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Kommentare zu:
Homophobe Aktivist*innen fühlen sich wegen ihrer Heterosexualität diskriminiert


#1 Taemin
  • 09.04.2021, 14:07h
  • Klar - Antisemitismus, Rassismus, Homofeindlichkeit, Antiziganismus, Misogynie - all das ist nicht Hass, sondern Meinung. Wer damit nichts zu tun haben, ja es sogar nicht auch noch unterstützen will, ist kein anständiger Mensch, sondern übt und schürt Hass. Noch widerlicher als die dreckige Hetze dieser politisch-religiösen Extremisten ist die Weinerlichkeit, mit der sie sich als Opfer zelebrieren.
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#2 KaiJAnonym
#3 LunaAnonym
  • 09.04.2021, 14:30h
  • Das sie ihr sinnloses Gelaber mit einem Sisyphos Bild unterlegen ist auch sehr genial
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#4 LegatEhemaliges Profil
  • 09.04.2021, 16:36h
  • Bisher konnte noch keine einzige dieser ideologistischen Hass-Vereinigungen auch nur ansatzweise rational erklären, warum die Ehe zwischen (scheinbar) heterosexuellen in Gefahr sein sollte, wenn Gleichgeschlechtliche heiraten. Sehr schnell kommt man dann drauf, dass es einfach nur daran liegt weil es halt Tradition sei oder ihr behaupter Gott was dagegen hätte oder weil ja sonst der Fortbestand der Menschheit bedroht wäre auf einem winzigen Planeten mit bald 8 Milliarden Menschen oder weil sie dann nachher noch selbst in Versuchung kämen ...

    Ich bin ja immer offen für Argumente, aber wo keins ist, wäre es zivilisiert einfach mal mit dem Krakeelen aufzuhören und allen Menschen gleiche Rechte zu gewähren. Allein schon deshalb sollte man über Grundrechten nicht abstimmen. Der zivilisatorische Anspruch allein diktiert, dass diese ZWINGEND anerkannt und durchgesetzt werden müssen. Wer anderen gleiche Rechte nicht zugestehen will ist der Feind der Zivilisation, nicht umgekehrt.
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#5 daVinci6667
  • 09.04.2021, 19:32h
  • Antwort auf #4 von Legat
  • Ich glaube bei vielen Gegnern steckt eine völlig irrationale Urangst dahinter ALLE Männer würden nach einer Eheöffnung plötzlich nur noch andere Männer, Frauen nur noch andere Frauen begehren und heiraten.

    In 28 Staaten die vor der CH das gleichgeschlechtliche Eheverbot aufgehoben haben war dies bisher nicht der Fall. Aber man weiss nie, nie, nie, wie dies beim Sonderfall Schweiz sein wird. LOL

    Gründe hinter dieser Urangst könnten sein dass die Betroffenen sich ihrer eigenen sexuellen Orientierung gar nicht soooo sicher sind. Sie haben sich schlicht nie überlegt wer sie überhaupt sind! Schliesslich ist Mann ja automatisch Hetero. Etwas anders übersteigt bereits deren Horizont und beschwer denen starkes Unbehagen,
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#6 Taemin
  • 09.04.2021, 19:42h
  • Antwort auf #5 von daVinci6667
  • Ich halte das für eine Variante des Verführungsmythos. Für diese Propagandisten muss Heterosexualität etwas bemerkenswert Unattraktives, ja Abartiges sein, wenn sie tatsächlch glauben, heterosexuelle Männer könnten beim geringsten vermeintlichen Anreiz homosexuell werden und bleiben. Ich hab mal eine Doku gesehen, in der ein amerikanischer Propagandaspot aus den 50ern gezeigt wurde, in dem ein sogenannter Sachverständiger allen Ernstes behauptete, wenn heterosexuelle Männer sich lange genug Nacktbiklder von Männern, ja Pornos gar, anschauen, sie "pervers" (= schwul) werden.
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#7 daVinci6667
  • 09.04.2021, 20:06h
  • Antwort auf #6 von Taemin
  • Genau. Weil er beim Betrachten nackter Männer schwach wird, denkt er alle Männer fühlten so. Was natürlich (leider) nicht stimmt.

    Auf die naheliegende Idee dass er einfach schwul oder bi sein könnte, kommt er nicht. Klassische Schrankschwester. Von denen gibt es viele.
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#8 Alexander_FAnonym
  • 09.04.2021, 22:12h
  • Es ist doch immer das gleiche Theater: diejenigen, die für sich selbst die Freiheit beanspruchen, auf anderen rumhacken zu dürfen, jammern am lautesten, wenn andere sich genau dieses Recht bei ihnen herausnehmen.

    Und was für einen "Reputationsschaden" unsereiner erleidet, weil uns Rechte von solchen Holzköpfen vorenthalten werden, das interessiert sie natürlich herzlich wenig.

    Wenig Neues unter der Sonne, auch bei den Eidgenossen/innen.
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#9 KurtAnonym
  • 10.04.2021, 16:10h
  • Antwort auf #4 von Legat
  • Im Grundrecht der Schweiz wird definiert:
    Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
    Niemand darf diskrimiert werden, namentlich wegen...
    Mann und Frau sind gleichberechtigt...
    und zur Ehe steht: Das Recht auf Ehe und Familie ist gewährleistet.
    NICHT drin steht, dass die Ehe nur für Heteropaare definiert sei. Ebensowenig steht so was im Ehegesetz. Nach Verfassung und Eherecht wäre eine gleichgeschlechtliche Ehe eigentlich schon möglich gewesen. Mangels Verfassungsgerichtsbarkeit (ein absoluter Mangel der CH Demokratie) war es auch nicht möglich, eine Ehe gerichtlich durchzusetzen. Bei der nun leider erzwungenen Abstimmung geht es formal gar nicht um die Einführung der Ehe für alle, sondern nur um einen Korb voller kleinerer Textanpassungen durch das Parlament in untergeordneten Gesetzen, damit die Ehe für alle Schweizer*innen nirgends mehr "stolpert".
    Der Vorgang ist also nicht mit der Entscheidung im Bundestag vergleichbar - aber auch da wurde über dieses Grundrecht abgestimmt, und es hätte auch in die Hose gehen können.
    Damit, lieber Legat, ist es unumgänglich, dass darüber abgestimmt wird, so Recht Du auch hast.
    Eine Kanterniederlage an der Urne (wir werden über das Referendum abstimmen, nicht über die Gesetzestexte) wird die Ehe für alle um so mehr legitimieren, das ist auch nicht schlecht.
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#10 Kurt nochmalAnonym
  • 10.04.2021, 16:41h
  • Antwort auf #9 von Kurt
  • Korrigendum: obschon ich über schon Dutzende Referenden abgestimmt habe, bin ich in eine Wahrnehmungsfalle geraten. Es wird nicht, wie ich behauptete, die Frage Referendum ja/nein zur Abstimmung gebracht, sondern die Annahme des angezweifelten Gesetzes. Mensch lernt nie aus.

    Also wird konkret die Frage sein, ob wir die Änderung des Zivilgesetzes annehmen wollen. Also nicht die Einführung eines neuen Gesetzes, sondern "nur" eine Änderung des bestehenden Gesetzes.
    Bitte entschuldigt die Verwirrung - die Aussage bleibt gleich.
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#11 Taemin
  • 11.04.2021, 10:56h
  • Antwort auf #9 von Kurt
  • Damit ist die Rechtslage in der Schweiz aktuell die gleiche wie in Deutschland vor Oktober 2017. Und dennoch herrscht in der Schweiz und herrschte in Deutschland ein Eheverbot. Daran änderte auch die hier vorhandene Verfassungsgerichtsbarkeit nichts, im Gegenteil: Die hat das Eheverbot erst erfunden, als sie 1993 die Ehe als Rechtsinstitut zwischen Frau und Mann definierte, obwohl es dazu weder im Grundgesetz noch im Bürgerlichen Gesetzbuch den geringsten Anhaltspunkt gab. Überhaupt muss das Vorhandensein einer Verfassungsgerichtsbarkeit kein Vorteil sein. In Deutschland sorgte das Verfassungsgericht z.B. dafür, dass die Nazi-Justiz die Schwulenverfolgung ungebremst bis 1969 fortsetzen konnte, indem es 1957 urteilte, dass alle entgegenstehenden Grundrechte für Schwule nicht gelten. Heute würde man mit Thierse sagen, "kulturelle Traditionen" seien eben stärker als Grundrechte.
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#12 Gnurfel42Anonym
  • 11.04.2021, 16:35h
  • Du kannst es dir nicht ausmalen. Es sind immer die gleichen abgedroschenen Argumente. Die Ehe würde angeblich zugrundegehen. So wie in Deutschland? Hä? Hören sich diese Deppen eigentlich selbst zu? Die haben Angst vor einer Gefahr, die es nicht gibt.
    Wobei ich manchmal auch glaube, so manche Reaktionäre wissen ganz genau, dass ihre Argumente Bullshit sind; es geht aber in ihnen einer ab, wenn sie Macht über andere ausüben und ihnen das Leben schwer machen. Das Leid ist das Ziel.
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