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Polizeibericht

Berlin: Radfahrerinnen homophob beleidigt

In Berlin-Kreuzberg wurden zwei Frauen, die gemeinsam mit dem Rad unterwegs waren, am Mittwochvormittag von einem Renault-Fahrer ohne ersichtlichen Grund beleidigt.


Symbolbild (Bild: mbaumi / unsplash)

Zwei Berliner Radfahrerinnen zeigten am Mittwoch bei einem Polizeiabschnitt in Kreuzberg eine homophobe Beleidigung an. Dies meldete die Polizei der Hauptstadt am Mittwochabend.

Die 26 und 41 Jahre alten Frauen fuhren nach eigenen Angaben gegen 11.40 Uhr mit Fahrrädern durch die Körtestraße in Richtung Südstern. An der Kreuzung Freiligrathstraße sollen sie von einem Renault-Fahrer überholt worden sein. Dabei soll der Unbekannte die beiden Radfahrerinnen ohne ersichtlichen Grund homophob beschimpft haben.

Nähere Angaben zu den gefallenen Worten und zum Fahrer wurden im Polizeibericht nicht gemacht. Die Ermittlungen zu der angezeigten Beleidigung dauern an und wurden, wie bei Hasskriminalität üblich, vom Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.

Die Berliner Polizei macht mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt in ihren Berichten publik und meldet diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner für LGBTI. (pm/cw)