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Kommentare zu:
Prozess um tödliche Messerattacke von Dresden beginnt am Montag


#1 YannickAnonym
  • 07.04.2021, 11:07h
  • Wenn man die freiheitlich-demokratische Grundordnung erhalten will, muss man solche Personen, die das verachten und abschaffen wollen, mit aller Härte bestrafen und sie daran hindern, das nochmal zu tun.
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#2 Falsche ToleranzAnonym
  • 07.04.2021, 13:05h
  • "A. konnte wegen des Abschiebestopps nach Syrien vorerst geduldet in Deutschland bleiben."

    Und genau diese falsch verstandene Toleranz ist das Problem:

    Es wird immer nur auf den Täterschutz geachtet: "Was passiert ihm nach Abschiebung?"

    Aber man sollte stattdessen auf den Opferschutz achten.

    Jeder, der hier leben möchte, sollte das können. Aber dann muss man auch erwarten, dass diese Personen sich an die Regeln halten.

    Die können sich entscheiden, ob sie die Regeln achten oder nicht. Deren Opfer haben dagegen keine Wahl.

    Wer unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung abschaffen will und/oder hier schwerste Verbrechen begehen will, sollte abgeschoben werden. Punkt.

    Und wenn das Gesetz das nicht zulässt, ist das offenbar ein gefährliches Gesetz, das geändert werden muss.

    Gerade auch zum Schutz der Mehrheit der friedlichen und integrationswilligen Migranten.
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#3 Taemin
  • 07.04.2021, 13:56h
  • Antwort auf #2 von Falsche Toleranz
  • Rein rechtlich ist das sehr schwierig, aber es stimmt natürlich. Dass lieber ein Unbeteiligter sterben muss als dass ein Verbrecher in Gefahr gerät - das ist unbefriedigend, um es sehr zurückhaltend zu formulieren. Hier muss endlich der Anspruch der Bevölkerung auf Schutz vor Terroristen höher gestellt werden als der Schutz der Terroristen vor ihresgleichen. Wir haben das inzwischen so oft erlebt (Paradebeispiel Anis Amri auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin), dass nicht mehr zu begreifen ist, warum dieser Staat solche Leute unter Naturschutz stellt.
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#4 AufrechtgehnProfil
  • 07.04.2021, 14:17hFrankfurt am Main
  • Antwort auf #2 von Falsche Toleranz
  • Bei aller Abscheu vor der Tat möchte ich der Forderung nach Abschiebung widersprechen. Der Täter gehört für den Mord nach dem Gesetz bestraft, das ist gar keine Frage. Ihn in ein Land abschieben zu wollen, in dem Krieg herrscht, ist aber letztlich genau so unmenschlich wie seine Tat. Damit machen wir uns moralisch mit ihm gemein. Was diese Tat erneut zeigt, ist, dass wir noch stärker gegen religiöse Repression und Homophobie aufklären müssen.
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#5 Korinthen KKAnonym
  • 07.04.2021, 14:33h
  • Antwort auf #4 von Aufrechtgehn
  • Und wie sieht das aus, wenn er die Strafe für seine Tat hier abgesessen hat?
    Es wird übersehen, dass er kurz vor der Tat bereits aus dem Gefängnis entlassen worden war. Offenbar hat das keine Resozialisierung gebracht. Man könnte sogar spekulieren, ob die Tat nicht sogar so kalkuliert war, damit er am Ende lieber hier seine Zeit im Gefängnis absitzt anstatt abgeschoben zu werden. Was die ohnehin abscheuliche Tat noch perfider machen würde. Da wird der Rechtsstaat an der Nase rumgeführt und auch noch ausgenutzt. Er soll nicht abgeschoben werden um nicht dem Terror ausgesetzt zu werden, den er selber hier verübt?
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#6 ColonelAnonym
  • 07.04.2021, 17:17h
  • Antwort auf #5 von Korinthen KK
  • Spekulieren kann man über vieles. ist aus rechtlicher Sicht aber unerheblich. Und nur weil nicht jeder Ersttäter für das Resozialisierungsvorhaben des Staates empfänglich ist, wird damit das Vorhaben selbst keineswegs entwertet.

    Menschen können sich ändern und oft genug tun sie es auch. Der Angeklagte in diesem Fall wird (sofern rechtskräftig wegen Mordes verurteilt) viele Jahre im Strafvollzug verbringen. Über das danach zu mutmaßen ist an diesem Punkt müßig.
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#7 StaffelbergblickAnonym
  • 07.04.2021, 17:19h
  • Antwort auf #5 von Korinthen KK
  • Die Frage ob ein Asylbewerber nach Verteilung aufgrund Totschlag/Mord abgeschoben werden soll halte ich für sehr interessant. Die Frage dabei ... was wäre für den Täter schlimmer??? Jemand der in Deutschland einen Schwulen ermordet, weil mit "seiner kulturellen Auffassung" er eine legitime Lösung sieht? und ihn dann auszuweisen??? Könnte das für ihn nicht sogar eine Art "Belohnung" sein? Hier zur "kurz" im Knast ... aber in seiner originären Heimat womöglich schnell ein freier Mann??? Also wäre es nicht sogar notwendig, ihn hier zu verteilen und die gesamte Strafe absitzen zu lassen ???
    Ich stelle mir immer die Frage, was ist für einen Täter als Bestrafung schlimmer? Allein deshalb würde ich eine Todesstrafe ablehnen ... Der Täter wäre "sofort von seiner Tat erlöst" ... aber die Opfer ... die müssen lebenslang damit klarkommen.
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#8 ColonelAnonym
  • 07.04.2021, 17:26h
  • Antwort auf #7 von Staffelbergblick
  • Also, bei allem Respekt, aber was wäre für den Täter schlimmer ist nun wirklich kein angemessener Bewertungsgrundsatz. Wir leben ja nicht im Mittelalter und es kann schon aus sachlogischen Gründen keinen Sinn ergeben, einen Täter nach Verbüßung seiner Tat noch einmal bestrafen zu wollen. Überhaupt ist es extrem gefährlich, asylrechtliche und strafrechtliche Punkte so zu vermischen - die Rechten freuen sich.
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#9 StaffelbergblickAnonym
#10 Korinthen KKAnonym
  • 07.04.2021, 18:04h
  • Antwort auf #6 von Colonel
  • Wir sprechen hier nicht über einen Ersttäter, der ggf. Einsicht zeigt. Man hat anhand der Tat gesehen, wohin diese fehlende Spekulation "nach dem Strafvollzug" geführt hat. Umso mehr ist die Überlegung berechtigt, was nach dem nächsten Strafvollzug passieren soll.
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#11 PetterAnonym
  • 08.04.2021, 10:42h
  • Antwort auf #4 von Aufrechtgehn
  • Und dann?

    Hierzulande werden solche Täter doch schnell wieder auf freien Fuß gesetzt. Dann kommt was von "schwere Kindheit", "Trauma", "Resozialisierung", etc.

    Aber wir müssen einfach akzeptieren, dass es auch Leute gibt, sie so sehr in den Radikalismus abgedriftet sind, dass sie nicht mehr erreichbar sind. Finde ich auch schlimm, ist aber so.

    Und dann steht Opferschutz vor Täterschutz.

    Auch er war ja schon aus dem Knast entlassen und hat dann gleich mal gemordet.

    Das liegt in deren Macht und ist deren Entscheidung, ob sie hier frei und friedlich leben wollen oder lieber zurück. Wenn die sich dann nicht mit der Freiheit hierzulande anfreunden können, müssen sie eben zurück. Ist deren Entscheidung.
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