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Kommentare zu:
Die Linke.queer: Wagenknecht und Dagdelen sind keine echten Linken


#11 goddamn liberalAnonym
  • 21.05.2021, 10:20h
  • Antwort auf #6 von OutAndProud
  • Es zeugt von Respekt gegenüber der Demokratie, wenn demokratisch auf Listenplätze gewählte Politikerinnen von Wähler*innen dann eben NICHT gewählt werden.

    Über das Verhalten von Wagenknecht und Dagdelen gegenüber sexuellen Minderheiten ist nur erstaunt, wer nicht sieht, dass Trans- und Homophobie historisch mit anderen Ressentiments wie Antisemitismus eng verknüpft sind.

    Die Politikerinnen wollten ja auch beim Holocaust-Gedenken nicht aufstehen.

    Wagenknecht ist eine Putinistin.

    Dagdalen ist da auf ihrer Linie und vertritt zusätzlich die (wichtigenund ehrenwerten!) Interessen des kurdischen Volkes.

    Welche Rolle Geld dabei spielt, weiß ich nicht.

    Ob das links ist oder nicht, vermag ich nicht zu sagen.
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#12 SebiAnonym
  • 21.05.2021, 10:38h
  • Antwort auf #6 von OutAndProud
  • "Dann hast du leider nicht verstanden wie Demokratie funktioniert.

    Dazu gehört auch die Meinung anderer aushalten zu müssen und um das besserer Argument zu kämpfen."

    Aha.

    Wenn in anderen Parteien Politiker homophob oder transphob agieren, ist das für die Linke "sexistische Kackscheiße".

    Wenn es aber in der eigenen Partei passiert, ist das plötzlich ein Musterbeispiel für Demokratie und einen Marktplatz der Ideen, wo man das aushalten muss und um das bessere Argument kämpfen soll.

    Aber so kennt man das von den Linken:
    die drehen es sich immer so, wie es gerade passt.
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#13 SebiAnonym
#14 SebiAnonym
#15 Carsten ACAnonym
  • 21.05.2021, 11:09h
  • Antwort auf #6 von OutAndProud
  • 1. Dann muss die Linke aber genauso, wenn in anderen Parteien andere Meinungen zu Migration, Nato, Hartz IV, Steuerrecht, etc. vertreten werden, dies auch "aushalten können" und um "das bessere Argument kämpfen". Aber da werden diese Parteien dann immer als unsozial, kapitalistisch, faschistisch oder was auch immer bezeichnet.

    2. Mal ganz abgesehen davon, dass für die Linke offenbar andere Maßstäbe gelten, wenn Transphobie in anderen Parteien oder den eigenen Reihen vorkommt:

    Aber unabhängig davon, kann man ja auch mal überlegen, ob bei Grundrechten und dem demokratischen Gleichheitsgrundsatz überhaupt andere Meinungen ausgehalten werden müssen und man dagegen argumentieren soll?

    Wieso soll man als echter Demokrat undemokratische Positionen "aushalten müssen"?

    Und wieso soll man erst argumentieren müssen für Grundrechte, die eigentlich in einer Demokratie selbstverständlich sein sollten?

    Ich finde es schon traurig genug, dass man überhaupt über Grundrechte diskutieren muss und sie rechtfertigen muss. Dass das dann aber auch noch bei den Linken der Fall ist und das für den Rest der Partei offenbar diskutabel ist, ob man über Grundrechte diskutieren kann, macht mich noch wütender.
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#16 OutAndProud
  • 21.05.2021, 12:08h
  • Antwort auf #15 von Carsten AC
  • Da kommen wir der Sache doch schon näher.

    In Wirklichkeit geht es darum sich insgesamt an den Linken abzuarbeiten.

    Dann mal zu, lassen wir dem Neoliberalismus mit all seinen sozialen Folgen weiter freien Lauf, lassen wir weiter Millionen Menschen zu Löhnen arbeiten die nicht Rentensicher sind usw usw.

    Wenn dann eines Tages ein Trump daher kommt der all diese Leute einsammelt und die Demokratie an den Rande des Kollaps bringt kannst du mit stolzgeschwellter Brust sagen:

    Aber ich war damals aufrecht und habe wegen 3 Hanseln in der Linkspartei die Queere Fahne aus Protest hoch gehalten.
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#17 OutAndProud
#18 OutAndProud
  • 21.05.2021, 12:18h
  • Antwort auf #15 von Carsten AC
  • Geht es auch ne Nummer kleiner? es wurde über einen bestimmten Gesetzentwurf abgestimmt und nicht über das Grundgesetz.

    Die jetzige Praxis ist Grundgesetzwidrig, gegen ein Reformgesetz zu stimmen ist weder Grundgesetzwidrig noch ist man deshalb nicht weniger demokratisch.

    Auch die Linke lehnt die jetzige Praxis ab.

    Ansonsten bleibt es dir natürlich unbenommen dich nach Herzenslust an den Linken ab zu arbeiten.
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#19 TheDadProfil
  • 23.05.2021, 19:08hHannover
  • Antwort auf #9 von Loren
  • Diese Analyse paßt ganz sicher..

    Leider paßt sie aber auch auf alle anderen Parteien die derzeit im Bundestag oder den Landesparlamenten vertreten sind, und stellte man einen hier wohl bekannten Wähler der FDP und Vertreter der irrigen These
    "Westerwelle war der 1. schwule Außenminister der BRD"
    vor die Aufgabe die Gründe für seine Wahl der FDP zu erklären, er würde daran ebenso scheitern wie viele andere auch..

    Woher kommt also dieser Hang Die Linke allein aus Gründen der Mitgliedschaft dieser beider Frauen für "unwählbar" zu erklären, und nicht gleichzeitig gleiches für die CSU, und der damit verbundenen Mitgliedschaft solcher Gestalten wie Dobrindt, Scheuer und Herrmann festzustellen ?

    Die Wahl einer Partei ist eine persönliche Entscheidung nach mehr oder weniger subjektiven Kriterien..
    Da können andere Menschen noch so sehr die eine oder andere Partei für "unwählbar" definieren..
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#20 KaiJAnonym

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