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"We Are Queer"

Melanie Müller nimmt mit Dragqueen-Stars Song gegen Homophobie auf

Die ehemalige Pornodarstellerin und Dschungelkönigin, die sich heute als Schlagersängerin versucht, wirbt mit Katy Bähm und Olivia Jones für LGBTI-Akzeptanz.


V.l.n.r.: Katy Bähm, Melanie Müller und Olivia Jones trällern gemeinsam einen Toleranzsong

"Leb dein Leben bunt wie free – we are one big Family" – so beginnt der knapp dreiminütige Song "We Are Queer" von Melanie Müller, Katy Bähm und Olivia Jones, der am Freitag auf einschlägigen Onlineportalen wie Amazon Music oder Spotify veröffentlicht wurde. Das Lied wirbt mit Discosound dafür, dass jeder Mensch frei leben kann, unabhängig von der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität.

Die 32-jährige Müller erklärte ihr Engagement mit den Worten: "Ich habe viele homosexuelle Freunde und Freundinnen, die immer wieder gegen die Vorurteile und Feindseligkeiten ankämpfen müssen. Sie so leiden zu sehen schmerzt mich sehr." Sie verwies darauf, dass sie mit Katy Bähm bei der Skandalshow "Promis unter Palmen – Für Geld mache ich alles!" mitgewirkt hatte, bei der Prinz Marcus von Anhalt Bähm wegen ihrer sexuellen Orientierung attackierte (queer.de berichtete). Am Ende belegte Bähm den zweiten und Müller den dritten Rang (queer.de berichtete).

"Wir müssen gegen das Problem vorgehen"

Müller habe in der Show Bähm "kennen und schätzen gelernt". "Nach der Sache mit Marcus haben wir uns noch näher verbunden gefühlt und uns war klar, wir müssen gegen das Problem vorgehen", so die Reality-Darstellerin.

Olivia Jones erklärte, dass sie gerne an dem Projekt teilgenommen habe: "In unseren Bars wird der Song Pflichtprogramm. Sobald wir wieder können, feiern wir hier die Premiere nach!"

Melanie Müller wurde 1988 in Sachsen geboren und wohnt derzeit mit ihrem Mann und den zwei gemeinsamen Kindern in Leipzig. Die gelernte Restaurantfachfrau verdiente ihre Brötchen anfangs mit Pornofilmen, stieg dann aber zu einer der bekanntesten deutschen Reality-Persönlichkeiten auf. 2014 gewann sie die achte Staffel von "Ich bin ein Star, holt mich hier raus". Außerdem arbeitet sie als Schlagersängerin und ist damit – laut ihrer PR-Agentur" – "ein fester Bestandteil der Charts und Mallorca-Partyszene". (cw)



#1 RobbyTippsProfil
#2 ElfolfProfil
  • 30.04.2021, 13:38hHamburg
  • Letzte Woche hat Melanie Müller noch versucht, mit einem Lauterbach Lied rauszukommen. Die einzige Frau, die mir einfällt, die erst nach ihrer Pornokarriere richtig peinlich wurde.
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#3 HexeAnonym
  • 30.04.2021, 14:03h
  • Das ist so unglaublich schlecht das ich jetzt erstmal eine Stunde Queen hören muss um das Gefühl der Fremdscham abzuschütteln.

    Aber nicht nur gefühlsmäßig ist es eine Katastrophe: Auch auf intellektueller Ebene ist es eine Beleidigung an allen queeren Künstlern, die Herzblut in ihre Arbeit stecken.

    Dieser peinliche Versuch schnell noch einen (Sogar für dieses Genre stümperhaften) Schlagersong vor der Pridesaison zu produzieren, um ein paar älteren Schwulen mit altersbedingten Hörschäden das Geld aus der Tasche zu ziehen, ist der perfekte Beweis dafür das wir für manche Menschen im Kapitalismus nicht mehr sind als eine Zielgruppe die man melken kann.

    Es bleibt nur zu hoffen das RTL dieses niveaulose Gedudel nicht puscht. Denn sonst könnte man es öfters hören.
    Und das würde bedeuten das ich mir einen Eispickel in die Ohrmuscheln schlagen müsste um nicht wahnsinnig zu werden.

    Und das schlimmste an solchen Songs: Sie sind vielleicht nicht nur einfach dazu gemacht worden um Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen, nein, manchmal sind sie auch noch gut gemeint.

    Wie passend dass das captcha für diese Kritik, die eigentlich überflüssig ist weil man so einen Müll ignorieren sollte "ARRRG" ist.
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#4 SpockAnonym
  • 30.04.2021, 15:34h
  • "Leb dein Leben bunt wie free"
    "Setz dein Herz auf deine Phantasie"

    Lyrics from hell. Und direkt daneben Marianne Faithful. Es gibt keinen Gott.
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