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Reality-TV

Schwule verkuppeln ihre "Gabis"

Mit der neuen Datingshow "Love Couples – Mein Date, mein schwuler bester Freund und ich" greift Sat.1 tief in die Klischeekiste. Der Gewinnerin verspricht der Privatsender die "große Liebe" – der homosexuelle Cupid kann mit 50.000 Euro nach Hause gehen.


Das erste Pressebild zu "Love Couples – Mein Date, mein schwuler bester Freund und ich" (Bild: Sat.1 / Richard Hübner)

Auf Sat.1 sollen Schwule in diesem Sommer heterosexuelle Paare verkuppeln. In der neuen Datingshow "Love Couples – Mein Date, mein schwuler bester Freund und ich" suchen acht heterosexuelle Singlefrauen einen männlichen Partner und werden dabei von einem homosexuellen Mann aus dem engsten Freundeskreis beraten. "Wer weiß am besten, wer zu mir passt? Natürlich mein schwuler bester Freund", heißt es in einer ersten Ankündigung des Senders.

Auf der Suche nach dem Hetero-Glück ziehen die Schwulen mit ihren "Gabis" in eine Villa auf Teneriffa. Dort datet die Frau dann potenzielle Traummänner. "Doch werden die Duos immer einer Meinung sein? Wer meint es ehrlich? Und wer findet die große Liebe?", fragt Sat.1. in der Pressemitteilung. "Denn neben Dates und Strategie-Besprechungen stehen die Duos vor einer weiteren Herausforderung: In jeder Sendung wird eines von ihnen von den anderen Teilnehmern rausgewählt".

50.000 Euro Prämie für den schwulen Kuppler

Der Gewinnerin der Show verspricht der Privatsender am Ende die "große Liebe" – ihr homosexueller Cupid darf mit 50.000 Euro nach Hause gehen. Sat.1 will "Love Couples – Mein Date, mein schwuler bester Freund und ich" in Sommer zur Prime-Time ausstrahlen, ein genauer Termin steht bislang nicht fest.

Das Format wurde nach Angaben des Senders im vergangenen Jahr beim Pitchday "Producers@P7S1" entwickelt. Produziert wird die Datingshow von der ITV Studios Germany GmbH. (cw)



#1 DatingmitniveaAnonym
  • 14.05.2021, 09:08h
  • Wär doch lustig wenn sich die cupidos/homosexuellen freunde am ende finde statt der heteros. So als großer surprise moment. Aber wird wohl eher 08/15seichte kost werden. Na ma schauen.
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#2 NoooAnonym
#3 Carsten ACAnonym
  • 14.05.2021, 10:51h
  • Schon wieder das nächste Reality-Format. Oder besser "Scripted Reality".

    Da werden dann die nächsten Sternchen für Dschungelcamp, Sommerhaus der Stars, Promis unter Palmen, etc. produziert.

    Okay, jeder nach seinem Geschmack. Aber mein Geschmack ist es eben nicht.

    Wo sind die Zeiten, als man zur Primetime noch tolle Filme oder Serien zu sehen bekam?
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#4 WahrheitIstRelativAnonym
#5 TuckDavisProfil
  • 14.05.2021, 11:25hBad Kreuznach
  • Typischer Fall von:

    Die 70er klagen wegen Copyrightverletzung.
    Generation-Z hat den Chat verlassen.

    Sorry aber dieses Format tut auf so vielen Ebenen weh, da weiß ich gar nicht wo ich anfangen sollte zu kritisieren.
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#6 FalBeProfil
#7 StaffelbergblickAnonym
  • 14.05.2021, 12:39h
  • Wir sollten den privaten Anbietern sehr dankbar sein, für queere Formate, für immer neue unterhaltsame, intelligente Fernsehvergnügen. Zuletzt wurde ich dann in den Werbepausen von jungen gutaussehenden Männern informiert wie hervorragend Abführmittel wirken .... Das nenne ich doch mal gezielte Marktförderung
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#8 YperAnonym
  • 14.05.2021, 14:44h
  • Antwort auf #5 von TuckDavis
  • Die Generation Z hat sich ohnehin schon lange vom TV verabschiedet. Ein aussterbendes Format für eine aussterbende Generation - kulturell mithin weitgehend bedeutungslos. Die Musik heute spielt woanders.

    Von diesen Reality-Formaten ganz zu schweigen. Wer verschwendet ernsthaft Lebenszeit mit sowas?
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#9 queergayProfil
  • 14.05.2021, 14:46hNürnberg
  • Immerhin werden dadurch Schwule allgemein immer mehr salonfähig, auch wenn das Ganze hier ziemlich konstruierter Kommerz-TV-Unterhaltungs-Quark ist. Besser so als Schwulen-Hatz.
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#10 IsaakAnonym
  • 14.05.2021, 14:53h
  • Antwort auf #9 von queergay
  • Seh ich komplett anders. Allenfalls wird damit einer Exotisierung von Homosexualität Vorschub geleistet. Mal abgesehen davon, dass wer ständig mit Trash- und Unterschichten-TV assoziiert wird immer ein Teil des Außens bleibt.
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