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Starzplay-Serie

"It's a Sin" ab 20. Juni im deutschen Fernsehen

Fünf Monate nach der Erstausstrahlung kommt "It's a Sin" auch nach Deutschland: Starzplay zeigt in Juni und Juli alle Folgen.


Olly Alexander (Mitte) spielt die Hauptfigur der Serie (Bild: Channel 4)

Die Streamingplattform Starzplay hat diese Woche angekündigt, dass die fünfteilige britische Miniserie "It's a Sin" ab Sonntag, dem 20. Juni, gezeigt wird. Jede Woche soll eine neue Folge in Originalversion und deutscher Synchronisation freigeschaltet werden.

Die Produktion erzählt die Geschichte von drei jungen schwulen Männern im London der Achtzigerjahre: Ritchie (Olly Alexander), Roscoe (Omari Douglas) und Colin (Callum Scott Howells) leben zusammen mit ihrer besten Freundin Jill (Lydia West) in einer WG. Die Hauptfiguren hören zunächst nur entfernt von einem neuartigen Virus aus den USA – als sich HIV aber auch in England verbreitet, verändert sich ihr Leben. In der Serie spielen auch die schwulen Schauspielveteranen Stephen Fry und Neil Patrick Harris in kleineren Rollen mit. Der Amerikaner Harris ist in "It's a Sin" mit einem ungewohnten britischen Akzent zu sehen.

Direktlink | Hauptdarsteller Olly Alexander und Superstar Elton John performten am Dienstagabend bei einer Gala für den bedeutendsten Musikpreis Großbritannien den Song "It's a Sin"
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"It's a Sin" stammt aus der Feder des schwulen Star-Autors Russell T. Davies ("Queer as Folk"). Die Serie wurde von Kritiker*innen und vom Publikum in Großbritannien und den USA gefeiert.

Die Reihe lief im Januar und Februar als Erstausstrahlung im öffentlich-rechtlichen britischen Sender Channel 4. Besonders erfolgreich war "It's a Sin" in der sendereigenen Mediathek: Dort wurde sie zur dritterfolgreichsten Serie aller Zeiten und zur "meistgebingten neuen Serie", wie Channel 4 mitteilte. Mitte Februar wurde die Reihe auch im amerikanischen Streamingportal HBO Max veröffentlicht.

Auf Starzplay werden bereits mehrere andere queere Produktionen gezeigt. Dazu gehört etwa die britische Miniserie "Years & Years" aus dem Jahr 2019, die ebenfalls von Russell T. Davies entwickelt wurde. Außerdem läuft dort die populäre Agentinnen-Serie "Killing Eve". Die Streamingplattform ist ein Portal des amerikanischen Medienunternehmens Lionsgate und des US-Fernsehsenders Starz ("Outlander", American Gods", "Spartacus"). Das Angebot kann unter anderem bei Amazon Prime als zusätzlicher Abo-Service hinzugebucht werden. Außerdem ist es via Apple TV nutzbar. (cw)



#1 AlexAnonym
  • 13.05.2021, 09:33h
  • Gut und schön. Aber ich kann nicht für jeden Film und jede Serie, die ich sehen will, immer einen neuen Streamingdienst abonnieren.

    Es wäre schön, wenn die Serie auch bald im Free TV zu sehen wäre. Wie in Großbritannien auch.
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#2 SebiAnonym
  • 13.05.2021, 11:30h
  • Eine gut gemachte und sehr wichtige Serie über ein dunkles Kapitel für GLBTI, das zwar mittlerweile seinen Schrecken teilweise verloren hat, aber leider immer noch nicht ganz besiegt ist.

    Wir haben damals so viele von uns verloren, deren Lücke niemals gefüllt werden konnte. Viele glauben sogar, dass wir längst bei unseren Rechten und der gesellschaftlichen Akzeptanz viel weiter wären, wenn wir damals nicht so stark dezimiert worden wären.

    Diese Serie ist ein würdiges Denkmal für all diese Menschen mit all ihren unterschiedlichen Charakteren, Sehnsüchten, Hoffnungen, Träumen, Ängsten, Talenten, etc., die viel zu früh gehen mussten.

    Unbedingt ansehen!

    PS: Und auch ich hoffe, dass die Serie bald im normalen Fernsehen zu sehen sein wird. Am besten bei einem öffentlich-rechtlichen Sender wie ONE, der ja auch schon Cucumber, Banana und Years & Years gezeigt hatte.
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#3 Zeit ist relativAnonym
#4 Julian SAnonym
  • 14.05.2021, 09:48h
  • Antwort auf #1 von Alex
  • Geht mir ähnlich.

    Und bei einer Ausstrahlung im FreeTV erreichen solche Serien auch mehr Menschen, weil dann vielleicht auch mal Leute zufällig reinschalten und hängen bleiben.

    GLBTI sollten im Fernsehen den Anteil haben, den sie auch im realen Leben haben. Also ca. 10-15 %.
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#5 Carsten ACAnonym
  • 14.05.2021, 10:45h
  • Antwort auf #4 von Julian S
  • Theoretisch ja, aber ich will da gar nicht mit dem Rechenschieber rangehen und sagen "Von so und so viel Programm-Minuten pro Woche müssen so und so viel Prozent mit Homo-Inhalten gefüllt werden, so und so viel mit Trans-Inhalten, etc."

    Aber mehr mediale Präsenz wäre schon wichtig. Und nicht nur als Nebenfigur in einer Daily-Soap oder so. Sondern eben auch mit solchen Serien und Filmen, die primär homo-, bi-, trans- und intersexuelle Themen behandeln.

    Z.B. wäre ein entsprechender Film pro Woche/pro Sender noch weit unter unserem gesellschaftlichen Anteil, wenn man das auf die Programm-Minuten umrechnet. Aber es wäre schon mal ein guter Anfang. Und wenn das dann nicht gerade im Nachtprogramm versteckt wird, würde mir das erstmal auch genügen.
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#6 gespanntAnonym
  • 15.05.2021, 06:15h
  • Da bin ich gespannt.
    Ich bin immer wieder froh, wenn mal was Neues finde, das meine schwulen Sinne anspricht. "Queer as Folk", "Looking" oder auch "Thales of the City" und "Transparent" haben auch die Latte hoch gelegt.
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