Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=38502
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Katholische Frauenverbände protestieren gemeinsam gegen Segnungsverbot


#1 PetterAnonym
  • 01.04.2021, 14:15h
  • Nicht nur protestieren, sondern austreten.

    Zumal ich mich eh frage, wie Menschen, die sich als Christen bezeichnen, noch Mitglied einer Organisation sein können, die massenhaft Kinder missbraucht hat und bis heute zu so viel wie möglich davon zu vertuschen versucht.

    Wie kann man das mit seinem Gewissen vereinbaren?

    Und man kann auch religiös sein, ohne Mitglied einer Kirche zu sein. Vermutlich sogar noch besser.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 OutAndProud
  • 01.04.2021, 15:06h
  • Das ist ja ein toller Protest und der richtet sich gegen was ?

    Stellen wir uns vor es gäbe kein Wahlrecht für Frauen, es wird aber protestiert das sie wenigstens bei Wahlumfragen berücksichtigt werden.

    Das ist ja ne ganz tolle Revolution die mal so richtig progressiv durchstartet.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Religioten-WatchAnonym
#4 KlartextAnonym
  • 01.04.2021, 18:19h
  • Genau genommen muss die Überschrift lauten:

    Katholische Frauenverbände treten für Fortführung von Diskriminierung ein

    Diese Katholinnen machen sich ja gerade nicht für die Möglichkeit der Trauung stark! Die soll auch künftig nur nicht als sündig geltenden Heterosexuellen vorbehalten blieben. Die "Segnung", die diese Frauen gleichgeschlechtlichen Paare angedeiehen lassen wollen, gilt in ihrem Klub als rituell minderwertig.

    www.kirchenaustritt.de
  • Antworten » | Direktlink »
#5 CogitoAnonym
  • 02.04.2021, 13:47h
  • Antwort auf #4 von Klartext
  • Mit der Diskriminierung in der katholischen Kirche ist das so eine Sache. Traditionell ist es eigentlich so, dass die rituell höherwertige Alternative zur Trauung die Bindung an die Kirche ist - als Priester oder Ordensmitglied. Ursprünglich, oder genauer: vor dem Hochmittelalter haben in der Regel auch keine öffentlichen Trauungsgottesdienste für Heteros stattgefunden - die kamen dann anscheinend erst auf Drängen von Adelsfamilien, die ihre Erbfolge kirchlich abgesegnet haben wollten. Aber noch immer ist es so, dass das "Sakrament der Ehe" ein Sakrament ist, dass sich die Eheleute gegenseitig spenden. Das reflektieren auch noch viele Segensworte bei Heterohochzeiten, in denen um Gottes Segen für die Ehe gebeten wird und nicht etwa "aus eigener Kraft" gesegnet wird. Davon zu sprechen, dass der katholische Klerus Homosexuelle dirkriminiert, bedeutet letztlich, ihm überhaupt die Autorität zuzuschreiben, diskriminieren zu können.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »

» zurück zum Artikel