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Air France verpflichtet sich dem Klimaschutz

Die französische Fluglinie will Teil der Lösung sein: Binnen weniger Jahre – so verspricht es das Programm "Air France Horizon 2030"- sollen die CO₂-Emmissionen um die Hälfte abgesenkt werden.


Air France, eine der größten Fluggesellschaften Europas, handelt im Kampf gegen den Klimawandel (Bild: BriYYZ / flickr)
  • 29. April 2021, 08:44h, noch kein Kommentar

Mit Air France entdecken jedes Jahr Millionen von Menschen die Welt. Doch Flugverkehr ist sehr energieaufwändig – und daher auch problematisch fürs Klima. Die französische Fluglinie verpflichtet sich daher im Programm "Air France Horizon 2030", ihren Fußabdruck zu verringern. Damit solle auch zukünftigen Kund*innen ein "verantwortungsvolles und absolut sicheres Reiseerlebnis" ermöglicht werden.

Konkret setzt die Airlinie darauf, ihre CO₂-Emmissionen pro Passagierkilometer bis 2030 um 50 Prozent zu reduzieren (im Vergleich zu 2005). Im innerfranzösischen Verkehr soll es noch mehr Verbesserungen geben: Hier soll die 50-prozentige Reduktion bereits 2024 erreicht sein (im Vergleich zu 2019!). Auch Müll soll halbiert werden, ebenso soll weniger Lärm von den Flugzeugen ausgehen.

Erreichen will Air France diese ehrgeizigen Ziele vor allem durch effizientere Flugzeuge. So bestellt der Konzern 38 Airbus A350 sowie 60 Airbus A220, die bis zu ein Viertel weniger Kerosin verbrauchen und nur halb so laut sind wie vergleichbare Flugzeuge. Durch leichtere Sitze, Gepäckfächer und leichteres Geschirr spart der Konzern wertvolle Kilos, was wiederum Kerosin einspart. Auch außerhalb des Flugzeugs wird der CO₂-Rotstift angesetzt: Bereits jetzt sind etwa 58 Prozent der Fahrzeuge auf dem Vorfeld elektrisch.

Seit Januar 2020 hat sich Air France außerdem verpflichtet, hundert Prozent der CO₂-Emissionen, die auf Inlandsflügen entstehen, zu kompensieren. Diese Kompensation geschieht durch Teilnahme an Projekten, die von anerkannten Organisationen zertifiziert sind. Die Fluglinie kompensiert international zudem ihre Treibhausgasemissionen durch europäische und weltweite Emissionshandelssysteme.

Twitter / airfranceDE
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Seit knapp einem Jahrzehnt engagiert sich Air France außerdem in Biokraftstoffe. 2014 startete etwa ein Projekt, mit dem zehn Prozent des Kerosins auf einem Inlandsflug durch Biokraftstoff ersetzt wurde. Der Konzern will einen großen Beitrag leisten, den französischen Luftfahr-Biokerosinsektor voranzutreiben. Wichtig sei dabei, dass der Treibstoff nicht mit der Nahrungsmittelindustrie in Konkurrenz steht. (cw)