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Fahndung

Sexdate erpresst: Berliner Polizei sucht diese Männer

Mit Bildern sucht die Polizei Zeugen zu einem Trio, das 2019 einen Mann nach einem Date tagelang räuberisch erpresst haben soll.


(Bild: Polizei Berlin / Youtube)

Mit der Veröffentlichung von Bildern sowie Beschreibungen der Männer bittet die Polizei Berlin um Mithilfe bei der Suche nach einem Trio, das dringend verdächtigt ist, im Jahr 2019 einen Mann in Mariendorf räuberisch erpresst zu haben.

Am 28. September 2019 lernte der damals 42-Jährige demnach im Internet zwei Männer kennen, mit denen er sich in seiner Wohnung in der Kurfürstenstraße verabredet hatte. Nachdem es zu einvernehmlichen sexuellen Handlungen zwischen den Männern gekommen sein soll, hätten die beiden jungen Männer den 42-jährigen Wohnungsinhaber anschließend aufgefordert, ihnen seine Kundenkarte sowie die dazugehörige PIN einer Autovermietung auszuhändigen. Von dem Verhalten des Duos eingeschüchtert, sei er der Forderung nachgekommen.

Die beiden Tatverdächtigen sollen anschließend mit der Kundenkarte ein Auto kostenpflichtig angemietet haben. Als der 42-Jährige am Folgetag die Sperrung seiner Karte vornahm, sei er von den Tatverdächtigen bedroht worden, die Karte wieder freizuschalten. Eine Freischaltung der Karte konnte jedoch nicht durchgeführt werden, da unter Verwendung der Karte zuvor Verkehrsunfälle verursacht wurden. Am 7. Oktober 2019 habe sich der dritte Tatverdächtige beim 42-Jährigen gemeldet und unter Drohung von Gewalt bei einem anschließenden Treffen die Herausgabe der Kreditkarte und der PIN gefordert. Eingeschüchtert sei der 42-jährige Mann der Aufforderung nachgekommen und habe die Kreditkarte bei einer Verabredung übergeben.

In den darauffolgenden Wochen sei es zu mehreren weiteren Drohungen und anschließenden Übergaben von Bargeld und Gegenständen sowie ungerechtfertigten Geldabhebungen gekommen, so die Polizei. Sie fragt nun, wer die abgebildeten Männer kenne oder Hinweise zu ihrem Aufenthalt oder sonstige sachliche Hinweise abgeben könne.

Der erste Tatverdächtige nenne sich Alex Paplock, sei ca. 18 bis 25 Jahre alt, habe eine schlanke Figur und "dunkleren Teint" sowie dunkle, kurze Haare. Er sei bekleidet mit einer rotbraunen Jacke mit hellem Fellkragen. Der zweite Verdächtige sei "Darius", 18 bis 25 Jahre alt, habe eine schlanke Figur, "dunkleren Teint", dunkle, kurze Haare und sei bekleidet mit einer beigefarbenen Kapuzenjacke. Tommy Rathe nenne sich der dritte Verdächtige, er sei 18 bis 25 Jahre alt, habe eine schlanke, sportliche Figur, "dunkleren Teint", dunkle, kurze und leicht lockige Haare und trage einen Oberlippenbart und/oder Kinnbart.

Hinweise nimmt das Fachkommissariat der Polizeidirektion 4 (Süd) in der Eiswaldstraße 18 in 12249 Berlin-Lankwitz während der Bürozeiten unter der Rufnummer (030) 4664-473110, außerhalb der Bürodienstzeiten unter der Rufnummer (030) 4664-471100, über die Internetwache oder auch jede andere Polizeidienststelle entgegen. (cw/pm)

Die Bilder der Tatverdächtigen wurden nach der erfolgreichen Fahnung aus dem Bericht entfernt.



#1 AmazingSpiderManAnonym
  • 26.03.2021, 18:40h
  • Das ist 1,5 Jahre her und JETZT werden Zeugen gesucht....Als ob dabei noch was rauskommt....sowas ermuntert Täter ja gerade zu.
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#2 janxAnonym
  • 26.03.2021, 23:20h
  • Antwort auf #1 von AmazingSpiderMan
  • Das Gesetz schreibt vor dass erst alle anderen Ermittlungsansätze ausgeschöpft sein müssen.

    Außerdem kommt selbstverständlich was dabei raus. Fotofahndung ist eigentlich immer K.O-Kriterium. Meist steht schon 2 Tage später in der Zeitung dass die geschnappt wurden. Ist auch kein Wunder: Überleg mal das wäre ein 2 Jahre altes von jemandem den du beruflich oder aus der Ausbildung oder vom Sport kennst. Natürlich würde man den wiedererkennen. Ist doch logisch.
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#3 Gries1Anonym
  • 27.03.2021, 05:38h
  • Antwort auf #2 von janx
  • "Das Gesetz schreibt vor dass erst alle anderen Ermittlungsansätze ausgeschöpft sein müssen. "

    Das erklärt ja nicht die Dauer von 1,5 Jahren bis zur Fotoveröffentlichung.
    Die Berliner Polizei und Justiz, von der Berliner Regierung verschuldet, ist seit Jahren massiv unterfinanziert und überbürokratisiert. Daher kommt die lange Bearbeitungszeit.

    Wer weiß wieviele Menschen die Erpresser in der Zeit noch bedroht oder schlimmeres haben?
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#4 KumpelAnonym
  • 27.03.2021, 07:28h
  • Antwort auf #3 von Gries1
  • Da kann ich Dir nur recht geben. Zuerst wurde die Polizei vor Jahren in Berlin verschlankt (SPD) und vom Bürokratischen Aufwand ganz zu schweigen. Und jetzt haben sie allesamt das Dilemma täglich vor Augen. Angriffe auf Polizisten gehören mit dazu.
    Diese Täter zu finden, dürfte schwierig werden. Zumal man sein äußeres auch gezielt ändern kann.
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#5 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 27.03.2021, 09:05h
  • Die Typen haben ihn eingeschüchtert? Ein Grund mehr, Selbstverteidigung zu lernen, um Widerstand zu leisten. Denn nur dadurch wird den Tätern ihre "Waffengrundlage" entzogen.
    Und, eine Waffe Griffbereit zu haben, kann auch hilfreich sein. Schon eine zusammengerollte Zeitung kann eine (tödliche) Waffe sein. Siehe Escrima/Anis:

    www.shindo.de/sparten/arnis/
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#6 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 27.03.2021, 09:09h
  • Antwort auf #1 von AmazingSpiderMan
  • Die hatten also fast zwei Jahre Zeit, zu verduften, ihr Aussehen zu verändern, oder sonst wie vom Radar zu verschwinden.
    In Berlin gibt es viele Gruppen krimineller Jugendliche, manche mit Migrationshintergrund. Wäre ich bei den Cops, würde ich die einschlägigen Treffpunkte beobachten, sowie Warnungen herausgeben, bei Internetbekanntschaften vorsichtig zu sein.
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#7 HallonaAnonym
  • 27.03.2021, 12:09h
  • Antwort auf #6 von DramaQueen24
  • Genau, lasst uns bitte Racial Profiling und die grundlose Beobachtung angeblicher Familienclans durch die Polizei weiter unterstützen. Gehts noch?

    Und jetzt zum eigentlichen Thema: Alles Gute für das Opfer und ich hoffe die Täter werden gefunden.
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#8 GastAnonym
#9 StaffelbergblickAnonym
  • 28.03.2021, 15:03h
  • Antwort auf #5 von DramaQueen24
  • Was ist das für ein Verein??? In Deutschland zugelassen und dann ohne Impressum??? Ich gehöre zu jenen Menschen die primär erstmal nach einem Impressum gucken. Weil ich neugierig bin, wer "dahinter" steht.
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#10 Girlygirl
  • 28.03.2021, 15:31h
  • Antwort auf #6 von DramaQueen24
  • Ich will wirklich nicht die Existenz von Clans leugnen. Man kann aber nicht einfach alle Menschen mit Migrationshintergrund, nicht mal alle Menschen muslimischen oder arabischen Hintergrunds über einen Kamm scheren. Ich weiß natürlich, dass der Begriff "Migrationshintergrund" in dem Kontext ein dog whistle Wort für junge Männer aus dem muslimischen Raum ist, nicht näher definiert. Ich kann die Sorge ja verstehen, ist wahrscheinlich psychologisch ganz normal. Der Grund, weswegen sich Menschen sofort auf den Migrationshintergrund und nicht auf den sozioökonomischen Status und Sozialisation stürzen (was wahrscheinlich viel eher Sinn machen würde), ist weil es einfach klingt und Menschen da gleich bestimmte Bilder im Kopf haben. Hilfreich ist das allerdings nicht, das hält Kriminelle nicht zurück und trifft meist die Falschen.
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