Portal wird ignoriert aber jeder klickt gerne wild im Netz rum und verteilt seine Daten ohne den Empfänger richtig zu kennen. Schöne bunte "klick-klick-sozial-media-Welt"
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#4 PferdeliebhaberinAnonym
  • 20.03.2021, 10:53h
  • Wenn man zu diesem Artikel einen Like setzen könnte würde es bestimmt Tausende geben, die hier gerne ihre Zustimmung zeigen wollen.
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#5 swimniAnonym
#6 homooeconomicusAnonym
#7 LegatProfil
#8 LarsAnonym
  • 20.03.2021, 13:19h
  • Antwort auf #7 von Legat
  • "Magie und Zauberwesen"

    Ich vermute doch, dass du da einen Teil der Gläubigen intellektuell unterschätzt. Ein Großteil moderner aufgeklärter Kirchenmitglieder kann schon unterscheiden zwischen existenziellen Texten und Vorstellungen der Bronzezeit und der Antike und heutigen Erkenntnissen.

    Gründe für eine Religions- bzw. Kirchenzugehörigkeit sind - auch für viele queere Menschen - Traditionsverbundenheit, Ausdruck kultureller Prägung, Strukturen, Techniken und eine Sprache zum Ausdruck spiritueller und existenzieller Erfahrungen, soziale Angebote, Wahrnehmung sozialer Angebote.

    Menschen, die aus einer Kirche austreten, werden damit nicht diese rational nachvollziehbaren Bedürfnisse und Prägungen ablegen. Sie werden auch außerhalb der Kirche nach Geborgenheit, Struktur und Gemeinschaft suchen.

    Eine Auseinandersetzung mit den Kirchen und den Gläubigen muss auch auf diesen Ebenen stattfinden.
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#9 Taemin
  • 20.03.2021, 13:44h
  • Antwort auf #8 von Lars
  • Wer aus Tradition und kultureller Prägung der kath. Kirche angehören will, muss dann aber auch eben diese Tradition und "Kultur" anerkennen, d.h. akzeptieren, dass er von seiner Kirche zur Hölle verdammt ist. Man kann nicht Rosinen picken, auch und gerade nicht in einer Religion. Und wenn Du von bronzezeitlichen Vorstellungen sprichst: Das sind die Grundlagen der kath. Dogmatik.
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#10 LegatProfil
  • 20.03.2021, 14:53hFrankfurt am Main
  • Antwort auf #8 von Lars
  • "Menschen, die aus einer Kirche austreten, werden damit nicht diese rational nachvollziehbaren Bedürfnisse und Prägungen ablegen. Sie werden auch außerhalb der Kirche nach Geborgenheit, Struktur und Gemeinschaft suchen."

    Genau diese Bedürfnisse sind es ja, die Religionen seit Jahrtausenden schamlos ausnutzen. All das findet sich problemlos und ohne den ganzen religiösen Ballast in säkularen Umfeldern.

    "Eine Auseinandersetzung mit den Kirchen und den Gläubigen muss auch auf diesen Ebenen stattfinden."

    Warum sollte man nicht auch den ganzen magischen Hokuspokus ansprechen dürfen? Ist dir das unangenehm? Die Gottesbehauptung (Zauberwesen mit unendlichen magischen Kräften) steht doch noch? Oder ist die etwa vom Tisch?

    Übrigens, Spiritualität, also die Annahme einer transzendenten Wirklichkeit, ist auch nur ein anderes Wort für den kindlichen Wunsch nach der Existenz von puren Fantasievorstellungen, teilweise sogar mit der bewussten Absicht, diese absichtlich für immer geheim halten zu wollen, weil sich so etwas immer weiter und immer verrückter vorzustellen halt so schön hinter den Ohren kribbelt.

    Ist alles rein emotional. Verständlich, aber dadurch nicht wahr.
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