Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=38922
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Die Linke.queer: Wagenknecht und Dagdelen sind keine echten Linken


#1 AtreusProfil
  • 20.05.2021, 14:49hSÜW
  • Wagenknecht hat mir den bisherigen Comedy-Höhepunkt geliefert, als sie bei Maischberger ihr neuestes Pamphlet promoten durfte und die Lifestyle-Linken, der Gegenstand ihrer Kritik und des Buches, als gutsituierte Linke mit akademischer Bildung und gut gefülltem Geldbeutel beschrieb, die sich Bioeinkäufe und den Umstieg auf Elektromobilität deshalb leisten können, während beides für den Großteil der Deutschen qua prekärer Beschäftigung unerschwinglich bleibt und sie einfach nicht begriffen hat, dass sie das Ebenbild ihrer eigenen Kritik darstellt. Hinzu kommt die amoralische Aufrechnung von Wohlstand gegen Minderheitenrechte, in fast gabriel'schem Wortlaut und die Betroffenheit gecancelt zu werden, obwohl sie gerade nach der NDR-Talkshow, Lanz, Frühstücksfernsehen und 3nach9 ihren fünften Termin innerhalb einer Woche wahrnimmt, um sich reproduzieren zu dürfen. Das ist Realsatire pur.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 LotiAnonym
  • 20.05.2021, 15:25h
  • Das Die Linke queer sich gegen diese beiden stellt zollt mein Respekt. Bei der Wagenknecht hatte ich schon sehr lange das Gefühl, sie kann ohne ein politisches Amt nicht anders und dem was dahinter steckt. Geld. Zudem ist sie viel zu ichbezogen auf ihre eigene Personalie, als nur die Gattin neben Oskar L. zu sein. Damit wäre sie ja weg vom Fenster.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 PetterAnonym
  • 20.05.2021, 16:01h
  • "Sahra Wagenknecht und Sevim Dagdelen seien nur Teil der Fraktion, um mit Diäten ihre eigene finanzielle Zukunft zu sichern."

    Da sind sie wohl nicht die einzigen.

    Wenn das keine echten Linken sind, sollte man die beiden aus der Partei rausschmeißen. Stattdessen wurden die aber auf gute Listenplätze gesetzt.

    Also ist die Linke letztlich so scheinheilig und verlogen wie die SPD.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 mmmmAnonym
#5 KenshiroProfil
  • 20.05.2021, 18:18hBerlin
  • Antwort auf #3 von Petter
  • Partei-Auschluss ist eine extrem schwierige Angelegenheiten. Beispiel Sarazin und Palmer sind bekannt oder? Die beiden Damen stehen auf Landeslisten des NRW Verbandes das allein sagt schon alles. Versteh mich nicht falsch die Linkspartei-Mitglieder die ich kenne würden die beiden am liebsten nicht in der Partei gaben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#6 OutAndProud
  • 20.05.2021, 18:33h
  • Antwort auf #3 von Petter
  • ""Wenn das keine echten Linken sind, sollte man die beiden aus der Partei rausschmeißen. Stattdessen wurden die aber auf gute Listenplätze gesetzt.""

    Dann hast du leider nicht verstanden wie Demokratie funktioniert.

    Dazu gehört auch die Meinung anderer aushalten zu müssen und um das besserer Argument zu kämpfen.

    Mit allem was nicht der eigenen Meinung entspricht mit Verboten und Rausschmiss zu reagieren ist nicht demokratisch.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#7 OutAndProud
#8 SunshineMajaAnonym
  • 20.05.2021, 19:40h
  • Antwort auf #3 von Petter
  • mit dem großen Unterschied, dass sich mehr als 90% unserer Abgeordneten gestern für Selbstbestimmung ausgesprochen haben und sich Unzählige (auch ich) Tag für Tag den Hintern für bessere Lebensverhältnisse von uns queeren Menschen aufreißen. Umso bittere ist diese absurde Minderheit:-/
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#9 LorenProfil
  • 21.05.2021, 01:31hGreifswald
  • Antwort auf #7 von OutAndProud
  • Während andere diese Partei auch dann wählen würden, wenn führende Vertreter*innen die eigenen Grundrechte mit Füßen treten. Politische Dummheit zeichnet sich m.E. dadurch aus, dass man in einer Demokratie selbst diejenigen wählt, die einem die eigenen Grundrechte aberkennen, obwohl es bessere Alternativen gibt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#10 OutAndProud
  • 21.05.2021, 09:36h
  • Antwort auf #9 von Loren
  • Als one issue voter wünsche ich dir dann viel Erfolg.

    Ich denke aber das du die Partei, die für dich objektiv wählbar sein kann, erst selbst gründen musst.

    Kommt alles sehr selbstgerecht rüber und legt die Vermutung nahe das du dich irgendwie an den Linken abarbeiten musst.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#11 goddamn liberalAnonym
  • 21.05.2021, 10:20h
  • Antwort auf #6 von OutAndProud
  • Es zeugt von Respekt gegenüber der Demokratie, wenn demokratisch auf Listenplätze gewählte Politikerinnen von Wähler*innen dann eben NICHT gewählt werden.

    Über das Verhalten von Wagenknecht und Dagdelen gegenüber sexuellen Minderheiten ist nur erstaunt, wer nicht sieht, dass Trans- und Homophobie historisch mit anderen Ressentiments wie Antisemitismus eng verknüpft sind.

    Die Politikerinnen wollten ja auch beim Holocaust-Gedenken nicht aufstehen.

    Wagenknecht ist eine Putinistin.

    Dagdalen ist da auf ihrer Linie und vertritt zusätzlich die (wichtigenund ehrenwerten!) Interessen des kurdischen Volkes.

    Welche Rolle Geld dabei spielt, weiß ich nicht.

    Ob das links ist oder nicht, vermag ich nicht zu sagen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#12 SebiAnonym
  • 21.05.2021, 10:38h
  • Antwort auf #6 von OutAndProud
  • "Dann hast du leider nicht verstanden wie Demokratie funktioniert.

    Dazu gehört auch die Meinung anderer aushalten zu müssen und um das besserer Argument zu kämpfen."

    Aha.

    Wenn in anderen Parteien Politiker homophob oder transphob agieren, ist das für die Linke "sexistische Kackscheiße".

    Wenn es aber in der eigenen Partei passiert, ist das plötzlich ein Musterbeispiel für Demokratie und einen Marktplatz der Ideen, wo man das aushalten muss und um das bessere Argument kämpfen soll.

    Aber so kennt man das von den Linken:
    die drehen es sich immer so, wie es gerade passt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#13 SebiAnonym
#14 SebiAnonym
#15 Carsten ACAnonym
  • 21.05.2021, 11:09h
  • Antwort auf #6 von OutAndProud
  • 1. Dann muss die Linke aber genauso, wenn in anderen Parteien andere Meinungen zu Migration, Nato, Hartz IV, Steuerrecht, etc. vertreten werden, dies auch "aushalten können" und um "das bessere Argument kämpfen". Aber da werden diese Parteien dann immer als unsozial, kapitalistisch, faschistisch oder was auch immer bezeichnet.

    2. Mal ganz abgesehen davon, dass für die Linke offenbar andere Maßstäbe gelten, wenn Transphobie in anderen Parteien oder den eigenen Reihen vorkommt:

    Aber unabhängig davon, kann man ja auch mal überlegen, ob bei Grundrechten und dem demokratischen Gleichheitsgrundsatz überhaupt andere Meinungen ausgehalten werden müssen und man dagegen argumentieren soll?

    Wieso soll man als echter Demokrat undemokratische Positionen "aushalten müssen"?

    Und wieso soll man erst argumentieren müssen für Grundrechte, die eigentlich in einer Demokratie selbstverständlich sein sollten?

    Ich finde es schon traurig genug, dass man überhaupt über Grundrechte diskutieren muss und sie rechtfertigen muss. Dass das dann aber auch noch bei den Linken der Fall ist und das für den Rest der Partei offenbar diskutabel ist, ob man über Grundrechte diskutieren kann, macht mich noch wütender.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#16 OutAndProud
  • 21.05.2021, 12:08h
  • Antwort auf #15 von Carsten AC
  • Da kommen wir der Sache doch schon näher.

    In Wirklichkeit geht es darum sich insgesamt an den Linken abzuarbeiten.

    Dann mal zu, lassen wir dem Neoliberalismus mit all seinen sozialen Folgen weiter freien Lauf, lassen wir weiter Millionen Menschen zu Löhnen arbeiten die nicht Rentensicher sind usw usw.

    Wenn dann eines Tages ein Trump daher kommt der all diese Leute einsammelt und die Demokratie an den Rande des Kollaps bringt kannst du mit stolzgeschwellter Brust sagen:

    Aber ich war damals aufrecht und habe wegen 3 Hanseln in der Linkspartei die Queere Fahne aus Protest hoch gehalten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#17 OutAndProud
#18 OutAndProud
  • 21.05.2021, 12:18h
  • Antwort auf #15 von Carsten AC
  • Geht es auch ne Nummer kleiner? es wurde über einen bestimmten Gesetzentwurf abgestimmt und nicht über das Grundgesetz.

    Die jetzige Praxis ist Grundgesetzwidrig, gegen ein Reformgesetz zu stimmen ist weder Grundgesetzwidrig noch ist man deshalb nicht weniger demokratisch.

    Auch die Linke lehnt die jetzige Praxis ab.

    Ansonsten bleibt es dir natürlich unbenommen dich nach Herzenslust an den Linken ab zu arbeiten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#19 TheDadProfil
  • 23.05.2021, 19:08hHannover
  • Antwort auf #9 von Loren
  • Diese Analyse paßt ganz sicher..

    Leider paßt sie aber auch auf alle anderen Parteien die derzeit im Bundestag oder den Landesparlamenten vertreten sind, und stellte man einen hier wohl bekannten Wähler der FDP und Vertreter der irrigen These
    "Westerwelle war der 1. schwule Außenminister der BRD"
    vor die Aufgabe die Gründe für seine Wahl der FDP zu erklären, er würde daran ebenso scheitern wie viele andere auch..

    Woher kommt also dieser Hang Die Linke allein aus Gründen der Mitgliedschaft dieser beider Frauen für "unwählbar" zu erklären, und nicht gleichzeitig gleiches für die CSU, und der damit verbundenen Mitgliedschaft solcher Gestalten wie Dobrindt, Scheuer und Herrmann festzustellen ?

    Die Wahl einer Partei ist eine persönliche Entscheidung nach mehr oder weniger subjektiven Kriterien..
    Da können andere Menschen noch so sehr die eine oder andere Partei für "unwählbar" definieren..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#20 KaiJAnonym
#21 TaschaTransAnonym
  • 30.06.2021, 00:53h
  • Antwort auf #6 von OutAndProud
  • Es gibt dinge, die sind keine Meinung.

    Wenn man sich herleitet, warum diese Damen so abstimmen, wird deutlich, dass sie dem radikalfeminismus anhängen, der Transfrauen genuin die Selbstbestimmung in Gänze abspricht (wer frau ist, entscheiden "gebürtige" (heisst mit Vulva geborene) Frauen)

    Das ist per se eine Verletzung der Menschenwürde und der Menschenrechte, diese simple Tatsache zur Diskussion zu stellen.

    Es würde auch keiner Fragen, ob Afro-Amerikaner wirklich Menschen im Sinne des Menschenrechts sind, warum darf also angezweifelt werden, dass Transfrauen Frauen im Sinne des Frauen- und Menschenrechts sind? - weil wir anders sind. so wie Afro-Amerikaner schwarze Haut haben, haben wir auch ein merkmal, das uns unterscheidet, für das wir nichts können.

    Leute, liebe Linke, es gibt Dinge, wie Holocaust, Judenverfolgung, Völkermorde etc etc die sind per se Indiskutabel, und dazu gehört für mich als zwar eines der schwächeren Auswüchse auch die Frage ob Transfrauen Frauen sind.

    Die BAstimmung gegen das Selbstbestimmungsgesetzt rührte in der tat daher, dass frauen nicht möchten, dass patriarchalische Männer selbst entscheiden, dass Sie ab heute Frau sind.

    Dierse Logik die ich hier nur wiedergebe, ist zutiefst Transfeindlich und, noch dazu, begreift nichtmal Transsexualität richtig.

    Ich bin mit männlichem Phänotyp und Genen geboren, trotzdem war ich niemals ein Mann, und ich habe das Recht, ALS FRAU (von vorn herein Frau) frauenrechte zu besitzen und mich auch so juristisch zu positionieren.

    Die Debatte um Körperlichkeit wird hier, am Objekt Transfrau und Transmann und Queerpersonen geführt.
    Auch das degradiert uns als Menschen zu einem reinen Objekt! einer Diskussion, es geht sogar soweit dass einige frauen sagen: wir dürfen nicht mitreden, wir sind also nicht Subjekt einer Diskussion, nur Objekt, Spielball.

    Die Diskussion ist eine Degradierung, und deswegen ist sie eben keine "auszuhaltende Meinungsverschiedenheit"

    Wäre es für dich eine Auszuhaltende Meinungsverschiedenheit, wenn jemand den Status eines Afrikaners als "Mensch" "zur Diskussion" stellt?! wär das okay?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »

» zurück zum Artikel