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Kommentare zu:
"Die Revolutionäre von gestern sind die Konservativen von heute"


#1 KaiJAnonym
  • 09.05.2021, 11:16h
  • "Die Revolutionäre von gestern sind die Konservativen von heute". So wie diese Verallgemeinerung ziemlich sinnfrei ist, so ist auch die folgende Meinung die Aufgabe von Politik. "An mancher Stelle geht es einfach darum, denen das Feld zu überlassen."
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#2 KaiJAnonym
#3 Girlygirl
  • 09.05.2021, 15:03h
  • Zugegeben ist das mit dem non binär etwas falsch, so habe ich neulich eine Statistik gesehen die zeigt, dass sich MEHR jüngere Frauen als lesbisch identifizieren als in der alten Generation. Dass es auch mehr Menschen gibt, die non-binary sind lässt den Anschein erwecken, dass die Zahl der Homosexuellen zurück ginge, dabei geht der Anteil an LGBT generell hoch. Dass besonders die Trans Community wächst liegt natürlich an der steigenden Akzeptanz und mehr Aufklärung. Aber was sie über Konservative sagt stimmt: Kaum eine Ideologie ist so sehr vom gesellschaftlichen Klima geprägt, wie der Konservatismus. Heutige CDU Politiker*innen wären vor 50, 60 Jahren mit ihren Ansichten revolutionär. Wer vor 50 Jahren nicht homophob war galt als fortschrittlich, heute hingegen sollte das normal sein. Nun ist es natürlich oft der Fall, dass tolerante Menschen sich weiter entwickeln. Aber das ist leider nicht immer der Fall. Wer heute noch die 60er Jahre "Liberalität" "Schwule und Lesben sind Menschen und verdienen es nicht verkloppt zu werden" vertritt, aber dafür transphob ist, wird heutzutage zurecht kritisiert. Das soll keine Entschuldigung für Diskriminierung sein, aber es erklärt den Konflikt.
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#4 Alexander_FAnonym
  • 09.05.2021, 22:30h
  • So sehr die Aussage "Wenn ich heute 17 wäre, wäre ich vielleicht nonbinär" auch etwas schräg ist (denn auch 90-jährige können sich durchaus in einem solchen Begriff noch wiederfinden, so sie sich denn einfach darin wiederfinden), finde ich es doch gut, dass sie so eine positive und versöhnliche Haltung zur jüngeren queeren Generation hat.
    Wenn sie sagt, es gehe darum, anderen das Feld zu überlassen, so meint sie wohl damit, dass es einfach Dinge gibt, die sie vielleicht aus ihrem Erfahrungshorizont nicht mehr verstehen kann, die sie aber dennoch deswegen nicht ablehnt. Denn wenn umgekehrt etwas den oft zitierten "alten weißen Mann" ausmacht, dann das.
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#5 Uta NeussAnonym
  • 10.05.2021, 10:22h
  • "Die Revolutionäre von gestern sind die Konservativen von heute"

    Hach, das klingt so schön gebildet. ist es aber nicht. Vielmehr ist es in dieser Absolutheit formuliert fataler Unfug.

    Einige Revolutionäre von gestern sind heute Rechtsextrmist*innen (z. B. Horst Mahler), andere Revolutionäre bleiben bzw. blieben es ihr Leben lang: Uta Ranke-Heinemann, Wolfgang Neuss ...

    Wer so einen Satz formuliert, ist selbst schon im nichtssagenden Mainstream angekommen. Passt.
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#6 StaffelbergblickAnonym
  • 10.05.2021, 11:38h
  • Antwort auf #5 von Uta Neuss
  • na ja ... das Arguement ist jetzt aber auch nicht das Gelbe vom Ei ... Mahler, auf alle Fälle korrekt. Aber Wolfgang Neuss ... begnadeter Kabarettist, ihn als Revolutionär zu interpretieren und Ranke-Heinemann, würde sie sich selbst so interpretieren ??? Hat sie sich zeitlebens als solche wahrgenommen, interpretiert?
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#7 Uta NeussAnonym
#8 StaffelbergblickAnonym

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