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- 18. November 2005 1 Min.
Malmö Forscher der schwedischen Universität in Malmö haben gewarnt, dass Oralsex Mundkrebs verursachen könne. Grund sei das "Humanpathogene Papilloma-Virus" (HPV), das durch Fellatio übertragen werde. Die Studie unter Führung der Zahnärztin Kerstin Rosenquist zeige, dass die HPV-Infektion in fast allen Fällen zu Mundkrebs führe. Sie verglich eine Gruppe von 132 Patienten mit Mundkrebs mit einer Kontrollgruppe von 320 gesunden Männern und Frauen. Demnach waren 36 Prozent der Krebspatienten Träger des HPV, aber nur ein Prozent der Kontrollgruppe. "Man sollte es vermeiden, Oralsex zu haben", so Rosenquist zur schwedischen Nachrichtenagentur TT. Mundkrebs trete häufiger bei älteren Menschen auf und eher bei Rauchern und Leuten mit überdurchschnittlichem Alkohol-Konsum. Rosenquist rät, sich häufig beim Zahnarzt untersuchen zu lassen, da die Symptome nicht leicht zu erkennen sind. Zu spät erkannter Mundkrebs führt bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem, insbesondere HIV-infizierten Patienten, häufig zum Tode. (dk)














Wo gibt's denn die genauen Angaben?