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  • 17. November 2005 22 1 Min.

Wien Volksanwalt Ewald Stadler hat Homo-Paare als "pervers" bezeichnet. Der Politiker der freiheitlichen FPÖ hatte am Dienstag bei einer Parteiveranstaltung erklärt: "Homosexuelle und andere perverse Partnerschaften" werde die FPÖ nicht anerkennen. Stadler ist einer von drei Bundesvolksanwälten, deren Aufgabe es ist, zwischen Bürgern und Ämtern zu vermitteln. Die Anwälte werden von den Parteien für sechs Jahre bestimmt und können nicht abgewählt werden. Nun ist in Österreich eine Debatte darüber entstanden, ob die Möglichkeit einer Absetzung der Volksanwälte eingeführt werden solle. Der SPÖ-Fraktionsvorsitzende Josef Cap bezeichnete das im Radiosender Ö1 als "überlegenswert". Wilhelm Molterer, Fraktionsvorsitzende der konservativen ÖVP, plädierte für die Abwählbarkeit bei einer Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament. Stadler selbst verteidigte seine Äußerungen: "Wer soll mir das verbieten? Das ist eine Wertung, die ich mache. Ich nehme mir das Recht heraus, diese Wertung vorzunehmen." Stadler, der dem deutschnationalen Flügel der FPÖ zugerechnet wird, stand bereits häufiger in der Kritik. So hatte er sich 2002 für einem "enttabuisierten Umgang mit unserer Geschichte" ausgesprochen und den in Deutschland wegen Volksverhetzung verurteilten Holocaust-Leugner Horst Mahler als politisch Verfolgten bezeichnet. (dk)

-w-

#1 SvenAnonym
  • 17.11.2005, 17:13h
  • Ich denke, der sollte nicht abgewählt werden, sondern besser inhaftiert und resozialisiert.
    Die Östreicher müssen vor solchem geistigen Dünnschieß geschützt werden.
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#2 LinkerCacheAnonym
  • 17.11.2005, 17:13h
  • Das kommt davon, wenn aus "Protest" Nazis gewählt werden. Ich hoffe nur, das es in der BRD beim schlechten Beispiel Sachsen bleibt und sich dieses Phänomen nicht auf noch mehr Länder ausbreitet, denn Faschistische Ideale sind keine Meinung, sondern Verbrechen.

    Nichts gegen Sachsen & Österreicher im Allgemeinen, nur leider sind bei den Wählern solcher Parteien auch immer mal wieder ein paar verirrte Schwule dabei...
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#3 madridEUAnonym
  • 17.11.2005, 18:32h
  • Was heisst das schon, wenn die FPÖ feststellt, wer und was pervers ist. Pasolini
    hatte seinerzeit auch von seinen kommunistischen Freunden die Schnauze voll, weil sie keine Schwulen duldeten. Rechtsaussen und Linksaussen gesellt sich gern !
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