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WDR-Sendung

"Domian live" geht weiter

Ab 9. April hat Jürgen Domian wieder zu später Stunde ein offenes Ohr für alle.


"Domian live" wird alle zwei Wochen zu sehen sein (Bild: Screenshot WDR)

Fans von Kult-Moderator Jürgen Domian können sich auf neue Folgen des Talk-Formats "Domian live" freuen. Schon am Freitag (9. April) wird er im WDR-Fernsehen wieder ohne Tabus den Ängsten und Sorgen der Menschen zuhören. Im Frühjahr sind im Zwei-Wochen-Rhythmus insgesamt fünf TV-Ausgaben geplant. Außerdem wird es erstmals auch fünf Podcast-Folgen geben. Zuletzt war die 2019 gestartete Show des 63-Jährigen vor Weihnachten zu sehen. Damals gab es offene Themennächte.

Direktlink | Die letzte Sendung vom 18. Dezember 2020
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"Ich freue mich, dass es endlich soweit ist und ich in dieser schwierigen Zeit nun wieder für die Leute da sein kann", erklärte Domian. "Und zwar im Fernsehen und auch im Podcast." Auch Karin Kuhn, die Leiterin WDR-Programmbereich Unterhaltung, Familie und Kinder, freut sich über die Fortsetzung: "Unter seinen Fans kursiert die Bezeichnung 'Volksseelsorger', dieses schöne Wort trifft Domians Qualitäten auf den Punkt." Nach der Sommerpause sei für den Herbst eine weitere Staffel "Domian live" geplant.

Ihr Lieben, ich freue mich sehr, dass ich Euch nun endlich die gute Nachrichten verkünden kann: ?Domian Live? geht...

Posted by Jürgen Domian on Monday, March 29, 2021
Facebook / Jürgen Domian
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Der Podcast wird in den Wochen zwischen den TV-Ausstrahlungen veröffentlicht. Abrufbar ist er unter anderem in der ARD-Audiothek. Wer als Gast bei "Domian live" dabei sein möchte, kann sich unter der Nummer 0800 220 8899 oder per Mail unter domian@wdr.de melden.

Domian ist offen bisexuell

Domian hatte von 1995 an 21 Jahre lang eine nach ihm benannte Nacht-Sendung moderiert und sich im Dezember 2016 von seinem Publikum verabschiedet. Das Ende seiner Sendung, die zuletzt vier Mal pro Woche um 1 Uhr morgens ausgestrahlt wurde, hatte Domian schon geraume Zeit vorher angekündigt, weil er keine Lust mehr auf Nachtarbeit habe (queer.de berichtete).

Der Moderator ist bisexuell, erklärte aber 2013, dass er häufig das Label "schwul" genutzt habe, um nicht in der Szene anzuecken: "Inzwischen sag ich meistens: Ich bin schwul. Dann ist Ruhe. Ich habe so oft erlebt, von Schwulen angegriffen zu werden, weil ich angeblich nicht zu meiner Sexualität stehe, wenn ich mich als bi bezeichne. Also in Gottes Namen, dann bin ich halt – schwul", so Domian damals. Er rief Bisexuelle auf, sich mehr in der Öffentlichkeit zu zeigen (queer.de berichtete). (cw)

Die nächsten "Domian live"-Ausstrahlungstermine im WDR Fernsehen

Freitag, 9.4.2021, 23.30 Uhr
Nacht von Freitag auf Samstag 23./24.4.2021, 24.00 Uhr
Freitag, 7.5.2021, 23.30 Uhr
Freitag, 21.5.2021, 23.30 Uhr
Freitag, 4.6.2021, 23.30 Uhr

Mehr Infos zur Sendung auf wdr.de


#1 Nein dankeAnonym
  • 30.03.2021, 10:11h
  • Seit ich erlebt habe, wie Domian auf eine Anruferin einredete, dass sie (nach einer Vergewaltigung) auf alle Fälle abtreiben muss und dass eine andere Entscheidung überhaupt nicht in Frage kommen kann, ist der bei mir sowas von unten durch. Das hat nichts mit "Zuhören" zu tun und widerspricht allen therapeutischen Regeln.
    Nicht missverstehen, ich bin ganz klar für das Recht auf selbstbestimmte Abtreibung. Aber die Selbstbestimmung muss eben wirklich in JEDEM Fall das Entscheidende sein. Dass sich so ein Typ als Außenstehender nach 10 Minuten Gespräch ein unumstößliches Urteil anmaßt, geht überhaupt nicht. Selten so etwas Verantwortungloses, Selbstanmaßendes und Übergriffiges erlebt.
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#2 KumpelAnonym
  • 30.03.2021, 10:43h
  • Antwort auf #1 von Nein danke
  • Diesem Typen würde ich mich niemals anvertrauen. Schon wegen seines Backgrounds. Wenn ich mich unbedingt ausheulen muß, was selten vorkommt, dann suche ich mir eine geduldige fremde Person aus. Die zuhören tut und nichts über meine Person weiß. Hat bisher immer gut funktioniert. Danach fühlte ich mich besser.
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#3 Dont_talk_aboutProfil
  • 30.03.2021, 11:43hFrankfurt
  • Der WDR sollte lieber versuchen, einen Nachfolger aufzubauen. Die meisten Leute mit einem großen Lebenswerk wollen unbedingt verhindern, dass es irgendwann von jemandem übernommen wird. Dann lieber das Sendekonzept an die Wand fahren und noch feststellen, dass es niemand anderes kann.
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#4 WanndererAnonym
#5 Girlygirl
  • 30.03.2021, 12:58h
  • Zu Domian habe ich ein etwas gespaltenes Verhältnis. Ich wurde ein paar Jahre nachdem er die Radio Sendung angefangen hat, geboren. Viele seiner Sendungen habe ich daher erst Jahre später auf Youtube gehört. Die Welt war damals definitiv noch eine andere und manche Dinge, die er damals gesagt hat, wären heutzutage nicht mehr in Ordnung, weil man es besser weiß. Manche mögen ihm Sensations Geilheit vorwerfen, es gab teilweise sehr skurrile Geschichten. Aber er hat mir mit seiner Sichtweise zu kontroversen Themen auch Denkanstöße gegeben. Ich erinnere mich noch daran, als ein Mann bei ihm angerufen hat, der eine Beziehung mit seiner leiblichen Schwester geführt hat (ohne Kinder und komplett einvernehmlich) und Domian dies nicht verurteilt hat. Das hat mich zum Nachdenken gebracht und meine Sicht auf dieses Thema geändert. Wie er sich heutzutage machen würde, weiß ich allerdings nicht.
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#6 Ulla PopchenAnonym
  • 30.03.2021, 15:40h
  • Naja, das Konzept der Sendung besteht ja nun gerade darin, dass Domain eben kein Psychologe ist und zu den Themen seine eigene Meinung äußert und eben nicht nur zwischen Anrufer und Psychologe moderiert.
    Ich fand das immer sehr unterhaltsam, aber - gerade wenn man nicht seiner Meinung ist - kann man das anmaßend, unpassend oder blöd finden.
    Mir gefallen zum Beispiel keine Talkshows, bei denen wiederum nur moderiert wird und z.B. Politiker mit ihren Phrasen davonkommen.
    Muss man dann halt nicht gucken.
    Dafür hat ja jeder ne Knipse, its so easy.
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#7 UnterpopptAnonym
  • 30.03.2021, 16:03h
  • Antwort auf #6 von Ulla Popchen
  • Du lässt allerdings außer Acht, dass jemand wie Domian Einfluss nimmt auf Entscheidungen von Menschen in psychischer Not. Dieser Verantwortung wird Laie Jürgen Domian nicht gerecht.

    Dass jede:r abschalten kann, ist eine Binsenweisheit, mit der du die Tragweite ignorierst, die Domians persönliche laienhafte, aber mit dem Nimbus eines professionall Geschulten vorgetragene Meinung auf Menschen in einer psychisch labilen Situation hat.
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#8 Ulla PoppchenAnonym
  • 30.03.2021, 16:17h
  • Antwort auf #7 von Unterpoppt
  • Für solche nicht so einfachen oder lustigen Fälle hat Domian dann am Ende ja immer noch zu einem richtigen Psychologen vermittelt, der dann mit Rat und Tat zur Seite stand.
    Man hört sich also erst seine Laien-Meinung an und wird dann noch beraten.
    Ja, man kann jetzt gegen seine Laien-Meinung sein, die sicherlich nicht immer deiner oder meiner entspricht.
    Aber oft waren die Anrufer sehr verzweifelt und wussten einfach nicht, wen sie sonst fragen sollen. Was wäre denn deine Alternative für diese Personen? Lieber gar keinen fragen oder eben eine:n andere:n außer des TVs, der:die ebenfalls seine Meinung sagt - jedoch nicht mit einem Psychologen verbindet.
    Das ist dann besser? Was ein Binsenquatsch.
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#9 KummerkastenTunteAnonym
  • 30.03.2021, 20:06h
  • Mir ist die moralisierende Art dieses Herrn beim Reinzappen in seine Sendungen immer wieder bitter aufgestoßen.
    Vor Ewigkeiten, anläßlich seines Buches mit Frau von Sinnen erhielt ich eine Einladung zu einer Lesung. Ich war abgestoßen von der Art und Weise, wie Domian und Hella von Sinnen sich über den sogenannten "Mett-Mann" und andere "Fälle" ergötzt haben.
    Zum Promoten der eigenen Sch**ße Menschen auf diese Weise vorzuführen und verächtlich zu machen, empfand ich als besonders degoutant.... gerade weil man sich gleichzeitig als Ratgeber & Retter kurz vor der Heiligsprechung aufplusterte.

    Mein Fazit:
    Schade um die Sendezeit!

    Und zum Thema BI:
    was ist das für ein Armutszeugnis, andere BI´s aufzufordern öffentlich sichtbar zu werden, und sich selbst lieber als "schwul" zu labeln, um Konflikten aus dem Weg zu gehen.
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#10 Nein dankeAnonym
  • 31.03.2021, 00:14h
  • Antwort auf #8 von Ulla Poppchen
  • "Was wäre denn deine Alternative für diese Personen?"

    Bin zwar nicht direkt angesprochen, aber meine Alternative wäre jemand, der zuhört statt urteilt. Ich finde nicht, dass diese Latte besonders hoch liegt. Weder eine befreundete Person noch ein Therapeut noch ein Arzt und schon gar kein wildfremder Moderator haben das Recht oder die Kompetenz, einer Person in einer psychischen Notlage nach 5 Minuten eindeutige Handlungsanweisungen zu geben. Das ist in jedem beliebigen Kontext ein No-go.
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