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Gesundheit

Die häufigsten Penis-Probleme, die man(n) nicht ignorieren sollte

Was, wenn der Penis juckt, brennt oder wund ist? Informationen und Tipps zu den häufigsten Problemen finden Betroffene hier.


Macht der Penis Probleme, sollten sich selbst Ärztemuffel zu einem Termin überwinden (Bild: deon-black-3867281 / pexels)
  • 21. April 2021, 08:46h, noch kein Kommentar

Einen juckenden oder brennenden Penis empfinden Männer immer als unangenehm. Urologen sind zwar nicht unbedingt die beliebtesten Mediziner. Macht der Penis jedoch Probleme, sollten sich selbst Ärztemuffel zu einem Termin überwinden. Wann das wichtig und notwendig ist, erfahren Betroffene in diesem Artikel.

Schlaffer Penis: Probleme mit der Erektion

Erektionsstörungen sind beim Penis die Probleme, welche Männer oftmals am meisten fürchten. Dabei muss nicht unbedingt eine ernste Ursache dahinterstecken, wie so mancher insgeheim befürchtet. Bleibt der Penis schlaff, hält seine Härte nicht lange oder erreicht er sie nicht in vollem Maße, liegt die Ursache häufig im Kopf. Stress in der Beziehung, im Alltag oder im Job können genauso zu Erektionsproblemen führen wie Versagensängste im Bett. Lässt der psychische Druck nach, legen sich die Penis-Probleme oft von allein.

Wer aber alles über Erektionsstörung beim Mann recherchiert, weil Stress und Psyche als Auslöser für das Penis-Problem ausfallen, findet noch weitere mögliche Ursachen. Der Gang zum Arzt ist bei anhaltenden Symptomen oder ungewissen Ursachen unumgänglich.

Penis brennt – mögliche Ursachen

Ein brennender Penis – etwa beim Wasserlassen oder auch als ständiges, störendes Gefühl – kann ganz verschiedene Ursachen haben. Brennen beim Wasserlassen tritt zum Beispiel infolge einer Harnwegsinfektion auf. Das sollten Männer nicht auf die leichte Schulter nehmen und hoffen, dass sich die Symptome von allein bessern. Ärzte können beispielsweise ein Antibiotikum verschreiben, das Betroffene über mehrere Tage einnehmen müssen. Solange die Infektion besteht, sollten Patienten ihre Partner beim Sex schützen und ein Kondom tragen. Auch erneute Infektionen lassen sich dadurch vermeiden.

Wenn der Penis nicht nur brennt, sondern die Eichel und die Vorhaut dazu gerötet sind, steckt dahinter womöglich eine bakterielle oder virale Entzündung. Auch Pilze sind eine mögliche Ursache. Neben Keimen kann außerdem übertriebene Intimhygiene zu einer Entzündung führen.

Brennt der Penis beim Wasserlassen und sondert gleichzeitig einen milchigen bis gelblichen Ausfluss ab, kann das ein Hinweis auf eine Tripper-Infektion sein. Die lässt sich mit einem Antibiotikum in der Regel gut behandeln. Wichtig ist hier allerdings, dass sich der Betroffene bei einem Verdacht zeitnah beim Arzt vorstellt. Wer (zu) lange wartet, riskiert, dass die Erreger in die Nebenhoden oder die Prostata wandern und dort schwere Infektionen auslösen.

Männer mit den genannten Beschwerden sollten beim Arztbesuch die genaue Ursache abklären, um den Penis richtig behandeln und das Problem lösen zu können. Zur Vorsicht gilt: Kondom beim Sex tragen.

Wenn der Penis juckt

Juckreiz ist nicht nur unangenehm, er kann auch vielfältige Ursachen haben. Wenn am Penis vor allem die Vorhaut juckt, haben sich dort möglicherweise Keime eingenistet. Das sollten Betroffene medizinisch abklären. Von allein verschwinden Bakterien, Pilze oder Viren nämlich meist nicht. Außerdem können Ärzte bestimmen, ob wirklich eine infektiöse Ursache vorliegt oder doch eine Allergie, die den sensiblen Intimbereich ebenfalls betreffen kann, der Auslöser für das Jucken ist.

Bilden sich dagegen am Penis juckende Bläschen, könnte ein Genitalherpes (Herpes genitalis) das Problem sein. Viele tragen das Herpes-Virus – mitunter unwissend – in sich. Die Behandlung des Genitalherpes erfolgt, ähnlich wie beim Lippenherpes, mit speziellen antiviralen Präparaten. Auf Sex sollten Infizierte mit Genitalherpes unbedingt verzichten, um eine Ansteckung des Partners zu vermeiden.

Wunder Penis – was tun?

Ein wunder Penis ist nicht selten die Folge mechanischer Reizungen. Falsche Unterwäsche, die zu stark reibt, weil der Stoff zu grob oder der Schnitt zu eng ist, kann ein Auslöser sein. In dem Fall sollte ein Wechsel der Wäsche Erleichterung bringen. Möglich ist aber auch eine sehr häufige und intensive Selbstbefriedigung als Ursache eines wunden Penis. Nur sexuelle Abstinenz, bis die zarte Haut des Penis sich wieder erholt hat, hilft. Eine beruhigende Salbe kann die Heilung zusätzlich fördern.

Verhütungsmittel können ebenfalls das Problem eines wunden Penis hervorrufen. Manche Männer reagieren empfindlich oder gar allergisch auf chemische Verhütungsmittel wie Gels oder Schaum. Auch Beschichtungen im Kondom können einen wunden Penis verursachen. Dann ist es wichtig, die genaue Ursache zu ermitteln und anschließend konsequent zu meiden. Bei Kondomen heißt das nicht automatisch Verzicht auf den Schutz. Es gibt für Latexallergiker genauso Alternativen wie bei Unverträglichkeitsreaktionen auf Spermizide oder andere chemische Stoffe. Apotheken können zu den passenden Kondomen beraten, wenn die Ursache des wunden Penis eindeutig identifiziert ist. (ak)