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Caroline du Sud, douze points?

Der ESC wird amerikanisch

Einer der großen US-Sendeanstalten hat sich die Rechte für den Eurovision Song Contest gesichert: 56 US-Regionen sollen nächstes Jahr auf NBC um "douze points" kämpfen.


Der Eurovision Song Contest kommt endlich auch in Amerika an (Bild: EBU)

  • 17. Mai 2021, 15:19h, noch kein Kommentar

Kommendes Jahr wird erstmals ein US-Ableger des Eurovision Song Contest ausgestrahlt: NBC, eines der kommerziellen Traditions-Networks, hat sich die Rechte des 1956 gestarteten Musikwettbewerbs gesichert und wird ihn in einer US-Version unter dem Titel American Song Contest 2022 ausstrahlen.

Insgesamt sollen neben den 50 US-Bundesstaaten auch Hauptstadtbezirk Washington, D.C. sowie fünf zu den USA gehörende Territorien (Samoa, Guam, Nördliche Marianen, Amerikanische Jungferninseln und Puerto Rico) gegeneinander antreten. Zunächst soll es Qualifikationsrunden geben, dann Halbfinals und schließlich das Finale. Alle Songs sollen – wie beim Original – eine Neukomposition darstellen. Sie müssen sich dann dem Votum der Jury und des Publikums zum stellen. Noch ist unklar, wie viele Folgen die neue Sendung haben wird.

ESC-Organisator Martin Österdahl begrüßte den neuen Wettbewerb: "65 Jahre lang hat der Eurovision Song Contest Menschen von nah und fern verbunden. Als Eigentümer dieses sehr erfolgreichen Formats haben wir erlebt, wie es einen Platz in den Herzen von Millionen in Europa und darüber hinaus gefunden hat. Wir freuen uns jetzt, die perfekten Partner gefunden zu haben, um diese einzigartige Show und die Zelebrierung der Musik und neue Lieder mit dem amerikanischen Volk zu teilen."

Direktlink | Der amerikanische Late-Night-Moderator Stephen Colbert hatte bereits 2016 den perfekten ESC-Song in seiner Show vorgetragen
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In den letzten Jahren gab es bereits wiederholt Spekulationen um die Lizenzierung des ESC in anderen Kontinenten. Die Planungen für einen "Eurovision Asia Song Contest" waren bereits weit fortgeschritten, allerdings sind diese nie Wirklichkeit geworden. In den USA war der ESC in den letzten Jahren bei Logo und Netflix zu sehen, der Streaming-Dienst sendete zudem eine Komödie über den Wettbewerb (queer.de berichtete). Mit teils kuriosen Schalten in alle Staaten erinnerte zudem der virtuelle Nominierungs-Parteitag der Demokraten im letzten Jahr an die ESC-Punktevergabe.

Der Original-ESC wird diese Woche veranstaltet: Am Dienstag startet das erste Halbfinale, am Donnerstag folgt das zweite (live im ARD-Kabelsender One ab 21 Uhr). Am Samstag wird das ESC-Finale live im Ersten übertragen. Der deutsche Beitrag ist "I Don't Feel Hate" von Jendrik Sigwart (queer.de berichtete). (dk)

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