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Kommentare zu:
"Tatort": Majorin Bibi Fellner jagt queeres Monster


#1 HexeAnonym
#2 WanndererAnonym
#3 Girlygirl
  • 28.03.2021, 14:31h
  • Nichts gegen queere Bösewichte - ich liebe lesbische Vampire oder generell das Horror Genre, das eine lange queere Vergangenheit hat und großartige queere Autor*innen hervorgebracht hat (z.B. Oscar Wilde). Aber ich hab mir mal eine Liste der LGBT Tatortfolgen angesehen und erschreckend viele davon waren einfach nur "Frauen in Männerkleidern" entweder als Täter/in oder Opfer. Und das sage ich als Fan von Alfred Hitchcooks Psycho. Muss man eine Personengruppe überproportional häufig als böse darstellen, obwohl man in der heutigen Zeit weiß, dass nichts falsch mit ihnen ist? Menschen, die selbst von Leuten "aus der Mitte der Gesellschaft" zu Unrecht dämonisiert werden?
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#4 swimniAnonym
#5 LegatProfil
  • 28.03.2021, 15:16hFrankfurt am Main
  • Gibt es queere Verbrecher? Ja, sicher!

    Braucht es sowas zur besten Sendezeit gerade in Zeiten, in denen sich mit maximalem Hass auf Trans-, Inter- und Nonbinary-Menschen eingeschossen wird?

    Ich denke nicht!

    Die schiere Panik hasserfüllter Menschen vor "Männern in Frauenkleidern" wird so weiter genährt. Es ist diese irrationale Angst vom dem als "abnorm" empfundenen, die allzu oft in Gewalt umschlägt. Man mus sich einfach im Klaren darüber sein, dass für nicht wenige Zuschauer die Bezeichnung "queeres Monster" eine Tautologie darstellt.

    Viel besser wäre, das für viele offenbar immer noch völlig Unvorstellbare darzustellen, nämlich, dass die überwältigende Mehrheit an Queeren einfach auch nur Menschen sind, die in Frieden leben wollen.
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#6 KumpelAnonym
  • 28.03.2021, 16:43h
  • Antwort auf #4 von swimni
  • Na und wenn schon. Als ein leidenschaftlicher Kriminalromane Leser sind für mich der Wiener und der Dortmunder Tatort bei mir auf Platz EINS. Da kannste meckern solange Du lustig bist. Schönen Dank auch an die queer Redaktion, das ihr hier schon fast alles Inhaltliche bekannt gemacht habt;-( Trotzdem freue ich mich wieder einmal auf die beiden Hauptprotagonisten. Wunderbare Darsteller.
    Na denn, klabüstert mal hier schön alle weiter, ob, wieso, weshalb und überhaupt man das darf oder nicht.
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#7 KaiJAnonym
  • 28.03.2021, 16:49h
  • Ich brauche nicht den Artikel zu lesen, sondern nur die Kommentare. Sie bestätigen, was ich auf die hier im Medium vor Kurzem so hochgelobte Tatortreihe geantwortet habe. Die Tatorte sind realitätsfälschend, mystifizierend, diskriminierend, antiemanzipatorisch etc. im Gegensatz z.B. zur Krimireihe von Donna Leon, insbesondere auch in queerer Hinsicht.
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#8 KumpelAnonym
#9 KaiJAnonym
#10 Taemin
#11 SybilleAnonym
#12 LunaAnonym
#13 Teddy63Ehemaliges Profil
#14 swimniAnonym
#15 KumpelAnonym
  • 28.03.2021, 18:53h
  • Antwort auf #14 von swimni
  • Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Im übrigen lese ich viel lieber gute Kriminalromane und Triller. Weiß somit die Unterschiede zw. Tatort im TV und meiner eigenen Fantasie beim lesen durchaus zu schätzen. Diese beiden von mir genannte Tatorte sind für mich eine willkommene Abwechslung vom lesen.
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#16 KumpelAnonym
#17 andreAnonym
  • 28.03.2021, 22:06h
  • Sehr guter Tatort. Hat mir gut gefallen. Spannung, von Anfang bis Ende. Eigentlich immer wenn aus Wien, oder München. Leider viel zu selten.
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#18 andreAnonym
#19 qwertzuiopüAnonym
  • 28.03.2021, 23:47h
  • Tatort aus Wien find ich eigentlich meistens gut, dieser hier war irgendwie langweilig und blass, es wurde sich einzig drauf konzentriert, den "Mörder in Frauenkleidern" so gruselig wie möglich darzustellen, ein Motiv wurde auch höchstens mal angedeutet. War er nun wirklich ein verdeckter Ermittler, war sie eine Transfrau, oder hat er in Frauenkleidern Kinder entführt, um andere vor dem eigenen Schicksal zu bewahren? Letztendlich ziemlich viele Andeutungen und auch am Ende nur lose Fäden. Wie praktisch, dass er erschossen wurde..
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#20 EitiAnonym
  • 28.03.2021, 23:51h
  • War ausnahmsweise ein unterhaltsamer Tatort für mich. Danke für den Apetizer auf Twitter. Sonst hätte ich diesen verpasst.
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#21 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 29.03.2021, 01:28h
  • Erst J.K.Rowling mit ihrem "Transen-Krimi, dann der Tatort mit einem TG-Monster. Fällt denen nichts Besseres ein, als uns zu kranken Tätern zu machen? Vor allem, wenn es in der Wirklichkeit fast nur transsexuelle OPFER gibt?
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#22 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 29.03.2021, 01:35h
  • Antwort auf #15 von Kumpel
  • Es gibt genug Filme über TS-Menschen, die aufklärerisch wirken. Ich erinnere nur an:

    Eine Frage der Liebe
    Transamerica
    Mein Leben in rosarot, und
    Boy's don't cry,

    obwohl ich Letzteren teilweise als verletzend empfand, weil Brandon Teena als Mädchen in Jungenkleidern dargestellt wurde.
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#23 KumpelAnonym
  • 29.03.2021, 06:39h
  • Antwort auf #22 von DramaQueen24
  • Danke für Deine Hinweise. Trans America mit Felicity Huffmann fand ich sehr gut.
    Ich kann hier nur wiederholen, was ich schon geschrieben habe. Für mich war dies der schlechteste Wiener Tatort bisher. Selbst die Schlußszene fand ich überzogen, wenn man bedenkt, wie die beiden sich vorher unentwegt in den Haaren gelegen hatten. Ich war ständig am überlegen, ob ich den bis zu Ende anschauen soll.
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#24 michael hnkAnonym
  • 29.03.2021, 08:54h
  • Ein Film ist ein Kunstwerk. Hat sonst noch jemand einen gesinnungspolitischen Wunsch gegenüber der Kunstfreiheit?
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#25 KaiJAnonym
#26 Taemin
  • 29.03.2021, 09:36h
  • Antwort auf #24 von michael hnk
  • Ich erinnere mich an öffentliche Aufschreie, als es in Krimis schon um Juden bzw. Sinti bzw. Aleviten bzw. Bewohner abgeschiedener Gegenden ging. Kritik daran, vorhandene Vorurteile zu stützen, ist keine Gesinnungsvorgabe. Insoweit gilt auch für das Fernsehen Schillers Forderung ans Theater, eine moralische Anstalt zu sein.
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#27 FraesdorffAnonym
#28 CanadianSarahAnonym
  • 29.03.2021, 10:12h
  • Nein, Blanchardismus ist nicht cool. Habe in 30 Jahren den Tatort nicht gesehen, werde ihn auch nicht weiterhin schauen.
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