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Kommentare zu:
Lesbenfrühlingstreffen: Senatorin zieht Schirmfrauschaft zurück


#1 Svetlana LAnonym
  • 28.04.2021, 07:44h
  • Das war die einzig richtige Konsequenz: Notbremse ziehen!

    Danke Frau Senatorin Bernhard!
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#2 FüchsleinAnonym
#3 Svetlana LAnonym
  • 28.04.2021, 07:56h
  • ... und natürlich auch Danke an alle anderen Vereine, Institutionen, die sich nicht durch diese transfeindlichen Organisatorinnen vereinnahmen lassen!
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#4 KaiJAnonym
  • 28.04.2021, 09:28h
  • Gut, dass die MHS die Idee eines Vorsorge-Mechanismuss aufgegriffen hat, wie ich ihn in Art im vorigen Forum zum LFT vorgeschlagen habe. Wenn die MHS sich jedoch in der Förderantragstellung durch das LFT getäuscht fühlt, sollte die MHS dann auch ehrlicherweise rechtliche Schritte prüfen, die Fördergelder zurück zu erlangen. Vorzuhalten ist der MHS, dass sie sich positionsneutral und in der Konsequenz emanzipationsfeindlich verhalten hat, in dem sie den Terfs eine Diskussionsbühne auf dem LFT geben wollte.
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#5 Taemin
  • 28.04.2021, 09:48h
  • Wer glaubte, allein das Schwul- oder Lesbischsein mache frei von der Gefahr, nach weit rechts abzudriften, braucht nur an David Berger oder Alice Weidel zu denken. Wenn allerdings Strukturen und Verbände schon umkippen, dann besteht wirklich dringender Handlungsbedarf.
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#6 SybilleAnonym
  • 28.04.2021, 10:13h
  • Gegen alle früheren Beschlüsse des LFTs, daß trans Frauen willkommen seien, findet ein massiver identitär-reaktionärer Backlash statt. Es gab Tendenzen dazu schon immer im Umfeld des LFT, aber inzwischen zieht der Haß der TERFs auf trans Frauen speziell und trans Personen allgemein Kreise, ihre Lügen fassen auch allgemeingesellschaftlich durch die Presseberichte Fuß. So wird aus der lesbischen Community heraus ein Rückfall in binäre (physische) Geschlechterstereotype transportiert, dem es Einhalt zu gebieten gilt.
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#7 KaiJAnonym
#8 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 28.04.2021, 11:31h
  • Falsche und überzogene Reaktion der Senatorin meiner Meinung nach. Warum? Weil die Frauen, die gegen Transfrauen sind, sich als Opfer sehen werden, denen die "bösen" Transfrauen mit Hilfe der Senatorin einen reingewürgt hat.
    Besser wäre es, das offene Gespräch zu suchen, wo beide Seiten ihre Standpunkte deutlich machen, und die Senatorin deutlich macht, was geht, und was nicht!
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#9 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 28.04.2021, 11:35h
  • Antwort auf #1 von Svetlana L
  • Wer eine Gruppe durch das Zurückziehen der Schirmherrschaft bestraft, setzt diese Frauen, was vielleicht auch von ihnen gewollt ist, als Opfer in der Szene fest.
    Übrigens, diese lesbischen Frauen scheinen mir keine Terfs zu sein, auch, wenn sie manche Argumente von ihnen benutzen, sondern vielmehr Frauen, die Ängste und Vorurteile haben.
    Statt auf sie herumzuhacken, sollte die andere Seite eher versuchen, Ängste und Vorurteile abzubauen.
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#10 KaiJAnonym
#11 ImmerDiesesDramaAnonym
#12 Svetlana LAnonym
  • 28.04.2021, 12:05h
  • Antwort auf #9 von DramaQueen24
  • Du hast ja scheinbar grenzenloses Verständnis! Wer mit Vokabular um sich schmeißt, das zum normalen Wortschatz einer v. Storch oder Kelle gehört, sucht bestimmt nicht die Diskussion über Ängste und Vorurteile. Dazu gehört nämlich, dass man sich auf Augenhöhe gegenüber steht.
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#13 KeinZufallAnonym
  • 28.04.2021, 15:38h
  • Antwort auf #9 von DramaQueen24
  • Hi.

    Nein, es handelt sich bei den Lesben, die in der Orga für die transfeindlichen Programmpunkte gesorgt haben, nicht um welche, denen es an Informiertheit mangelt. Die FB-Gruppe "Graugänse" ist für alle, die schon einmal dort waren, als TERF-Think Tank und Mittel zur Radikalisierung und Mobilisierung, klar erkennbar. Kein Zufall, kein Unwissen, keine Naivität.

    Das einzige was an all den Reaktionen aus der lesbischen Community und aus queeren Institutionen stören darf und muss ist, dass sie bis zur Veröffentlichung des Programms gewartet haben. Oder dass sie, die die Hirschfeld-Stiftung, offensichtlich keine Ahnung von lesbischen Akteur_innen haben, die nicht zum Club der schwul-lesbisch organisierten Vereine gehören.

    Der Senatorin in Bremen kann wahrlich kein Vorwurf gemacht werden. Die Einladungs-Formulierung hat natürlich ein Hintertürchen offen, auf das bei Nachfragen verwiesen werden kann, mit "wir schließen ja nicht explizit aus, dass trans* Frauen und Lesben kommen".

    Es ist gut, dass auf das konkrete LFT-Programm endlich von vielen Seiten reagiert wird, nun da es auf dem Tisch ist. Die Relativierungen und "wohlmeinenden" Erklärungsversuche verfangen nicht. Susanne Bischoff psychopathologosiert trans* Lebensrealitäten, wie so einige "feministisch" oder paternalistisch aktive Therapeut*innen. Das verwundert auch nicht, schauen wir auf die Geschichte der Erklärversuche und Pathologisierung in Psychologie und Medizin (inkl. Money & Co, die in den 1950ern gender als Erziehungsgeschlecht verstanden und vom sex, dem vergeschlechtlichen Körper trennten, um mit den üblen Zurichtungsversuchen an inter Kindern zu beginnen, die bis heute von einigen praktizierenden Mediziner*innen durchgeführt werden).

    Wer sich in der autonom-feministischen lesbischen Szene oder in den TERF-Strukturen auskennt, wurde vom Programm des LFT2021 wirklich nicht überrascht. Die Frage muss erlaubt sein: Liebes LFT-Plenum, wann werdet ihr einen Grundsatzentschluss fällen, der ein klares Bekenntnis zur queeren Vielfalt von Leben und unverbrüchlichen Solidarität untereinander ist? Habt ihr die Vorbereitungen auf dieses LFT 2021 in Göttingen und Köln nicht als solche wahrgenommen, als ihr euch für die Annahme der Bewerbung durch die Graugänse entschieden habt?

    So viel dazu kurz ;) von mir.
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#14 salikoAnonym
  • 28.04.2021, 16:45h
  • Ich bin froh, das zu lesen, nachdem ich die Artikel die letzten Tage verfolgt habe.

    Ich bin mir erst seit kurzem klar geworden, dass ich lesbisch bin und ich kenne die Organisationen, Treffen ect. noch nicht, aber das gibt mir ein bisschen den Glauben an das Gute im Menschen zurück. Diese transfeindlichen Tendenzen sind eine Schande.
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#15 snafuAnonym
  • 28.04.2021, 16:57h
  • Antwort auf #9 von DramaQueen24
  • Habe selbst solchen unsäglichen LFT-Diskussionen zugehört. Mein Eindruck: weibliche Opfer männlicher Gewalt werden von TERFs vor den Karren gespannt und instrumentalisiert. Es endet meist total dramatisch, dass sich cis-Frauen schluchzend in den Armen liegen, weil sie meinen, es würde ihnen ein geschützter Raum weggenommen. O-Ton "aber meine Trigger", ja verdammt noch mal, wir sind erwachsen und für unsere Trigger selbst verantwortlich. Bei den einen ist es das blaue T-Shirt, bei den anderen die gelben Socken. Klar bin auch ich bei Prä-op-Frauen erst mal irritiert. Da hilft nur eines: aufeinander zugehen und du wirst vllt. entdecken, die Sister ist feministischer als mensch* selbst. Und ansonsten zählt Verhalten, nicht Chromosom. Will das keinesfalls ins Lächerliche ziehen, habe selbst PTBS. (aufgrund meiner Bezüge zur Drag-Szene stehe ich aber auch auf der schwarzen Liste der Terfs und verbitte mir jede Pathologisierung meiner Identität.)
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#16 DramaQueen24Ehemaliges Profil
#17 Taemin
  • 29.04.2021, 09:36h
  • Antwort auf #16 von DramaQueen24
  • Ja und? Sehen sie sich eben als "Opfer". Sollen sie doch. Anständige Menschen können ihre Reaktion auf schmutzige Aussagen und schmutziges Verhalten nicht danach ausrichten, wie die zu Kritisierenden sich anschließend darstellen werden. Wäre es anders, dürfte niemand Thierse kritisieren.
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#18 antosProfil
  • 29.04.2021, 11:26hBonn
  • >>Die Senatsverwaltung forderte das Lesbenfrühlingstreffen auf, das Grußwort der Senatorin aus dem Programmheft zu entfernen. "Mit dem Rückzug der Schirmfrauschaft wird Claudia Bernhard ebenfalls kein Grußwort auf der Veranstaltung halten."<<

    Noch jedenfalls wünscht Frau Bernhard einen bereichernden Lesbenfrühling aus dem Werbe-PDF:

    lft2021.de/wp-content/uploads/2021/04/LFT2021-Programmheft.p
    df


    Und auch das Bremer Logo der Senatorin für >Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz< prangt noch auf der LFT2021-Startseite, wo allen
    >>Förderinnen, Geldgeberinnen und Unterstützerinnen<< gedankt wird. Die unermüdlichen Diskussionen hier über gendergerechtes Sprechen im Hinterkopf darf man wohl feststellen: Die LFT-Orga-Lesben scheißen drauf.
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#19 antosProfil
  • 29.04.2021, 15:40hBonn
  • Antwort auf #13 von KeinZufall
  • >>Susanne Bischoff psychopathologosiert trans* Lebensrealitäten, wie so einige "feministisch" oder paternalistisch aktive Therapeut*innen. Das verwundert auch nicht, schauen wir auf die Geschichte der Erklärversuche und Pathologisierung in Psychologie und Medizin [...]<<

    Liest man sich dazu z. B. noch eine Selbstanpreisung von Frau Bischoff durch, erhält man eine zarte Ahnung davon, dass neben der im ideologisch eingesetzten Kampf eingesetzten Para-Wissenschaftlichkeit wohl auch handfeste, schlicht-dumpfe Wissenschaftsfeindlichkeit ihre Rolle spielt auf dem Weg zu, ja, ernsthaft, >verschollenem Wissen und politischer Klarheit<. Cringefaktor 100 - dafür muss eine Comedy-Autor_in schon echt lang stricken:

    speakerinnen.org/de/profiles/susanne-bischoff
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#20 NoGoAreaAnonym
  • 29.04.2021, 16:22h
  • Antwort auf #19 von antos
  • "Cringefaktor 100"

    Cringefaktor 10.000!
    Was soll ich sagen? Mir fällt es wie Schuppen von den Augen. Das ist ein Witz. Das passt!

    Aber mit der Erotik hat sie recht. Das LFT ist traditionell ein jährliches Ereignis geballter, knisternder Erotik. Schon immer. Lol!

    Da gehöre ich doch gerne freiwillig nicht dazu und erspare mir des ganze Elend. Ich Glückliche! Es lebe die freie Wildbahn!
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#21 silence isoppressionAnonym
#22 snafuAnonym
#23 SybilleAnonym
  • 29.04.2021, 20:41h
  • Antwort auf #16 von DramaQueen24
  • "Und diese Frauen werden sich als Opfer sehen, weil sie, wie alle rechtslastigen Gruppen meinen, nur die alleinige "Wahrheit" zu besitzen."

    Es gibt keinen Grund, vor dieser Opfermentalität in irgendeinem vorauseilenden Gehorsam zu kuschen. Diese Frauen nehmen alles als Bestätigung, man kann es so oder nur nur falsch machen. Also dann richtig falsch und ihnen die Tür weisen.
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#24 antosProfil
#25 DeeptalkAnonym
  • 29.04.2021, 22:24h
  • Antwort auf #9 von DramaQueen24
  • "Statt auf sie herumzuhacken, sollte die andere Seite eher versuchen, Ängste und Vorurteile abzubauen."

    Ich habe kurz geschaut, wie die Angelegenheit auf Twitter diskutiert wird. Ich gebe einen kurzen Überblick über die differenzierten Argumente der TERFs:

    1. "Penis, Penis, Penis, Penis."
    2. "Penis, Penis, Penis, Penis, Uterus, Penis, Penis."
    3. "Penis, Penis, Penis, Penis, männliche Sozialisation, Penis, Penis, Penis."

    So geht also radikaler Feminismus.

    Du kannst natürlich gerne mit denen reden, um ihre Angst davor abzubauen, ich zitiere: "Transenschwänze lutschen zu müssen." Niemand hindert dich an einer sicherlich sehr konstruktiven Diskussion. Bitte berichte hinterher von deinen Erfahrungen.
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#26 LorenProfil
  • 30.04.2021, 01:45hGreifswald
  • Antwort auf #24 von antos
  • Da ist offenbar die Sch.... am Dampfen. "Respektvoller" Umgang mit denen, die ein Mindestmaß an anständigem Umgang mit ihren Mitmenschen nicht realisieren können, geht m.E. gar nicht. Zeit, diese Organisation ins gesellschaftspolitische Abseits zu stellen.
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#27 LorenProfil
  • 30.04.2021, 01:53hGreifswald
  • Antwort auf #25 von Deeptalk
  • Es fällt wohl manchen Leuten leichter, etwas daherzuschwätzen, als sinnvoll und konstruktiv zu handeln. Ein Kotau vor Täterinnen, die sich als Opfer inszenieren könnten, ist m.E. mehr als unangebracht. Klare Kante und eine Zurückweisung der menschenfeindlichen Zumutungen erscheint mir da zielführender zu sein. Eine so gestrickte Organisation brauchen nur diejenigen, die ihre eigenen "Monströsitäten" auf andere projizieren.
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#28 DramaQueen24Ehemaliges Profil
#29 DramaQueen24Ehemaliges Profil
#30 SybilleAnonym
  • 05.05.2021, 18:24h
  • Antwort auf #28 von DramaQueen24
  • Detr Satz "Und diese Frauen werden sich als Opfer sehen, weil sie, wie alle rechtslastigen Gruppen meinen, nur die alleinige "Wahrheit" zu besitzen." sagt doch alles. Lieber nichts sagen und brav sein, sonst sieht sich die andere Seite als Opfer. Sollen sie halt, tun sie doch so oder so. Außerdem bin ich nicht für deren Gefühle verantwortlich, damit sollen sie selbst klarkommen.
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