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Einzelkommentar zu:
Warum Henry sein Selfie mit "Prince Charming" nicht bereut


#14 Girlygirl
  • 11.05.2021, 12:46h
  • Antwort auf #13 von Ana Nym
  • Du hast Recht damit, dass Menschen sehr vom Umfeld geprägt sind und vieles erklärt. Aber Atheismus als eine Weltanschauung wie Christentum oder Islam darzustellen, finde ich falsch. Wir werden alle als Atheist*innen geboren und nur das Umfeld oder selbständige Selbstfindung bringt uns an Religionen. Um als Christ, Jude etc. angenommen zu werden muss man außerdem gewisse Voraussetzungen erfüllen. Aber als Atheistin ist die einzige Voraussetzung, nicht an eine übernatürliche Macht zu glauben. Man muss dafür keine schlauen Bücher gelesen haben und auch nicht das berühmte Karl Marx Zitat kennen. Ich war schon Atheistin bevor ich überhaupt das Wort kannte, da meine Eltern nie über Religion oder Gott geredet haben. Als ich in der Schule mitbekommen habe, dass manche an Gott glauben, habe ich einfach gedacht, dass meine Eltern Ungläubige (Atheisten) seien. Tatsächlich sind meine Eltern gläubig, aber sie haben das nie an mich weitergegeben. Atheismus an sich ist für mich keine Weltanschauung, ich fand es nur schon immer merkwürdig, dass es irgendeinen Typen (oder Frau?) geben soll der alles kann und weiß. Und das ist nur meine sehr simple Art Atheistin zu sein. Es gibt zahlreiche Arten Atheismus zu interpretieren und ist kein eigenständiges Weltbild, zumindest keins das über die Nichtexistenz Gottes hinaus geht.
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