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Kommentare zu:
Warum Henry sein Selfie mit "Prince Charming" nicht bereut


#11 Uwe_RAnonym
  • 10.05.2021, 17:26h
  • Ich stelle mir ganz lapidar die Frage, woher die Herren von der Kirche wissen, wie Prince Charming aussieht?!

    Ich würde bei einer Bewerberin nicht einmal merken, ob sie z.B. bei GNTM mitgemacht hätte, einfach weil ich diese Sendung mangels Interesse nie gesehen habe. Und selbst nach einem Trailer wären mir die Gesichter ziemlich sicher nicht in Erinnerung geblieben.

    Mir bleiben Menschen nur dann in Erinnerung, wenn ich sie interessant finde ;-)

    Diese scheinheilige Doppelmoral. Aber anscheinend hat die Kirche keine Personalprobleme, wenn man sich das noch erlauben kann. Wundert mich eigentlich.
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#12 WanndererAnonym
#13 Ana NymAnonym
  • 10.05.2021, 23:16h
  • Menschen werden in ein System hineinerzogen. Das betrifft etwa auch eine Nation, eine Gemeinde, eine Gruppe, eine Sekte, eine gesellschaftliche Schicht, usf.
    Dort kennt man sich dann aus, hat Werte übernommen, hat sein soziales Umfeld.
    Ist man etwa als Polin geboren und lesbisch wird man nicht so einfach die eigene Staatsangehörigkeit, polnisch, aufgeben, weil Teile des Landes und die Regierung LSBTIQ* ablehnen und Frauen einen Teil ihrer Selbstbestimmung nehmen (Verbot von Abtreibungen).
    Nicht viel anders ist es in anderen Gemeinschaften.
    Würde ein Atheist sein Atheist sein ablehnen weil es unter den Atheisten viele Nationalsozialisten gab und nicht zu Letzt deswegen Atheisten (geworden) sind?
    Es gibt auch Atheisten, die "uns" ablehnen, die Vergewaltigen, Menschen foltern und töten, ...
    Trotzdem bleibt Atheismus eine Weltanschauung.
    Auch Religionen sind Weltanschauungen. Wie jede Weltanschauung kann sie sich weiterentwickeln, muss es sogar. Bei vielen Religionen ist das Problem, dass Angehörige dieser z.B. Homosexualität als Wesentlich für ihre Religion ausgeben wollen, was bei den meisten Religionen einfach nur Unsinn ist. Was hat Homosexualität z.B. mit Glauben an eine Gottheit zu tun?
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#14 Girlygirl
  • 11.05.2021, 12:46h
  • Antwort auf #13 von Ana Nym
  • Du hast Recht damit, dass Menschen sehr vom Umfeld geprägt sind und vieles erklärt. Aber Atheismus als eine Weltanschauung wie Christentum oder Islam darzustellen, finde ich falsch. Wir werden alle als Atheist*innen geboren und nur das Umfeld oder selbständige Selbstfindung bringt uns an Religionen. Um als Christ, Jude etc. angenommen zu werden muss man außerdem gewisse Voraussetzungen erfüllen. Aber als Atheistin ist die einzige Voraussetzung, nicht an eine übernatürliche Macht zu glauben. Man muss dafür keine schlauen Bücher gelesen haben und auch nicht das berühmte Karl Marx Zitat kennen. Ich war schon Atheistin bevor ich überhaupt das Wort kannte, da meine Eltern nie über Religion oder Gott geredet haben. Als ich in der Schule mitbekommen habe, dass manche an Gott glauben, habe ich einfach gedacht, dass meine Eltern Ungläubige (Atheisten) seien. Tatsächlich sind meine Eltern gläubig, aber sie haben das nie an mich weitergegeben. Atheismus an sich ist für mich keine Weltanschauung, ich fand es nur schon immer merkwürdig, dass es irgendeinen Typen (oder Frau?) geben soll der alles kann und weiß. Und das ist nur meine sehr simple Art Atheistin zu sein. Es gibt zahlreiche Arten Atheismus zu interpretieren und ist kein eigenständiges Weltbild, zumindest keins das über die Nichtexistenz Gottes hinaus geht.
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