Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=38814
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Ein Segen gegen den Vatikan


#1 Carsten ACAnonym
  • 09.05.2021, 10:10h
  • Wie will man ein Zeichen gegen Diskriminierung setzen, wenn man selbst wieder diskriminiert?

    Denn alles was nicht 100% Gleichstellung ist, ist per definition Diskriminierung. Und solange gleichgeschlechtliche Paare in der Kirche nicht dieselben Rechte haben wie gemischtgeschlechtliche Paare (also die Hochzeit), ist es per definition Diskriminierung.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Carsten ACAnonym
  • 09.05.2021, 10:11h
  • "Erzkonservative fordern die Exkommunikation"

    Ja bitte.

    Dann blamiert dieser Verein sich noch mehr und dann wird die Anzahl der Mitglieder noch weiter reduziert und die Kinderschänder-Sekte rutscht noch weiter in die Bedeutungslosigkeit ab.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 SebiAnonym
  • 09.05.2021, 10:59h
  • ----------------------------
    Der Chef der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, hält die Aktion "nicht für ein hilfreiches Zeichen und einen weiterführenden Weg", wie er sagte
    ---------------------------

    Das zeigt, dass Herr Bätzing, der sich in den Medien gerne als liberal und fortschrittlich präsentiert, letztlich auch nur eine Marionette des Papstes ist und im Zweifelsfall dann doch die homophobe Linie umsetzt.

    ---------------------------
    "Segnungsgottesdienste haben ihre eigene theologische Würde und pastorale Bedeutung."
    ---------------------------

    Aha, liebende Menschen zu segnen hat also weniger Würde, als wenn man Tiere, Gebäude, Spielzeug, Fahrzeuge, etc. und sogar Waffen segnet?!

    -------------------------
    "Sie sind nicht als Instrument für kirchenpolitische Manifestationen oder Protestaktionen geeignet."
    -----------------------

    Hallo? Wenn zwei Menschen sich lieben und ein Priester ihnen seinen Segen gibt, ist das doch in erster Linie ein Ausdruck von Liebe und Nächstenliebe. Das ist doch keine Protestaktion oder "kirchenpolitische Manifestation".

    Die Liebe zwischen Menschen und deren Anerkennung als "Protestaktion" anzusehen, sagt sehr viel über das eigene Menschenbild aus.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 QueersAnonym
  • 09.05.2021, 11:30h
  • "solange gleichgeschlechtliche Paare in der Kirche nicht dieselben Rechte haben wie gemischtgeschlechtliche Paare (also die Hochzeit), ist es per definition Diskriminierung."

    Du vergisst, dass in der katholischen Kirche dennoch noch immer bloß männliche Priester segnen können und das durch diese Aktion nicht hinterfragt wird.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Rheinpark1609
  • 09.05.2021, 12:01h
  • Für mich ist das alles sehr amüsant anzuschauen. Die segnenden Priester haben offensichtlich nicht verstanden, welchem Verein sie da angehören. Die katholische Kirche ist keine basisdemokratische Veranstaltung. Sollen sie doch in eine liberale Strömung des Protestantismus wechseln. Und die einfältigen Marien versuchen mit Beschwörungen (Rosenkranzbeten) dagegenzuhalten. Wenn man sich so wenig einig ist - da es ja auch so wenig klar ersichtlich ist - was der Wille dieses vermeintlichen Gottes ist, dann kann ich doch sehr gut auf so einen Glauben verzichten und argumentiere lieber auf Basis von Humanismus und Empathie über das, was als richtig und falsch gelten soll. Als Partner in einer wunderbaren Beziehung mit meinem Mann seit fast 24 Jahren kann ich jedenfalls auf den Hokuspokus einer solchen "Segnung" durch die Anhänger einer irrationalen, autokratischen und chauvinistisch--selbstherrlichen Organisation mehr als gut verzichten.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 Julian SAnonym
  • 09.05.2021, 13:59h
  • Ich werde niemals verstehen, wie man für seine eigene Existenz, seine Gefühle und seine Liebe das Okay irgendwelcher fremder Menschen braucht.

    Aber wenn man schon so unselbständig und unsicher ist, dass man immer Leute braucht, die einem Bestätigung geben, dann sollte man sich doch als allerletztes dafür eine okkulte Organisation suchen, die schon seit langem nur noch mit immer neuen Skandalen von Kindesmissbrauch von sich reden macht. Und nach wie vor nur gerade so viel davon zugibt, wie sich eh nicht mehr vertuschen lässt. Von all den anderen Verbrechen mal ganz zu schweigen.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 Julian SAnonym
  • 09.05.2021, 14:11h
  • Antwort auf #5 von Rheinpark1609
  • Volle Zustimmung!

    Man sollte diese "aufmüpfigen" Priester keineswegs als Helden feiern. Denn erstens speisen auch die uns mit einer Zeremonie zweiter Klasse ab, die sie auch längst für Tiere und Gegenstände anbieten, statt uns wirklich voll gleichzustellen - also zu verheiraten.

    Und zweitens unterstützen die mit ihren okkulten Riten auch weiterhin diesen menschenverachtenden, scheinheiligen Verein und wollen mit ihrem Hokuspokus die Hirne der Menschen verneblen, um weiter auf deren Kosten ein bequemes und sorgenfreies Leben führen zu können.

    Die haben einfach nur erkannt, dass auch ihnen das Gehalt und all die Privilegien wegbrechen, wenn noch mehr Menschen die Kirche verlassen. Und zur Sicherung des eigenen Wohlstands sind die dann sogar bereit, sich mit dem Vatikan anzulegen.

    So ist das eben in einem Verein, wo der persönliche Vorteil über alles andere gestellt wird und "Religion" als Deckmäntelchen genutzt wird, um seine Schäfchen auf Linie zu bringen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#8 globoProfil
  • 10.05.2021, 09:16hBerlin
  • Warum werden an die kath. Kirche andere, nämlich geringere Ansprüche gestellt als an den Staat?
    Gesegnet werden Autos, Tiere und jetzt eben als großes Zugeständnis auch Schwule. Nein Danke!
  • Antworten » | Direktlink »
#9 uep8vAnonym
  • 10.05.2021, 10:17h
  • Kein Grund zu frohlocken, werte Christ:innen. Die Segnung ist in euerem Klub liturgisch minderwertig, das Verweigern einer sog. "Trauung" und die Bahndlung als gesegnete Haustiere oder Panzer ist fortgesetzte Diskriminierung. Wer das freiwillig mit sich machen lässt, hat augenscheinlich ein tiefer liegendes Problem.

    www.kirchenaustritt.de
  • Antworten » | Direktlink »
#10 Stockholm-SyndromAnonym
  • 10.05.2021, 10:37h
  • Jetzt sollen also in wenigen ausgesuchten Kirchen in irgendwelchen Massenveranstaltungen Schwule, Lesben und geschiedene Heteros gemeinsam "gesegnet" werden. Etwas, was Tieren, Motorrädern und Waffen schon lange geboten wird.

    Und gleichzeitig macht man damit deutlich, dass es selbst in diesen Kirchen echte Gleichstellung (also die Ehe) niemals geben wird.

    Sich darauf einzulassen ist wohl ein Beispiel für das Stockholm-Syndrom.
  • Antworten » | Direktlink »
#11 JuliettAnonym
  • 10.05.2021, 21:02h
  • Es ist ein Segen ausgesprochen gegen den Vatikan,eine der mächtigsten religiösen Organisationen der Welt,dass ist das Wesentliche, dass ich in der ganzen Aktion sehe.Und die Eheschließung wird irgendwann auch folgen, bleibt zuversichtlich würde ich sagen.Es gibt mit der KJGay zum Beispiel schon in der katholischen Kirche eine Organisation die unterstützt,aber darüber spricht kaum jemand.
  • Antworten » | Direktlink »

» zurück zum Artikel