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Kommentare zu:
"GayVN Award"-Gewinner Alex Riley ist tot


#1 queergayProfil
  • 14.05.2021, 22:29hNürnberg
  • Habe mir bei Helix mehrere Videos angeschaut und muß sagen, dass die (Porno-)Filme dort sehr gut und hochwertig gemacht sind. Die Todesursache bei Alex Riley würde mich schon interessieren. Vielleicht treffen wir ihn ja wieder jenseits des Regenbogens...eines ferneren Tages...und jenseits von Raum und Zeit.
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#2 Uuo118Anonym
  • 14.05.2021, 23:39h
  • Die Nachricht vom Tod eines jungen Menschen trifft mich immer ins Herz, weil es mir ins Gedächtnis ruft, wie unglaublich zerbrechlich und vergänglich auch mein eigenes Leben ist.
    Das hinterlässt ein Gefühl der Hilflosigkeit, aber auch große Dankbarkeit für meine Gesundheit und mein Leben.
    Woran er letztenendes gestorben ist, ist für mich erst einmal nebensächlich.
    Ich hoffe, dass er in Frieden ruht und die ihm nahestehenden Menschen Trost finden werden.
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#3 NoPornAnonym
  • 15.05.2021, 01:27h
  • Es ist ja wohl mehr als auffällig, wie viele junge Pornodarsteller sterben. Vielleicht wäre es mal sinnvoll zu hinterfragen, ob man als Konsument solcher Filme nicht auch ein Stück zu diesen Schicksalen beiträgt!
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#4 TuckDavisProfil
  • 15.05.2021, 05:56hBad Kreuznach
  • Antwort auf #3 von NoPorn
  • Korrelation muss nicht auf Kausalität hindeuten.
    Es ist aber interessant wie schnell Du bereit bist den Tod dieser Person zur Untermauerung deiner moralischen Ansicht zu nutzen ohne darin einen Widerspruch zu sehen.

    Ohne irgendwelche Fakten zu haben hast Du dem Toten gerade unterstellt auch selbst mitverantwortlich zu sein, denn indem er als Pornodarsteller gearbeitet hat war das dann schließlich eine absehbare Folge gemäß deiner Argumentation.
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#5 RantAnonym
#6 NiallMtGProfil
  • 15.05.2021, 11:21hNeumonster
  • Er sah für mich aus wie dieser deutsche Schauspieler Jonas Nay.
    Ich kannte ihn nun nicht, bei Twitter wirkte er natürlich als fröhlicher Typ, hatte mich am Mittwoch schon erschüttert als ich las was los war. Tragisch

    Zur Debatte Porno und Selbstmord: Die Industrie wandelt sich gerade ziemlich, die Zeit der Studios ist vorbei, Onlyfand, Justforfans und Co übernehmen und dann sitzt niemand mehr dazwischen und die Jungs und Mädels der Industrie können mehr selbst bestimmen was sie wann machen.
    Wenn man nun nicht gerade irgendwelche Russenpornos guckt gerade in diesem Fall, da kommt der junge Mann aus der westlichen Welt, ist volljährig, wieviel Selbstbestimmung hat man da? Wenn er diesen Weg mit dem schnellen Geld gehen will ist das okay? Unterstützt man etwas böses wenn man diese Clips schaut? Letztlich hat er den Weg selbst gewählt und es ist sehr tragisch, aber er hätte sich Hilfe suchen sollen. Wenn es ein Selbstmord war, aktuell weiß man ja nicht was passiert ist außer dass er am 9.5. tot von einem Freund gefunden wurde.
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#7 NickAnonym
  • 15.05.2021, 21:20h
  • Antwort auf #3 von NoPorn
  • Ein wirklich widerlicher, menschenverachtender Kommentar. Statt Anteil an den Tod eines jungen Menschen zu nehmen wird hier versucht den Tod für verqueere moralisierende Ansichten zu Missbrauchen.

    Die Todesursache könnte ggf. auf genau solche moralisierende Ansichten zurückzuführen sein.

    Warum kümmern sich solche Menschen nicht um Ihr eigenes Leben anstatt sich in das von anderen einzumischen?
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#8 RuntAnonym
  • 16.05.2021, 00:28h
  • Antwort auf #7 von Nick
  • Sich Gedanken über die Arbeitsbedingungen von Menschen in einer Branche Gedanken zu machen, soll menschenverachtend sein? Darauf muss jemand auch erst mal kommen.

    Wenn an einer Strassenkreuzung auffällig viele Menschen sterben, kann man zwar trauern, aber derjenige, der nüchtern und unbeteiligt nach Gefahrenquellen forscht, rettet zukünftige Leben.
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#9 AEMR1948Anonym
  • 16.05.2021, 12:10h
  • Antwort auf #3 von NoPorn
  • Das betrifft doch viele Bereiche, seien es Nahrungsmittel bspw. der Tönnies Skandal, Kleidung, Kosmetik usw. Zu Todesfällen durch schlechte Arbeitsbedingungen kommt es bei den nicht menschenrechtskonformen Lieferketten oftmals! Wer als Konsument hier vorbildlich sein will, muss zumindest bio und fairtrade kaufen. Kann sich nicht jeder leisten. Und ein veganer Lebenstil sollte dann auch vorhanden sein. Die Arbeitsbedingungen in vielen Branchen sind schlecht, insbesondere wenn die Lieferketten beachtet werden. Das Gesetz wurde von der CDU verwässert, weil Menschenrechte vom CDU Wirtschaftsflügel als linksideologisch eingestuft wurden:
    www.globalpolicy.org/de/news/2021-04-21/wirtschaftslobby-wil
    l-lieferkettengesetz-im-bundestag-stoppen


    Ergo: Tödliche Missstände gibt es in vielen Arbeitsbereichen, welche hier konkret im vorliegenden Fall vorhandenn waren, ist nicht bekannt. Die Frage sollte doch daher sein, welche Missstände gibt es und wie lassen sich Arbeitsbedingungen verbessern?

    Leider gibt es dazu im vorliegenden Fall gar keine Informationen! Wie sich die Arbeitsbedingungen im Bereich der Prostitution und Pornografie verbessern lassen, gibt es bereits sinnvolle Verbesserungsvorschläge u.a. von Amnesty International und der Aidshilfe. Ein Verbot von Pornografie und Prostitution bedeutet dies übrigens nicht, denn das würde nur zu einer Krimnalisierung führen und die Arbeitsbedingungen wären dann noch schlechter!
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#10 NiallMtGProfil
  • 16.05.2021, 15:36hNeumonster
  • Antwort auf #8 von Runt
  • Ich denke dass es anders gemeint war und ich denke dass du das auch weißt. Es geht darum dass Kritik an der Branche des Sexarbeiters geäußert wurde. Damit baut man ein Stigmata auf, welches auf junge Darsteller Druck ausüben könnte, welches ebenfalls zu einem Suizid führen kann.
    Ein Kollege hatte in einem Tweet von Selbstmord gesprochen, diesen Tweet aber wieder gelöscht. Andere machen nur Andeutungen in die Richtung, was genau passiert ist, wieviel Schuld Helix Studios tragen, wie viel die Branche Wissen wir aktuell nicht und werden es vermutlich auch nicht erfahren.
    Bei Alex hatte ich nun nicht das Gefühl dass er mega unglücklich war, aber was weiß man schon, Social Media ist halt nicht der reale Mensch. in seinem vorletzten Tweet meinte er jedenfalls dass er alles für seinen Bruder machen würde und nur seine Mutter mehr liebt als ihn. Wirkt auf mich nicht so als seien da Probleme, trotz seiner Arbeit. Er hatte einen festen Freund und es wurden nun so viele Bilder von ihm und anderen Darstellern gepostet wo sie lachen und Spaß haben. Das sagt nichts aus über das Arbeitsklima am Set, aber ja doch dass es unter den Sexarbeitern eine Art Community gibt und man sich auch mal privat sieht und mag.
    Ich finde man sollte vielleicht mal genauer hinsehen was es für Probleme es gibt in der Branche, aber im aktuellen Fall könnte man auch einfach erstmal Fans und Betrachter ihre Trauer über seinen tot gestatten, ehe man ihnen Vorwürfe macht dass sie Pornos schauen.
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#11 Maze Runner 21Anonym
  • 16.05.2021, 23:38h
  • Habe gerade gelesen das er tot ist finde ich sehr schade habe in sehr gemocht will nicht lügen haben in geliebt oder sogar vergöttert er wird mir und uns sehr fehlen
    Ruhe in Frieden Alex Riley wir werden uns irgendwann wieder sehen
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#12 RuntAnonym
#13 AndreAnonym
  • 17.05.2021, 08:42h
  • Antwort auf #11 von Maze Runner 21
  • Seit vielen Jahren begleitet uns der Tod von Pornodarsteller, die meistens zwischen 20-25 Jahren waren. Einige davon haben in unser Leben Einzug gehalten, bewusst oder unbewusst durch die Medien.

    Ich frage mich immer wieder was diese jungen Menschen dazu bewegt, Pornostar zu werden. Warum scheiden sie so früh aus dem Leben. Warum sagen diese jungen Darsteller nicht einfach, ich lasse das Business hinter mir. Sind die Darsteller an lange Verträge gebunden und sehen das als einzigen Weg oder geht es nur um das schnelle Geld?! Unten einige Darsteller über die auch "queer.de" in den letzten Jahren berichtet hatte:

    Zac Stevens (25 Jahre), 2015 - Selbstmord
    Dimitri Kane (21 Jahre), 2015 - Selbstmord
    Stephan Morgen Jr. (25 Jahre), 2019 - Selbstmord
    Jay Dymel (25 Jahre), 2019 - unbekannt
    Alex Riley (22 Jahre), 2021 - unbekannt

    Mir tut es um jeden einzelnen Darsteller leid. Sie hatten ihr ganzes Leben noch vor sich.
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#14 NiallMtGProfil
  • 17.05.2021, 09:28hNeumonster
  • Antwort auf #12 von Runt
  • Das kann man natürlich direkt angehen, aber vielleicht dann nicht in dem Thema wo Fans einen verstorbenen betrauern. Dort kann man natürlich drauf hinweisen, aber den Leuten vorwerfen dass sie mit ihrem Verhalten eine Mitschuld tragen finde ich schon recht hart. Zumal man nicht weiß was hier passiert ist.

    @Andre (Nr.13)
    Wir haben nun keine exakten Quellen wie viele durch Suizid gestorben sind, du zählst nun 5 Personen auf die gestorben sind in 7 Jahren. Die Zahl wird sicher höher liegen, wäre interessant zu sehen wie oft sich Sexarbeiter das Leben nehmen.

    Dinge die ein Suizid begünstigen sind in der Regel:
    finanzielle Probleme
    psychische Erkrankungen
    Beziehungsprobleme
    Alkoholismus (und Drogen allgemein)
    soziale Probleme
    traumatische Erlebnisse

    Bei Sexarbeitern können vermutlich leicht finanzielle Probleme, soziale Probleme und auch Drogen eine Rolle spielen.
    Es wäre halt da interessant zu sehen wie die Branche im Vergleich mit anderen Berufsfeldern liegt. Ganz oben sind da ja: Ärzte, Polizisten, Chemiker und Sozialarbeiter. Ist es exorbitant höher als in diesen Berufen und warum ist das so?
    Vielleicht auch weil man halt jung ist und irgendwann realisiert dass das Leben was man führt nicht ewig so weitergehen wird, da man älter wird und dann das Interesse der Zuschauer nachlassen wird?
    Ich kenne halt auch Leute aus der Branche (kennen im Sinn von folgen bei Twitter) die haben Onlyfans gemacht um ihr Studium zu finanzieren und nun ist es fertig und die führen ein anderes Leben und machen nix mehr oder kaum noch was.
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#15 AndreAnonym
  • 17.05.2021, 09:52h
  • Antwort auf #14 von NiallMtG
  • @ NiallMtG: selbstverständlich gab es in den letzten Jahren viele weitere Darsteller, hier möchte ich nennen Cameron Fox (36) oder Macaonao Torres (35). Diese beiden Darsteller waren schon länger im Geschäft aber mir ging es bewusst um die Darsteller die "neu" im Geschäft waren.

    Es soll nur nicht so aussehen, als würde ich Buch führen. Es wäre toll wenn "queer.de" evtl. einen Unterpunkt auf der Homepage einfügt wo die Jungs noch einmal aufgeführt werden, so bleiben sie den einen oder anderen Besucher oder Leser der Seite in Erinnerung.
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#16 NiallMtGProfil
  • 17.05.2021, 10:37hNeumonster
  • Antwort auf #15 von Andre
  • Selbst wenn du Buch führst, jeder braucht ein Hobby. :D
    Queer.de ist ja mehr eine Nachrichtenseite für schwulen Content, ich glaube eine Totenliste für Pornostars aufzuführen führt dann zu weit und man kann wohl auch nicht verlangen dass die sich hier mit dem Thema mehr beschäftigen als: Pornodarsteller XY hat sich das Leben genommen.
    Ich weiß auch nicht wie es in Deutschland aussieht bei dem Thema, große Labels gibt es hier nicht nur ein paar kleine und ich denke ein Stricher hat sicher andere Probleme als ein Pornodarsteller, wobei die das ja ab und zu durchaus auch verbinden und nebenbei sich auch anbieten, wenn der Preis passt. Gerade bei den 20-25 Jährigen, wird gerne ein Sugar Daddy gesucht der das Leben finanziert.
    Ich glaube auch bei Twitter würde ich wenig Antworten bekommen wenn ich Darsteller direkt frage wo sie die Probleme sehen und was passieren müsste damit sich die Lage für sie bessert. Wobei ich glaube wenn ein Sean Ford so eine Anfrage bekommt und sie sehen würde, den halte ich für reflektierend genug um da Einblicke zu geben. Der sieht sich ja mehr als Künstler mit politischer Meinung der auch Pornos dreht.
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#17 AndreAnonym
#18 RuntAnonym
  • 17.05.2021, 12:10h
  • Antwort auf #14 von NiallMtG
  • "Das kann man natürlich direkt angehen, aber vielleicht dann nicht in dem Thema wo Fans einen verstorbenen betrauern. "

    Nun ist das hier aber keine Fanseite für Pornofans, sondern ein politisches queeres Medium, das die ganze Bandbreite der Themen der LGBTIQ*-Community repräsentiert, und da gibt es eben auch Menschen, die die ganze Branche mehr als kritisch sehen. Da sind solche Fälle eben auch Auslöser für harte gesellschaftliche, rechtliche und andere Diskussionen - wie bei anderen Themen auch.
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#19 MichaelTh
#20 AndreAnonym
#21 AndyAnonym
  • 05.06.2021, 02:46h
  • Ich finde den moralischen Appell an Pornokonsumenten hier auch eher verlogen und aufdringlich.
    Es ist bekannt, dass gerade unter den älteren und den jüngeren Männern besonders viele Suizide stattfinden, die leider oft auch konsequent ausgeführt werden. Das zieht sich durch alle Lebensbereiche in der Gesellschaft. In der DDR gab es unter den männlichen Jugendlichen auch viele Selbstmorde und es gab nicht einen einzigen Homoporno.
    Für mich ist Porno Kunst und ich habe große Achtung vor den Darstellern und bin auch dankbar, dass ich diese attraktiven Männer in intimen Momenten sehen kann. Auch wenn es nur Phantasien sind.
    Wir sollten Respekt vor den Akteuren haben und nie vergessen, dass sie mehr als Schwänze und Ärsche sind. Und nicht nur heimlich streamen, sondern ihnen ihren Verdienst nicht vorenthalten und sie generell wertschätzen.
    Helix ist ja nun kein Straßenstrich. Inwiefern die Arbeitsbedingungen dort eine Mitschuld tragen, kann ich nicht sagen. Es gibt sicher immer etwas zu verbessern und Drogen sind gerade in den USA ein Riesenproblem. Auch in der Szene. Vielleicht ist es generell ein Risiko, wenn man sich als ungefestigter junger Mensch dem Metier zuwendet, das Darsteller natürlich reduziert und das von Teilen der Gesellschaft immer noch stigmatisiert statt anerkannt wird.
    Ich habe lange auf Pornos verzichten müssen und bin unverändert begeistert von ihrer Vielfalt, ihrem Selbstbewusstsein und ihrer schwulen Selbstverständlichkeit.
    Ich bin froh, dass es Sie gibt. Zusätzlich zu einem mal mehr und mal weniger erfüllenden realen Sexleben.
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#22 ManuuAnonym

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