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Eurovision Song Contest

Zweites Eurovision-Halbfinale 2021: Das sind alle Beiträge

Bei der zweiten Show aus Rotterdam am Donnerstagabend präsentierten sich viele Nachbarn Deutschlands.


Gjon's Tears (Schweiz), Daði og Gagnamagnið (Island) und Vincent Bueno (Österreich) (Bild: EBU)

Zu Update springen: Duncan Laurence positiv getestet (13:25h)

Nach einer recht erfolgreichen ersten Show am Dienstag folgt nun am Donnerstag das zweite Halbfinale des diesjährigen Eurovision Song Contests. Der Wettbewerb aus Rotterdam wird ab 21 Uhr auf One und eurovision.de übertragen – deutsche Zuschauer*innen sind diesmal nicht stimmberechtigt.

Insgesamt 17 Länder treten an, darunter die deutschen Nachbarn Österreich, Schweiz, Dänemark, Polen und Tschechien. Die Gastgeber Niederlande sind ebenso wie Frankreich automatisch für das Finale am Samstag mit 26 Beiträgen gesetzt, Belgien qualifizierte sich mit neun weiteren Ländern am Dienstag.

Direktlink | Die 17 Länder im 6-Minuten-Schnelldurchlauf. Die gezeigten Auftritte stammen nicht aus Rotterdam, sondern etwa von den Vorentscheidungen. Eine Youtube-Playlist mit allen Songs findet sich weiter unten.
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Auch am Donnerstag kommen nur zehn Länder weiter. Ein besonders Augenmerk liegt auf Island: Der Mit-Favorit Daði og Gagnamagnið kann nicht live auftreten, sondern muss nach einem positiven Corona-Test erst in der Delegation und dann in der Band in Hotel-Quarantäne bleiben. Wie bei der nicht angereisten (und im ersten Halbfinale ausgeschiedenen) australischen Sängerin Montaigne wird ein Backup-Auftritt ausgestrahlt, den alle Länder in den letzten Monaten unter vergleichbaren Live-Bedingungen aufnehmen mussten.

01 SAN MARINO mit Senhit ("Adrenalina")
Tanz-Popsong mit folkloristischen Elementen. Die Sängerin italienisch-eritreischer Abstammung scheiterte beim ESC 2011 in Düsseldorf im Halbfinale.

02 ESTLAND mit Uku Suviste ("The Lucky One")
Seichter Midtempo-Popsong eines Schönlings, der manchen mit seinem 80er-Sound an The Weeknd erinnert.

03 TSCHECHIEN mit Benny Cristo ("Omaga")
Elektropop eines gebürtigen Pilseners mit angolanischen Wurzeln. "Omaga" steht für "Oh my god" als Reaktion auf eine schöne Frau.

04 GRIECHENLAND mit Stefania ("Last Dance")
80er-Jahre-Synth-Pop mit Text zur Corona-Krise. Der "letzte Tanz" meint den Verzicht junger Leute auf Spaß in wichtiger Lebensphase. Das Lied verbreitet aber auch Zuversicht, dass es wieder besser werde.

05 ÖSTERREICH mit Vincent Bueno ("Amen")
Hymnen-Pop mit Musical-Stimme und gefühlt 1000 Mal demselben Wort. Das zweite "Amen" 2021 ist eingängiger als das Sloweniens, das im ersten Semi schweiterte.

06 POLEN mit Rafal ("The Ride")
Song im Stil der 80er. Der Interpret ist in Polen sehr prominent, gibt sich aber arg cool und kommt bei vielen als Möchtegern-Weeknd rüber.

07 MOLDAU mit Natalia Gordienko ("Sugar")
Süßer Popsong einer Sängerin, die schon 2006 beim ESC in Athen dabei war und damals Platz 20 erreichte.

08 ISLAND mit Daði og Gagnamagnið ("10 Years")
Indie-Electro-Popsong – Daði Freyr Pétursson lebt seit 2014 in Berlin. Mit seiner Band und "Think About Things" galt er schon 2020 als einer der großen Favoriten für den abgesagten ESC.

09 SERBIEN mit Hurricane ("Loco Loco")
Typischer Balkan-Pop mit dem Zeug zum billigen Sommerhit. Tanzbar und ansteckend in seiner Lockerheit.

Playlist-Direktlink | Playlist: Alle Musikvideos zu den Teilnehmenden vom Donnerstag
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10 GEORGIEN mit Tornike Kipiani ("You")
Pop-Rock und Blues-Rock eines dreifachen Vaters.

11 ALBANIEN mit Anxhela Peristeri ("Karma")
Balkanpop-Ballade mit Ethno-Elementen über den tiefen Fall einer verwöhnten, herzlosen Frau.

12 PORTUGAL mit The Black Mamba ("Love Is On My Side")
Ballade mit auffälliger Stimme. Der Text dreht sich um eine Frau, die mit Träumen in die Niederlande ging und dort bei Drogen und Prostitution landet und dennoch an die Liebe glaubt.

13 BULGARIEN mit Victoria ("Growing Up Is Getting Old")
Ruhiger Hymnenpop mit zarter Stimme. 2020 gehörte die Sängerin mit ihrem "Tears getting sober" zu den Favoriten.

Direktlink | Deutschland tritt erst am Samstag in den Wettbewerb ein. Jendrik Sigwart stellte "I don't feel hate" allerdings im ersten Halbfinale kurz vor – inzwischen hat die EBU seinen kompletten Auftritt in der Ahoy Arena veröffentlicht
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14 FINNLAND mit Blind Channel ("Dark Side")
Ohrwurm-Rockhymne mit langhaarigen Sängern im massentauglichen Linkin-Park-Stil.

15 LETTLAND mit Samanta Tina ("The Moon Is Rising")
Midtempo-Elektro mit Hip-Hop-Elementen – im Text geht es um eine Frau auf Männerfang.

16 SCHWEIZ mit Gjon's Tears ("Tout l'univers")
Intensive Ohrwurm-Ballade mit Kopfstimme. Der 22-jährige Gjon Muharremaj mit albanisch-kosovarischer Abstammung ist ein Favorit. Übersetzt heißt der Titel "Das ganze Universum". Es geht ums Festhalten an der Hoffnung auf Liebe trotz Chaos in der Welt.

17 DÄNEMARK mit Fyr & Flamme ("Øve os på hinanden")
Schlagerpop im Stil der 80er oder gar 70er – Nostalgie, Ironie, gute Laune. Der putzige dänische Titel bedeutet "Lass uns aneinander üben", bezieht sich auf schüchterne Leute an der Tanzfläche, aber lässt sich auch universal verstehen.


Auch die Show am Donnerstag wird von Edsilia Rombley, Jan Smit, Chantal Janzen und der trans Youtuberin Nikkie de Jager (NikkieTutorials) moderiert. Als Interval-Acts fungieren der Balletttänzer Ahmad Joudeh (bekannt aus der Film-Dokumentation "Dance or Die") und der BMX-Fahrer Dez Maarsen, zur Eröffnung kommen Singer-Songwriterin Eefje de Visser und Breakdancer Redouan Ait Chitt zur Geltung.

Am Dienstag schafften es Tix (Norwegen), Eden Alene (Israel), Manizha (Russland), Efendi (Aserbaidschan), Destiny (Malta), The Roop (Litauen), Elena Tsagrinou (Zypern), Tusse (Schweden), Hooverphonic (Belgien) und Go_A (Ukraine) ins Finale, ausgeschieden sind Ana Soklic (Slowenien), Montaigne (Australien), Vasil (Nordmazedonien), Lesley Roy (Irland), Albina (Kroatien) und Roxen (Rumänien). Bei den Wettbüros führt derzeit Italien knapp vor Malta, Frankreich, Schweiz, Ukraine und Island. Deutschland liegt bei noch 33 Ländern auf Platz 26. (dpa/cw)


 Update  13.25h: Duncan Laurence positiv getestet

Am Donnerstagvormittag gab die EBU bekannt, dass der Sieger des ESC 2019 in Tel Aviv, Duncan Laurence, nach der Entwicklung milder Symptome in einem Schnelltest positiv auf Covid getestet worden sei und daher nicht live beim Finale am Samstag auftreten könne. Der bisexuelle Sänger hatte am Dienstag das erste Halbfinale eröffnet. Laut EBU sei er am Montag noch negativ gestetet worden. "Wir sind natürlich enttäuscht, vor allem für Duncan, der nach seinem Sieg im Jahr 2019 und dem weltweiten Erfolg von 'Arcade' eine Live-Aufführung auf unserer eigenen Eurovision-Bühne verdient", sagte Sietse Bakker, Executive Producer. Er werde aber in die Show eingebunden, auch wenn er so nicht die Trophäe an den siegenden Beitrag übergeben kann.

Künstler*innen, ihre Delegationen, Mitarbeitende und Pressevertreter*innen unterliegen einem strengen Covid-Protokoll mit Tests und Kontakteinschränkungen, Treffen mit Fans und entsprechende Veranstaltungen fallen aus. Wie bereits oben beschrieben kann Island am Donnerstag nicht auftreten, nachdem ein Mitglied der Band und ein weiteres der Delegation positiv getestet wurde. Zu einem positiven Test war es auch in der Delegation Polens gekommen.

Die zunehmenden positiven Tests werfen Fragen auf nach der Sicherheit der Zuschauer*innen in der Arena. Diese müssen einen aktuellen Test oder eine Impfung nachweisen und werden im Rahmen eines Feldversuches begleitet. Die TV-Bilder von vollgepackten Sitzreihen hatten aber auch für Kritik gesorgt. Die 7-Tage-Inzidenz in den Niederlanden sinkt seit rund zehn Tagen, liegt aber noch bei knapp unter 200 Infektionen pro 100.000 Einwohner. (nb)

Wöchentliche Umfrage

» Es ist wieder Eurovision-Zeit: Schaust du dir die Show am Samstag an?
    Ergebnis der Umfrage vom 17.05.2021 bis 24.05.2021


#1 PschoAngelProfil
  • 20.05.2021, 17:48hWesterstede
  • Das etwas schwächere Halbfinale mit dennoch einigen Highlights!
    Die Schweiz und Bulgarien für die schönen ruhigen Klänge.
    Finnland, Serbien & San Marino bringen schwungvolle Nummern.
    Und Lettland als einen meiner persöhnlichen Favoriten, auch wenn der Song bei vielen nicht gut ankommt und die Chance auf das Finale wohl gering sind.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 LoolAnonym