Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?38514

Polizeibericht

Erneut Angriff auf trans Frauen in Frankfurt

Auf dem Weg zu einer Kundgebung gegen Queerfeindlichkeit wurde eine Gruppe von trans Frauen am Donnerstag belästigt, beschimpft und mit einem gekochten Ei beworfen.


Der Vorfall ereignete sich in der Großen Friedberger Straße (Bild: René Mentschke / flickr)

Am Donnerstagnachmittag wurde eine Gruppe von trans Frauen in Frankfurt am Main von einem Unbekannten belästigt, beschimpft und beworfen. Das meldete die Frankfurter Polizei am Freitag.

Die Gruppe war laut Polizeibericht gegen 16:30 Uhr unterwegs zu einer Kundgebung gegen Queerfeindlichkeit, als sie in der Großen Friedberger Straße von einem jungen Mann angepöbelt und beleidigt wurde. Schließlich nahm der Aggressor ein gekochtes Ei und bewarf eine der Frauen damit, ohne sie dadurch zu verletzen. Anschließend entkam der Unbekannte.

Polizei veröffentlicht Täterbeschreibung

Die Polizei beschreibt den mutmaßicher Täter wie folgt: "männlich, mitteleuropäisches Erscheinungsbild, etwa 17 Jahre alt, ca. 1,70 – 1,80m groß, bekleidet mit einer schwarzen Steppjacke, schwarzer Jeans und schwarzen Sportschuhen, trug zudem eine schwarze Kappe mit rot/weißer Aufschrift".

Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen Beleidigung und versuchter Körperverletzung eingeleitet und sucht Zeug*innen, die Hinweise zur Sache geben können. Hinweisgeber*innen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (069) 755 101 00 zu melden.

Transfeindlicher Angriff bereits vor zwei Wochen

Die Kundgebung, zu der die Frauen wollten, richtete sich gegen einen transfeindlichen Überfall, der sich am 20. März ereignet hatte. Am Schwedenkronenplatz war eine 27-Jährige von einem Unbekannten erst beleidigt und anschließend mit Fäusten attackiert worden (queer.de berichtete).

Ende vergangenen Jahres hatte die queerfeindliche Attacke auf die damals 20-jährige "KweenDrama" in Frankfurt für Entsetzen gesorgt (queer.de berichtete). Drei Jugendliche müssen sich derzeit wegen gefährlicher Körperverletzung vor Gericht verantworten (queer.de berichtete). (cw/pm)

>> Soli-Kundgebung ?Gegen queer*feindliche Gewalt? – Zeichen für Solidarität und Zusammenhalt <<...

Posted by Bündnis Akzeptanz und Vielfalt Frankfurt on Friday, April 2, 2021
Facebook / Bündnis Akzeptanz und Vielfalt Frankfurt
Datenschutz-Einstellungen | Info / Hilfe



#1 Petra Weitzel dgtiAnonym
  • 03.04.2021, 02:01h
  • Dieses Problem hat System. Solche Strafraten werden bisher nicht überall als trans*feindlich erfasst. Einen nationalen Aktionsplan gegen solche Taten gibt es nicht, und die Bundestegierung bzw. das BMI zeigt uns den gestreckten Mittelfinger beim Selbstbestimmungsgesetz. In der Umgebung der Zeil tummeln sich Personen, die unsereins im vorbeigehen mit Mord drohen. Ich kann nur raten wirklich alles zur Anzeige zu bringen. Pöbeln und drohen ist schon gesellschaftsfähig. Es ist 5 nach 12.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 JonasMucAnonym
  • 04.04.2021, 10:15h
  • In Barcelona hat man mich mal, von einem Motorbike, mit einem Ei beworfen als ich in der Schlange zum "Club Metro" stand. Ich war wohl Zufallsopfer. Irgendwas habe die beiden auch gerufen. Für mich eine Lapalie. Man muß "über den Dingen" stehen und nicht gleich leusheulen. Das zeigt Schwäche. Optimismus zeigt Stärke. Danach lebe ich. Vielleicht sehe ich deshalb nicht alles so verbissen und Homophobie geht bei mir, auf einem anderen Level los.
    PS: Das Ei war roh.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 KumpelAnonym