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Vlog

Was bleibt von den schwulen Bars nach der Coronakrise?

In seinem neuen Vlog spricht Phil Hollister mit Thorsten Adam über dessen aktuelle Umfrage "Ende eines Lebensgefühls – Ist die schwule Ausgehkultur für immer ausgelogg(ck)ed?".

Ich bin ehrlich, mein Talent bezüglich Technik ist suboptimal. Schon immer musste ich mir die Vorteile der technischen Entwicklungen von (meist jüngeren) Freunden erklären lassen. Als Content Producer nutzte ich auch häufig Youtube-Tutorials, um über Kamera-Equipment, Schnittprogramme usw. zu lernen. Mittlerweile gelingt es mir, viele Programme intuitiv zu nutzen.

Durch Corona musste ich – wie viele andere – auf digitale Kommunikationsmittel umsteigen. Im folgenden Video interviewe ich per Zoom Thorsten Adam, den Inhaber des schwulen Event- und Location-Guides "about adam". Er half mir auch bei der Herstellung des Videos. Ich finde die Aufnahme von Videochats aus mehreren Perspektiven eine gute und kreative Lösung, um Interviews bildstärker zu gestalten. Besonders während der Pandemie und auch bei zukünftigen Gesprächen über große Distanzen werde ich diese Möglichkeit nutzen.

Das Interview beschäftigt sich mit Adams aktueller Umfrage "Ende eines Lebensgefühls – Ist die schwule Ausgehkultur für immer ausgelogg(ck)ed?". In Zusammenarbeit mit dem Magazin "Gleichlaut" versucht die Online-Befragung herauszufinden, was die schwule Community über die Zeit nach der Pandemie denkt, insbesondere wie es mit der schwulen Ausgehszene weitergehen wird.

Nehmt euch doch bitte kurz Zeit und macht mit! Je mehr Teilnehmer, desto repräsentativer die Umfrage. Über das Ergebnis werde ich dann in einem folgenden Vlog berichten.



#1 BenausBraunschweigAnonym
  • 11.04.2021, 22:24h
  • Diese Regierung ist für mich in ihrer Entscheidungsvielfalt nur noch ekelhaft und es würde mich nicht wundern, wenn sie die Gay Culture, zu welcher das Ausgehen gehört, ordentlich zerstört kriegt. Das ist nicht menschlich, sondern nicht mehr tragbar.
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#2 Doretta DivaAnonym
#3 Ach BraunschweigAnonym
#4 MarkoAnonym
  • 12.04.2021, 09:42h
  • Antwort auf #1 von BenausBraunschweig
  • Leider gibt es keine andere Wahl, außer wir wollen wie Brasilien unsere eigene Bevölkerung ausmerzen lassen. Die andere Wahl wird es aber noch länger nicht mehr geben, weil die Idioten mit der Impfung gezögert haben. Welche genau die Ursachen, wie fair es est den Impfstoff nicht zu exportieren und ob man richtig verhandelt hat oder nicht, kann man diskutieren, Fazit ist, dass wir viel langsamer dabei sind, unsere Bevölkerung zu impfen als z.B. USA oder GB. Das ist nicht nur wegen des Nacht-Lebens tragisch sondern weil so auch mit Lockdown Leute sterben, die möglicherweise geschützt würden. Ich glaube nicht, dass die absichtlich die schwule Kultur zerstören wollen, dass dieser Regierung die Kirchen und Spielhallen eine höhere Prio haben als die LGBT Safe Spaces ist aber klar. Ob das finale Ergebnis wirklichc Schuld der Regierung sein wierd, bin ich mir aber auch nicht sicher. Mein Eindruck ist, dass Corona nur Trends beschleunigt, die schon vorher da waren.
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#5 MisolaAnonym
  • 12.04.2021, 12:07h
  • Antwort auf #3 von Ach Braunschweig
  • "Dass wir uns in Bars und Cafés treffen, alle gegenseitig anstecken und ausrotten?"

    Ausrotten? Was für ein Wort und was für ein Schmarrn.
    Die Schweden z.B. haben einen anderen Weg gewählt als alles zuzusperren und sind mit Sicherheit nicht "ausgerottet", geschweige denn schlechter als wir gefahren.
    Ein anderer Weg wäre z.B. einfach mal Impfen was das Zeug hält. Haben auch etliche Länder geschafft, nur wir hier mit unseren befähigten Politikern schaffen das nicht.
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#6 jochenProfil
  • 12.04.2021, 13:58hmünchen
  • Es ist zu befürchten, dass es auch schwule, lesbische Bars und Kneipen trifft, die diesen langen Lockdown nicht mehr stemmen können.

    Inwieweit danach wieder neue queere Bars aufmachen werden ist fraglich.
    Internetdating, digitale Kommunikationsmöglichkeiten, hohe Pachten/Mieten - gerade in den Innenstädten, und z. T. komplette Rauchverbote haben den Kneipen , die nicht Wenigen eine Art 2. Wohnzimmer war, die Gästezahl , und somit die Kneipendichte schon seit Jahren immer weiter schwinden lassen.
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#7 Ralph
  • 12.04.2021, 14:37h
  • Antwort auf #5 von Misola
  • Ich hab grade mal die Todesfälle in Deutschland und Schweden für November 2020 verglichen. In beiden Ländern Zahlen um die 8 100 Menschen - bei 83 Mio. Einwohnern in Deutschland und 10 Mio. Einwohnern in Schweden. Kommentar überflüssig.
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#8 FakeNewsWatchAnonym
  • 12.04.2021, 14:50h
  • Antwort auf #5 von Misola
  • "Die Schweden z.B. haben einen anderen Weg gewählt als alles zuzusperren und sind mit Sicherheit nicht "ausgerottet", geschweige denn schlechter als wir gefahren."

    Das sind Fake News.

    Zeit online bietet die Möglichkeit, die Zahlen in Schweden und Deutschland direkt zu vergleichen.

    www.zeit.de/wissen/gesundheit/corona-zahlen-deutschland-neui
    nfektionen-inzidenz-aktuelle-karte


    Ein bisschen scrollen, dann im Ländervergleich erst Schweden und dann zusätzlich Deutschland eingeben. Die schwedischen Zahlen waren fast konstant mindestens doppelt so hoch wie die deutschen. Zur Zeit liegt in Schweden die Zahl der bestätigten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnende und Woche bei deutlich über 400.
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#9 MisolaAnonym
  • 12.04.2021, 15:16h
  • Antwort auf #7 von Ralph
  • "Ich hab grade mal die Todesfälle in Deutschland und Schweden für November 2020 verglichen. In beiden Ländern Zahlen um die 8 100 Menschen - bei 83 Mio. Einwohnern in Deutschland und 10 Mio. Einwohnern in Schweden. Kommentar überflüssig."

    Keine Ahnung wo du deine Zahlen her hast und was du von Zahlen eines Monats hast aber hier kannst du die Corona Toten von Schweden in Summe ablesen

    de.statista.com/statistik/daten/studie/1111495/umfrage/fallz
    ahl-des-coronavirus-in-schweden/


    und hier die aus Deutschland (auch für Schweden einzustellen)

    www.zeit.de/wissen/gesundheit/corona-zahlen-deutschland-neui
    nfektionen-inzidenz-aktuelle-karte


    Der einzig wirkliche Unterschied ist, dass es in Schweden wohl zu keinem Explodieren der Arbeitslosenzahlen kommen wird sobald die Kurzarbeit auslaufen wird und die Klein und Mittelständler weg vom Fenster sind, und die Suizidraten und Depressionen nicht ins unermessliche steigen wird.

    Angesichts der Tatsache, dass trotz des Lockdowns in Deutschland, mit all den negativen Auswirkungen für Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft, kaum weniger Tote am Bevölkerungsdurchschnitt zu vermerken ist, kann man sehr wohl sagen, dass Schweden es deutlich besser gemacht hat.
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#10 MisolaAnonym
  • 12.04.2021, 15:25h
  • Antwort auf #8 von FakeNewsWatch
  • "Das sind Fake News.
    ...
    Ein bisschen scrollen, dann im Ländervergleich erst Schweden und dann zusätzlich Deutschland eingeben. Die schwedischen Zahlen waren fast konstant mindestens doppelt so hoch wie die deutschen. Zur Zeit liegt in Schweden die Zahl der bestätigten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnende und Woche bei deutlich über 400."

    Aber nicht bei den Todesfällen und darüber wurde ja gesprochen. Das der Wert der Neuinfektionen in Schweden höher als in Deutschland liegt aber dennoch kaum mehr Tote gemessen an der relativen Bevölkerungsgröße zu verzeichnen ist, sollte doch eher aufhorchen und fragen lassen ob der Wert der Neuinfektionen überhaupt die Relevanz haben kann um Entscheidungen zum Lockdown und den Coronamaßnahmen zu treffen.
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