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Einschaltquoten am Mittwoch

Schwule Komödie gewinnt Quotenkampf gegen Johannes B. Kerner und Mario Barth

Am Mittwochabend dominierte eine Komödie über ein schwules Paar die Primetime im deutschen Fernsehen.


ARD-Zuschauer*innen bekamen am Mittwochabend Szenen serviert, die sonst in der Primetime eher nicht zu sehen sind (Bild: Pro-Fun Media)

Eine Culture-Clash-Komödie aus dem Jahr 2015 über ein gleichgeschlechtliches jüdisch-arabisches Paar hat am Mittwoch zur besten Sendezeit die meisten Zuschauerinnen und Zuschauer vor dem heimischen Bildschirm versammelt. Der Spielfilm "Familie verpflichtet" mit Darsteller*innen wie Max von Pufendorf, Omar El-Saeidi, Maren Kroymann, Nikola Kastner und Corny Littmann erreichte im Ersten 4,25 Millionen, was ab 20.15 Uhr 13,5 Prozent Marktanteil entspricht.

Die ZDF-Quizshow "Da kommst Du nie drauf!" mit Johannes B. Kerner und Gästen wie Stefanie Hertel, Beatrice Egli, Matthias Reim, Heiner Lauterbach, Dieter Nuhr und Torsten Sträter sahen 3,90 Millionen (12,5 Prozent). Die RTL-Show "Mario Barth deckt auf" (Folge 2 der aktuellen Staffel) schalteten 2,83 Millionen ein (9,2 Prozent).

Dahinter lagen ZDFneo und die Krimiwiederholung "Wilsberg: Hengstparade" von 2013 (1,74 Millionen/5,5 Prozent), Vox und der Auftakt der neuen Serie "Tonis Welt" (ein Ableger vom "Club der roten Bänder"; 1,38 Millionen/4,4 Prozent), Kabel eins und das US-Schlachtenepos "Der Patriot" (1,19 Millionen/4,5 Prozent), ProSieben und die Actionserie "9-1-1 Notruf L.A." (1,17 Millionen/3,7 Prozent), die neue Sat.1-Datingshow "5 Senses for Love – Heirate dein Blind Date" (0,76 Millionen/2,6 Prozent) sowie die Coachingsoap "Stahl:hart gegen Mobbing" bei RTLzwei (0,66 Millionen/2,1 Prozent).

In der für die Werbewirtschaft besonders interessanten Gruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer*innen lief es für "Familie verpflichtet" schlechter: Hier schalteten nur 760.000 Menschen ein (Marktanteil: 9,2 Prozent). Damit lag der Film hinter "Mario Barth deckt auf" – die Show konnte beim jungen Publikum 1,21 Millionen Menschen überzeugen, was einem Marktanteil von 14,7 Prozent entspricht.

"Familie verpflichtet" ist noch bis zum 29. Mai in der ARD-Mediathek zum Streaming erhältlich. (dpa/cw)



#1 HagenAnonym
  • 15.04.2021, 11:45h
  • Lange nicht so locker flockig unterhalten worden. Schweres Thema urkomisch und alle Klischees bedienend umgesetzt. Da hab ich gern geglotzt. Bersonderes Lob den beiden Hauptakteuren und der fantastischen Maren Kroymann.
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#2 Manuel SAnonym
  • 15.04.2021, 15:24h
  • Mein (schwules) Umfeld und ich empfanden den Film nicht als locker flockige Unterhaltung, sondern als gigantischen Tritt in die Magengrube.
    Eine solche Aneinanderreihung von rassistischen und homophoben Klischees, gewürzt mit sexueller Belästigung habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Alles unironisch, unkritisch und unwidersprochen - einfach nur platt. Völlig unverständlich, warum sich Maren Kroymann und Corny Littmann an solch einem Schund beteiligen.
    Trotz angeblicher Komödie nur Kopfschütteln und Groll.

    Glücklicherweise kam am späten Abend noch eine Folge Kroymann in dem Dritten, das für "Familie verpflichtet" verantwortlich zeichnet. Denn über diese Serie, in der Maren Kroymann wirklich intelligenten Humor beweist, kann ich auch beim wiederholten Mal schauen immer wieder herzlich lachen.
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#3 AtreusProfil
#4 seriousAnonym
  • 15.04.2021, 18:49h
  • Der Trailer sieht furchtbar aus. Es ist durchaus wichtig auch diskriminierende Verhalten darzustellen, aber nur wenn diese dann aktiv hinterfragt werden. Basierend auf den Trailer und Kommentaren habe ich so meine Zweifel, ob das in diesen Film passiert.

    Ich bin es leid, dass Diskriminierung als witzige Unterhaltung genutzt wird. Jemand der nicht davon betroffen ist und sich damit nicht auseinandersetzt, glaubt dann erst recht, dass das schon nicht so schlimm ist. "Stell dich nicht so an. Das musst du lockerer sehen"
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#5 Kein WunderAnonym
  • 15.04.2021, 19:14h
  • Antwort auf #4 von serious
  • Ja, aber wenn man das Thema so informativ und dennoch unterhaltend angeht, wie es nötig ist, dann gewinnt man keine Quotenschlacht gegen Johannes B. Kerner und Mario Barth. Um das zu gewinnen, muss man schon mindestens genauso blöd sein wie die. So dumm ist eben Doitschland.
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#6 ZenkimausiAnonym
  • 16.04.2021, 07:29h
  • Mir hat der Film gefallen. Meinen Freunden auch. Wir haben kräftig gelacht. Schöne Stunden zum abschalten, Unterhaltung pur. Wer das nicht versteht oder sehen kann der schaltet einfach mal weg.
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#7 Ralph
#8 BerlinerAnonym
  • 16.04.2021, 09:20h
  • Es ist schon erfreulich, dass der Film im ERSTEN um 20.15 Uhr lief und nicht irgendwann zu später Stunde in einem dritten Programm. Ich fand den Film unterhaltsam. Wer sich hier nun über Klischees aufregt wird sicher auch bei vielen anderen Filmen auf diesem Sendeplatz fündig. Dann eben etwas anderes einschalten.
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#9 KumpelAnonym
#10 LordwilliambyronAnonym