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Kommentare zu:
"Damals habe ich noch gedacht, die Ehe ist eine Partnerschaft von Mann und Frau"


#1 GodzillaAnonym
  • 31.03.2021, 16:28h
  • Und hier haben wir ein schönes Bsp. warum man nie aufhören sollte mit Menschen zu sprechen, wo noch Hoffnung besteht.
    Natürlich lässt sich ihre Entscheidung von damals nicht ungeschehen machen aber sie hat reflektiert und sieht die Sache nun anders. Ich finde es erbaulich, wenn Menschen nicht stur bei etwas bleiben, was falsch ist, sondern in der Lage sind ihre Ansichten auch Mal zu überdenken.
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#2 Taemin
#3 foxiAnonym
  • 31.03.2021, 18:12h
  • Da geht mir echt das Herz auf, wenn ich sowas lese.
    Dies ist genau das, was ich meine, wenn ich sage, dass man in der Gesellschaft nicht zu viel polarisieren sollte.

    Kommunikation miteinander ist notwendig und darüber hinaus zeigt sich in dem Artikel auch, dass queere Sichtbarkeit unheimlich wichtig ist.

    Erst wenn man selber im Bekanntenkreis positive persönliche Erfahrung mit LGBT gemacht hat, kann man entsprechende Diskriminierung selbst auch empathisch viel eher nachvollziehen.

    Jeder muss es für sich selbst entscheiden, wie öffentlich er seine queerness zeigt und lebt. Aber nur wenn man sichtbar ist und positiv auf Gesprächspartner zugeht, kann man ein Umdenken erreichen.

    Ein Großteil der Bevölkerung ist nicht homo- oder transphob, sondern hat schlichtweg einfach zu wenig Berührungspunkte mit solchen Themen. Von daher können manche Forderungen um Gleichberechtigung von solchen Leuten eben nicht nachvollzogen werden.

    Deswegen bitte nicht jeden sofort in einer Diskussion zum Homophoben oder Rassisten machen, bei vielen fehlt einfach das Problembewusstsein für entsprechende Diskriminierung und dies gilt für alle Minderheiten.

    Aber der Artikel zeigt, dass selbst die Unbelehrbarsten Ihre Einstellung ändern können.
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#4 Dont_talk_aboutProfil
  • 31.03.2021, 18:34hFrankfurt
  • Hier will jemand seinen Kölner Wahlkreis gewinnen. Opportunismus at its best. Auf solche Unterstützer können wir verzichten.
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#5 Teddy63Ehemaliges Profil
  • 31.03.2021, 19:25h
  • Antwort auf #4 von Dont_talk_about
  • Wer ist hier wir?

    Und zu welchem Ziel soll das führen, eine solche Meinungsänderung nicht ernst zu nehmen. Geben wir der Frau doch mal eine Chance, Du musst sie ja nicht deshalb wählen. Jedenfalls positioniert sie sich in diesem Interview in einer glaubhaften Klarheit und sie gesteht Entscheidungsfehler durch Unwissenheit ein, zeigt Lern- und Dialogbereitschaft. Das ist respektabel und nicht typisch für Politiker, die nur Wahlkampfgetöse machen, auch wenn der Zeitpunkt des Interviews das vielleicht nahelegt.
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#6 Ana NymAnonym
  • 31.03.2021, 19:52h
  • Antwort auf #4 von Dont_talk_about
  • Okay, da ist jemand "hellsichtig" und weiß genau welche Meinung jemand anderes hat und welche trickreichen Absichten dahinter stecken.
    Niemand ändert seine Meinung!
    Alle bleiben immer so wie sie sind, unberührt von neuen Erkenntnissen!!
    Wie kann es da nur geschehen, dass so viele von uns Queeren ihre (Vor)urteile und Ängste, die immer einem "ich stehe zu mir!" entgegen standen, diese "einfach" über Bord werfen und ihr Leben vielleicht ganz neu ausrichten müssen.
    Wenn du uns" so eine Entwicklung zugestehst, wieso dann anderen nicht?
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#7 remixbeb
#8 Dont_talk_aboutProfil
  • 01.04.2021, 01:35hFrankfurt
  • Antwort auf #7 von remixbeb
  • Die Frau war nicht da, als wir sie gebraucht haben. In der CDU haben viele für die "Ehe für alle" gestimmt, nachdem die Abstimmung freigegeben war., sie nicht.

    Die Frau kann ja ihre Meinung ändern, aber wieso soll man ihr dafür so eine große Bühne geben ? Außerdem ist die Frage, ob sie die gleichen Positionen vertreten würde, wenn ihr Wahlkreis in der Eifel wäre und nicht in Köln. Ich bin mir sicher, dass das Kollege TheDad ähnlich sieht wie ich.
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#9 NonBinaryEhemaliges Profil
  • 01.04.2021, 02:15h
  • Antwort auf #3 von foxi
  • Soso. Wenn man auf gesellschaftliche und/oder persönliche Diskriminierung hinweist, polarisiert man zu viel. Statt dessen soll man vier Jahre oder länger warten, bis irgendeine Einzelperson doch mal merkt, dass es ein Fehler war, dass sie Menschen diskriminiert hat, während die große Mehrheit dabei bleibt, dass das natürlich richtig gewesen sei bzw. sei.

    Wenn ich massivst diskriminiert werde, kann ich nicht immer "positiv auf Gesprächspartner zu gehen". Zumal, wenn diese, wie Du schreibst, meine Forderungen "eben nicht nachvollziehen" können. Wenn jemandem "das Problembewusstsein fehlt", habe ich als diskriminierte Person durchaus das Recht, diese Person(en) mit der Nase darauf zu stupsen. Und zwar auch gegen massiven Widerstand.

    Deine Argumentation folgt dem Motto "Ihr seid immer alle viel zu emotional - kein Wunder, dass Ihr nicht erreicht, dass Euere Diskriminierung aufhört". Ich denke gerade daran, was wohl passiert wäre, wenn die Riotist_innen Stonewalls der Polizei stattdessen kreuzbrav in den Allerwertesten gekrochen wären. Die Antwort dürfte ziemlich sicher "nichts" lauten. Jedenfalls nichts, was uns emanzipatorisch weitergebracht hätte.

    Nur mal ein Beispiel: ich habe mal in einer Gruppe davon erzählt, dass ich als Jugendliche_r von 4 Männern queerphob überfallen wurde und seitdem jede Nacht Alpträume habe. Die Antwort von Gruppe UND Gruppenleiterin war "Aber ihr dürft doch heute sogar heiraten". Was soll ich denn bitte mit einer solchen pseudotoleranten Antwort anfangen? Da schwang doch ganz klar ein "Was willst du denn heute noch?" mit. Mir wurde dann auch attestiert, ich sei "nicht teamfähig", weil ich die "guten Ratschläge" der Gruppe nicht annehmen wollte. Diese Ratschläge lauteten zusammengefasst weil ich heute heiraten dürfte, wäre ja auch meine Posttraumatische Belastungsstörung obsolet. Und was ich mich denn heute überhaupt noch darüber aufregen würde. Ich solle doch einfach akzeptieren, dass mir heute alle freundlich gesonnen wären, und nun wäre aber auch gut.

    Wenn uns heute alle freundlich gesonnen wären, bräuchte es Queer.de nicht mehr. Dann hätte diese Seite außer queerem Klatsch und Tratsch nichts mehr zu berichten, jedenfalls nichts Politisches mehr. Wir sind also ganz klar noch lange nicht an dem Punkt. Und wir werden ihn auch nicht dadurch erreichen, dass Einzelpersonen nach 4 Jahren Denkprozess mal einen Schritt weitergekommen sind, während uns die große Mehrheit einreden will, wir dürften heute doch eigentlich gar keine Probleme mehr haben.
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#10 foxiAnonym
  • 01.04.2021, 05:59h
  • Antwort auf #9 von NonBinary
  • deine Verbitterung gegenüber der Gesellschaft ist echt anstrengend. Es tut mir leid für dich, dass du anscheinend in deinem Leben nicht die Unterstützung findest, die du brauchst.

    ich freue mich über diesen Artikel, der zeigt, dass Menschen auch nach langem Widerstand ihre Meinung ändern können.

    Auch wenn das auf dich wohl nicht zutreffen wird.

    Wenn man in der Gesellschaft etwas verändern will, muss man Optimist und den Leuten zugewandt sein. Durch deine Diskriminierungserfahrung kannst du das wohl leider nicht mehr.

    Ich wünsche dir, dass du deinen Frieden mit der Welt irgendwann machst. Fühl dich gedrückt von mir.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#11 NonBinaryEhemaliges Profil
  • 01.04.2021, 06:32h
  • Antwort auf #10 von foxi
  • Erst: "deine Verbitterung gegenüber der Gesellschaft ist echt anstrengend."
    Dann: "Fühl dich gedrückt von mir."

    Also erst krieg' ich eins drüber, und dann soll ich mich gedrückt fühlen? Danke, ich verzichte.

    "Wenn man in der Gesellschaft etwas verändern will, muss man Optimist und den Leuten zugewandt sein."

    Soso. Man MUSS Optimist_in sein. Hast Du noch weitere Verhaltensvorschriften?

    Dein "den Leuten zugewandt sein" bedeutet nichts anderes als Appeasement. Im Klartext "Politik ständigen Nachgebens gegenüber expansiver oder subversiver Machtpolitik [...]; Beschwichtigungspolitik". Meine Mutter hat zeitlebens versucht, aus mir einen Duckmäuser zu machen, der die Klappe hält. Sorry. Hat nicht geklappt. Auch wenn Dich das jetzt anstrengt.

    Im übrigen verbitte ich mir weitere Kommentare über mich als Person. Es geht hier nicht um mich, sondern um jeweilige politische Themen. Daran ändert auch nichts, dass ich Beispiele aus meinem persönlichen Leben bringe.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#12 LarsAnonym
#13 foxiAnonym
  • 01.04.2021, 08:27h
  • Antwort auf #11 von NonBinary
  • Glück verdoppelt sich, wenn man es teilt. Hass leider auch.

    du hast Recht, du MUSST gar nichts, du musst nicht positiv den Menschen zugewandt sein, aber dann sei auch nicht beleidigt, wenn dir ständig negatives begegnet.

    Wie sagt Mama Ru immer, wenn du dich nicht selber lieben kannst, wie zur Hölle willst du dann jemand anderen lieben.

    So genug mit Kalendersprüchen. Ich bleibe beschwingt und optimistisch, dann bekomme ich das bestimnt auch vom Universum zurück.
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#14 NonBinaryEhemaliges Profil
  • 01.04.2021, 09:04h
  • Antwort auf #13 von foxi
  • Ich verbreite hier keinen Hass. Ich zeige Diskriminierungen in der Gesellschaft auf und bin nicht so blauäugig, zu glauben, diese ließen sich dadurch beseitigen, dass man Leuten in den Allerwertesten kriecht.

    Ansonsten brauche ich auch keine Kalendersprüche. Und schon gar nicht welche, die hier nichts anderes kommentieren als meine Person. Ich habe mir bereits einmal Kommentare über mich als Person verbeten.

    ES GEHT HIER NICHT UM MICH.
    Es geht um gesellschaftliche / politische Entwicklungen und Ereignisse. Also höre BITTE endlich auf, mich persönlich anzugehen. Das bringt hier NIEMANDEN weiter.
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#15 aus dem NordwestenAnonym
  • 01.04.2021, 09:53h
  • Antwort auf #14 von NonBinary
  • Zwei Dinge möchte ich zu Euren Kommentaren schreiben:

    Die beiden Aussagen 'Menschen positiv zugewandt sein' und 'Leuten in den Allerwertesten kriechen' können miteinander zu tun haben, müssen es aber nicht zwangsläufig. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass eine positive Einstellung zum Leben und zu den Dingen durchaus hilfreich ist. Das hat mit 'Arschkriecherei' nichts zu tun.

    Klar kann ich zur veränderten Position von Frau Manderla sagen 'zu spät', 'zu wenig', 'zu irgendwas'.
    Was bringt das für die Sache? Warum freue ich mich nicht, dass es dieses positive Beispiel gibt und darüber auch noch geschrieben wird und es nicht 'im stillen Kämmerlein' stattfindet?!
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#16 foxiAnonym
  • 01.04.2021, 09:59h
  • Antwort auf #14 von NonBinary
  • solange du meine Kommentare mit deinen persönlichen Erlebnissen kommentierst, werde ich auch darauf wieder kommentieren.

    wenn du das nicht möchtest, kommentiere nicht mit deinen persönlichen Erlebnissen.

    nenn mich blauäugig.

    aber ich lebe privat und beruflich out of the closet. Ich stehe erfolgreich mitten im Leben und lasse mich nicht zum Opfer machen.

    Ich leide nicht unter minority stress.

    du stellst deine persönlichen Erlebnisse hier immer wieder für deine Verallgemeinerungen in den Mittelpunkt, sagst aber gleichzeitig, dass es nicht um dich geht. was denn nun?

    Zurück zum Thema ich halte die Dame für authentisch und sehe dies als Zeichen dafür, dass auch die Union so langsam im 21. Jahrhundert angekommen ist.

    Natürlich gibt es noch viel zu tun, aber auch das wird sich alles fügen, wirst schon sehen.
    *Optimismus verbreitend*
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#17 Grete WurmAnonym
  • 01.04.2021, 10:13h
  • Antwort auf #15 von aus dem Nordwesten
  • Ich verstehe diese Miesepetrigkeit auch nicht.
    Es wird immer nur gemotzt und gemeckert, egal, ob sich manche unschönen Dinge auch ändern, wie z.B. die Sichtweise dieser Dame hier. Ist doch toll. Jubel. Freude.

    Bin oft in Spanien, da gibt es diese Miesepetrigkeit so gar nicht. Die Leute würden diese Mentalität gar nicht verstehen. Warum? Das ist für mich einfach so typisch deutsch und wird einem gerne als gesunde Skepsis aufgrund der gemachten Lebenserfahrungen verkauft. Jaja.

    Leute, lasst doch mal die alten Bockwürstchen hinter euch und habt Spaß im Leben. Ihr werdet die miese Laune und Einstellungen nicht vermissen. Lohnt sich, es auszuprobieren.
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#18 Taemin
  • 01.04.2021, 10:28h
  • Manche Leute begreif ich nicht. Da hat die Frau sich zuerst klar gegen uns positioniert. Das war schlimm. Völlig richtig. Inzwischen ist sie zur Vernunft gekommen. Das ist einigen hier aber auch nicht recht. Einmal Feind - immer Feind. Das ist keine vernünftige Einstellung. Und wieso hat kein einziger Politiker/keine einzige Politikerin Überzeugungen (die sich auch mal ändern können), sondern richtet sich allein nach dem Opportunitätsprinzip? Je nach Umfrageergebnis wird alle paar Monate das persönliche Wahlprogramm ausgetauscht? Echt? Ich glaube, gar so arg ist es doch nicht.
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#19 ElyoAnonym
  • 01.04.2021, 10:34h
  • Wie kurzsichtig muss man sein, um den Begriff Ehe für alle wörtlich zu nehmen? Als ob sie wirklich gedacht hätte, damit wäre die Ehe mit jedem und alles gemeint. Sie muss wirklich hinterm Mond gelebt haben, dass sie nicht verstanden hat, dass es um die Holo-Ehe geht.
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#20 Taemin
  • 01.04.2021, 10:54h
  • Antwort auf #19 von Elyo
  • Ja, klar. Aber genau eine solche Kampagne gab es damals. Die Eheöffnung wurde von rechts als Einstieg in Inzestehe und Kinderehe diffamiert. Die Ablehnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare wurde als Verhinderung von Inzest und Pädosexualität ausgegeben. Manche "argumentieren" so noch heute.
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#21 InternistpolitraumaAnonym
  • 01.04.2021, 13:47h
  • Wenn "Kultur"zwang egal welcher Länder,im Fraktionszwang steht, und sich erst durch persönliche Ereignisses sich eines besseren belehrt, dann hab ich mit 64j. noch Hoffnung.
  • Antworten » | Direktlink »
#22 zbwceAnonym
#23 aus dem NordwestenAnonym
  • 01.04.2021, 14:45h
  • Antwort auf #22 von zbwce
  • Die zugrundeliegende Frage ist doch, glaube ich, dass sich Menschen ändern können, dass sie ihre Meinung ändern können.
    Ich denke, dass sie das können.

    Zum Thema nahende Bundestagswahl und ob Frau Manderla hier für die CDU auf 'Stimmenfang' geht:
    ich denke nein. Dagegen sprich, dass die Gruppe der konservativen Wähler ungleich größer ist, als die Gruppe der queeren Bevölkerung, die sie vermeintlich damit für sich und ihre Partei gewinnen kann. Zudem ist der ein oder andere konervative Wähler gar verschreckt durch ihre Ausführungen.
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#24 foxiAnonym
  • 01.04.2021, 16:06h
  • Antwort auf #22 von zbwce
  • Die LGBT-community wählt nicht von heute an alle Union, nur weil die Dame Ihre Meinung ändert.
    Wie mein Vorredner meint verschreckt sie damit mehr konservative Stammwähler als Queere sie jetzt wählen würden. Gerade deswegen halte ich die Meinungsänderung für authentisch.
    Anscheinend hat die persönliche Erfahrung aus dem Bekanntenkreis ihr katholisches Weltbild ins Wanken gebracht. Darauf kam es wohl bei ihr an.
    das lässt hoffen, dass auch andere Unionspolitiker feststellen, dass mit Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe das christliche Abendland nicht untergegangen ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#25 Thom3kAnonym
  • 01.04.2021, 17:05h
  • Ach Leute... Ihr wollt Euch doch nicht streiten, wer den "besseren" Umgang mit der Gesellschaft hat?

    Ich behaupte mal: Es braucht beide.
    Super, dass es Menschen gibt, die die Kraft, das Standing und die gute Laune haben, positiv zu bleiben (und offen bleoben für Kommunikation).
    Das brauchts nicht nur nach außen, sondern auch nach innen.
    Und es ist umso wichtiger, dass sie das auch für die mit tun, die diese Kraft, Standing, Laune nicht (mehr) haben. Weil sie ein fetteres ptbs mit sich rumschleppen, weil sie weniger positive Selbstbestärkung erlebt haben oder warum auch immer.
    Und damit das ganze nicht in ein "wir lustigen querers sind doch die mit der tollen Party im Juli" wird - braucht es die, die immer wieder auch auf das zeigen, was schief läuft. Was nicht gut ist.
    Und auch die brauchts nach außen wie auch nach innen.

    Was es m.E. nicht braucht, sind interne Grabenkämpfe.

    Und zum Artikel:
    Warum ich es wichtig finde, dass darüber berichtet wird: Nicht, weil diese Frau für ihre Haltungsänderung einen Orden bräuchte. Sondern weil die message wichtig ist: Selbst die konservativsten können sich einlassen und sehen die Dinge dann anders. Unionwähler sehen: Es sind nicht nur irgendwelche schrägen linken; sondern das lässt sich auch mit Religion, Union etc. vereinbaren.
    dabei spielt gar nicht so eine Rolle, wie authentisch sie wirklich ist.
    (Besondere Hoffnung auf ihre immer noch recht vagen Aussagen über zukünftiges Handeln mach ich mir auch nicht).
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#26 DiversitätAnonym
  • 01.04.2021, 17:35h
  • "Ich hätte mich wohl mehr damit befassen müssen."

    Unabhängig von der Saulus-zu-Wischwaschi-Paulus-Story wir hier deutlich, dass Politiker_innen häufig über Dinge abstimmen, ohne die geringste Sachkenntnis zu haben. Leider ist zu vermuten, dass gerade bezüglich "Minderheiten"-Themen kein besonderer Druck herrscht, solche Defizite zu erkennen oder sie gar unaufgefordert zu beheben, obwohl es hier oft um Menschenrechtsfragen geht.

    Manderla hat eher zufällig dazugelernt, weil ihre Umwelt sich verändert hat und weniger, weil sie ihr Unwissen von selbst erkannt hat. Für mich ist das nicht nur negativ, aber das Glas ist aus meiner Sicht doch eher nur ein Viertel voll.

    Wir brauchen mehr Diversität in unseren Parlamenten. In jeder Hinsicht. Nur dann wird sich etwas ändern.
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#27 ZustimmungAnonym
  • 01.04.2021, 17:37h
  • Antwort auf #25 von Thom3k
  • "Und damit das ganze nicht in ein "wir lustigen querers sind doch die mit der tollen Party im Juli" wird - braucht es die, die immer wieder auch auf das zeigen, was schief läuft. Was nicht gut ist.
    Und auch die brauchts nach außen wie auch nach innen."

    Danke. Genau so sehe ich das auch.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#28 Dont_talk_aboutProfil
  • 02.04.2021, 01:14hFrankfurt
  • Antwort auf #18 von Taemin
  • Die RKK liebt auch nichts mehr als einen reuigen Sünder, der nun den Pfad der Tugend gefunden hat. Damit ist dann die Erwartung verbunden, dass ein ehemaliger Sünder besonders treu zur RKK steht.

    Ich persönlich bin da etwas skeptisch. Würde man der Frau denn einen kleinen "Rückfall" verzeihen ? (also Sie lehnt z.B. Blutspenden von Schwulen ab) Oder würde man dann sofort sagen, "ja damals hat sie ja auch..."
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#29 thorium222Profil
  • 02.04.2021, 01:36hMr
  • Finde die Kommentare hierzu spiegeln gut ein breites Meinungsspektrum wieder und haben alle ihre Berechtigung.
    Ich persönlich glaube ja sofort, dass die meisten CDU-Politiker von Tuten und Blasen keine Ahnung haben und nur die seit der Kindheit eingetrichterten Ängste wiedergeben. Das ist dann nicht so bösartig gemeint, wie es rüberkommt und sich auswirkt. Ich perönlich nehme ihr ihren Sinneswandel deswegen ab, und dass sie nach ihrer antrainierten Reaktion doch noch Mal nachgedacht hat.
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#30 BuchempfehlungAnonym
#31 SybilleAnonym
  • 02.04.2021, 14:40h
  • Es ist eben ein Unterschied, ob man über dieLeute redet oder mit ihnen. Letzteres ändert den Blickwinkel.
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