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Undergroundfilm

Ein Meisterwerk des schwulen Kitsches

Vor genau 50 Jahren – am 24. Mai 1971 – war die Premiere von "Pink Narcissus", einem der bedeutendsten schwulen Undergroundfilme. Filmemacher James Bidgood ist nicht weniger spannend.


Mit Bobby Kendall als Protagonist drehte Bidgood sechs Jahre lang an seinem Film "Pink Narcissus"

Filmposter

Mit "Pink Narcissus" (1971, 65 Min.) feiert heute ein Meilenstein des schwulen Undergroundkinos seinen 50. Geburtstag. Der Film ist eine Überdosis schwulen Kitsches und wurde vom Kostümbildner, Fotografen und Filmemacher James Bidgood produziert. Kurz vor der Fertigstellung distanzierte er sich jedoch von dem Film. Weil im Abspann nur noch "Anonymous" genannt wurde, wussten anfangs nur wenige, wer diesen Film gemacht hatte.

Weil der Film Parallelen zum Werk des zeitgenössischen US-Underground-Filmemachers Kenneth Anger aufweist, wurde er zeitweise Kenneth Anger zugeschrieben. Er ist aber nicht nur mit Kenneth Angers "Fireworks" (1947, 20 Min., hier online), sondern in seiner symbolhaften Bildsprache auch mit "Un chant dʼamour" von Jean Genet (1950, hier online, hier mein Artikel auf queer.de) vergleichbar. "Pink Narcissus" ist heute auf Youtube verfügbar. Salzgeber hat den Film 2006 auf DVD veröffentlicht.

James Bidgood als Fotograf (1963-1967)


Ein Foto von James Bidgood auf dem Cover von "The Young Physique" (August/September 1964)

Mit 18 Jahren kam James Bidgood nach New York und trat regelmäßig in Drag im legendären "Club 82" auf, wo er auch als Kostümbildner tätig war. Es folgten eine Tätigkeit als Schaufensterdekorateur und ein Design-Studium. Für das jährliche New Yorker Mardi-Gras-Festival erschuf er opulente Kostüme.

Von 1963 bis 1967 war Bidgood als freier Fotograf für (homoerotische) Bodybuilding-Magazine tätig, wie etwa "The Young Physique", "Muscleboy", "Demi-Gods" und "Muscle Teens", die heute auch als "Beefcake-Magazines" bezeichnet werden. Sie boten Aktfotografien in schlichter, züchtiger Ästhetik, bei der das Geschlechtsteil stets verdeckt blieb. Erotik wurde symbolisch zum Ausdruck gebracht, indem phallische Schwerter geschwungen und griechische Statuen imitiert wurden.

Für seine Fotos in diesen Magazinen machte sich Bidgood eine Zweitverwertung zur Gewohnheit. Stoffe, die ihm als Kostümbildner zur Verfügung standen, verwendete er auch für seine homoerotischen Fotos. Einen blumengeschmückten grünen Reifrock von einem Mardi-Gras-Ball verwendete er danach für ein Fotoserie, aus der ein Bild eine Ausgabe des "Muscleboy" (August/September 1965) zierte. Die Zweige des Weidenbaums auf dem Cover waren vorher Teile dieses Rockes gewesen. Auf diese Weise landeten unterschiedliche Teile von Mardi-Gras-Kostümen in Bidgoods homoerotischer Fotografie.

Seine erste homoerotische Fotoserie war "Water Colors", die im Innenteil von "Muscleboy" erschien und für 16 Dollar auch als Farbfotoserie verkauft wurde. Auch Fotos aus seiner Arbeit am Film "Pink Narcissus" erschienen schon Mitte der Sechzigerjahre im Beefcake-Magazin "The Young Physique" (August/September 1964). Die Aufbauten schuf Bidgood in seiner kleinen New Yorker Wohnung, wo er auch wohnte und schlief (Bruce Benderson: "James Bidgood", 1999, S. 161-162). Im Internet findet man eine Bilderserie, die eine Ahnung von seiner fotografischen Kreativität aus dieser Zeit vermittelt.

Die Dreharbeiten zu "Pink Narcissus" (1964-1970)

Im Jahre 1962 lernte James Bidgood einen jungen Mann kennen. Er nannte ihn Bobby Kendall, weil er die Schauspielerin Kay Kendall verehrte. Von Bobby Kendall wissen wir heute fast nichts – noch nicht einmal seinen richtigen Namen. Später wurde er Bidgoods Lebenspartner und wohnte zeitweise auch bei ihm. Mit Kendall und einem anderen jungen Mann realisierte er zunächst die Fotoserie "Sandcastle", deren Wolken aus einem Umhang von einem Mardi-Gras-Ball stammen und die 1964 auch in "Muscleboy" erschien.

Mit Bobby Kendall als Protagonist drehte Bidgood anschließend sechs Jahre lang an dem Film "Pink Narcissus". Der Film zeigt sechs unterschiedliche Lebensstationen des Strichers Pan, der durch verschiedene, sehr kitschig dargestellte Szenen zu sich selbst findet. Fast alle Filmszenen drehte Bidgood in seiner beengten Wohnung. Die aufwändigeren Szenen auf dem Times Square mit seinen Strichern, Freiern, Drogensüchtigen und Stadtstreichern wurden in einer angemieteten Loftwohnung gedreht.


Eine Filmszene aus "Pink Narcissus" mit einem schwulen Torero in Pink

Mit der Aussicht auf finanzielle Förderung wurde ihm der Film später aus der Hand genommen. Die heute existierende Version wurde von Cuttern zusammengesetzt, der überwiegende Teil zu einem Zeitpunkt, als Bidgood schon nicht mehr daran beteiligt war. Vieles konnte Bidgood nicht mehr nach seinen Vorstellungen umsetzen: bestimmte Musik, Überblendungen und Montagen. Das Ende seiner Mitwirkung am Film markiert auch den Anfang vom Ende von Bidgoods Karriere als Fotograf und Filmemacher. Als der Film 1971 herauskam, weigerte sich ein wütender und enttäuschter Bidgood, seinen Namen dafür zur Verfügung zu stellen (Bruce Benderson: "James Bidgood", 1999, S. 162-166).

Die Kommentare zum Film in der IMDB

Die 19 Kommentare von Leser*innen in der IMDB, in denen der Film fast durchgängig gelobt wird, sind erstaunlich reflektiert. Ich möchte sie – frei übersetzt – so zusammenfassen: "Pink Narcissus" sei vor allem eine wunderschöne erotische Fantasie. Wer das Gesicht und den Körper von Bobby Kendall möge, habe eine Stunde lang Zeit, ihn genau zu erforschen. Mit seinem Schmollmund, seinem unordentlichen braunen Haar und seinen Gesichtszügen erinnere er an Figuren auf Bildern Caravaggios und sei eine "Mona Lisa des Filmreichs". Ein User weist dreimal darauf hin, dass der Film nur für ein reifes Publikum gedacht sei, ein anderer User warnt nicht nur vor frontaler Nacktheit und sexuellen Höhepunkten, sondern auch vor leichten Wölbungen im Schritt. Dabei ist Bobby Kendalls Nacktheit zwar herausfordernd, aber mehr Poesie als Pornografie. Seine Erotik ist nicht aufdringlich. Recht geschickt wird auch das Kopfkino angesprochen, wenn er sich sinnlich die Finger leckt.

Auch Bidgoods Detailreichtum wird gelobt, wenn beispielsweise Perlen in Bewegung geraten und in einen erotischen Tanz übergehen. Bidgoods ikonische Camp-Fantasie sei einzigartig in der Filmgeschichte und wohl der Vorläufer von Künstlern wie Pierre et Gilles, David LaChapelle und Jeff Koons. Dieser Film wird als "Muss" für all diejenigen bezeichnet, die sich für zeitgenössische Kunst und die Geschichte des Undergroundfilms interessieren. Parallelen werden nicht nur zu "Un chant d'amour", sondern auch zu dem von Jean Genet inspirierten Teil von "Poison" (1991) gesehen.

Wenn der Film als ein homoerotisches Füllhorn bezeichnet wird, bringt dies wohl die Ansicht zum Ausdruck, dass er mit den unterschiedlichsten Wünschen und Fantasien gefüllt werden könne. In diesem Film sei alles übertrieben schön: von Bobby Kendall bis zu seiner surrealen, bonbonfarbenen Fantasiewelt. Diese Schönheit habe diesen kleinen unabhängigen Film zu einem Wahrzeichen des schwulen Kinos und zu einem Statement zeitgenössischer Kunst gemacht. "Pink Narcissus" sei ein Kunstfilm, der keine Angst davor habe, unverwechselbar zu sein, und dessen schwule Ikonographie nicht nur erfinderisch, sondern auch sehr witzig sei. Dieser Film, der wie ein Fresko aus einer alten Zeit wirke, sei nicht nur eine Hommage auf den männlichen Körper, sondern auch ein ehrliches Geständnis über Träume, Fantasien und Wünsche.

Die Moral am Times Square


Auch eine extrovertierte "Tunte" wird zum Sinnbild für den "Sündenpfuhl der Straße"

Die rund acht Minuten lange Filmszene am Times Square (39:05-47:15 Min.) kontrastiert die heile Bonbon-Welt von Pan und zeigt die negativen Aspekte enthemmter und kommerzialisierter Sexualität im "Sumpf" einer Metropole. Hier hat der Film eine erstaunlich moralisierende Aussage, denn das schrille, geld- und sexgierige homosexuelle Treiben wird negativ dargestellt – als "Sündenpfuhl der Straße" und verdorbene "Unterwelt" (Benderson, S. 164). Dabei steht die moralisierende Tendenz im Spannungsverhältnis zur sexpositiven Einstellung des restlichen Films. Dieses Spannungsverhältnis hat eine lange Tradition in der schwulen Kulturgeschichte: Einerseits wird die männliche Homoerotik gefeiert, gerne mit antiken Bezügen, andererseits soll sie aber auch "moralisch", nicht zu "triebhaft" und schon gar nicht durch Geld "verdorben" sein. Dieses Spannungsverhältnis wird von Bidgood auf die Spitze getrieben und mit hemmungsloser Camp-Ästhetik dargestellt.

Die Times-Square-Szene zeigt viele grotesk verzerrte und karikaturenhaft überzeichnete Charaktere. Dazu gehört ein religiöser Fanatiker, ein betrügerischer Blinder, ein wichsender Stricher und eine extrovertierte "Tunte". Auch ein Händler mit Strohhut, der Sex-Artikel wie Dildos verkauft und eine auffallend große Nase (aus Plastik) trägt, gehört dazu (s. Benderson, S. 124-125) und ist offensichtlich als Karikatur eines Juden gemeint.

In Bendersons Bildband (S. 133, 136) ist im Rahmen der Szenenfotos auch ein Mann in Nazi-Uniform zu sehen, der offenbar beim späteren Schnitt unter dem Tisch fiel und im Film nicht vorkommt. Auf dem Foto im Buch ist er neben einem Feuerwehrmann zu sehen und soll vermutlich eine besondere Form der "Männlichkeit" verkörpern.

Weitere Filmprojekte von James Bidgood

1975 wollte Bidgood mit "Hand in Hand Films" – einem der bekanntesten US-Porno-Studios in den Siebzigerjahren – einen Pornofilm drehen. Benderson: "Bidgood zufolge zeigte Hand in Hand Films wenig Interesse an seinen strengen Maßstäben und an seiner speziellen Arbeitsweise, jeden Einstellwinkel und jede Beleuchtung für die Szenen peinlich genau zu kontrollieren." Der Streit eskalierte, und Bidgood durfte später nicht einmal mehr das Filmset betreten. Nach Benderson sind in dem Porno "Good Hot Stuff" zwar noch Ansätze von Bidgoods Ästhetik zu erkennen, jedoch fehlt es hier an Detailbesessenheit und der traumartigen Bildersprache seiner übrigen Werke (Bruce Benderson: "James Bidgood", 1999, S. 166-167). (Siehe dazu auch den online verfügbaren Dokumentarfilm "Documentary on '70s Gay Porn Studio" über "Hand in Hand Films" mit Auszügen aus dem Film "Good Hot Stuff" von 1975.)

Zum Weiterlesen: Bruce Benderson über James Bidgood

Ich möchte noch einmal ausdrücklich auf das Buch von Bruce Benderson "James Bidgood" (1999) aus dem Kölner Taschen-Verlag verweisen, aus dem ich bereits mehrfach zitiert habe. Das Kapitel über "Pink Narcissus" (S. 90-147) macht ungefähr ein Drittel seines Buches aus. Die hervorragenden Texte von Benderson sind in diesem mehrsprachigen Buch auch in deutscher Sprache nachzulesen (S. 160-167). Der Bildband lebt von Bidgoods Fotos, die hier so großformatig wiedergegeben sind, wie sie es verdienen. Sie sind qualitativ so hochwertig, weil es sich nicht nur um Filmmaterial, sondern auch um Standfotos handelt, die sich noch in Bidgoods Besitz befanden.

Für Benderson ist "Pink Narcissus" Bidgoods "erster Versuch einer Allegorie der Erotik, die auf der mythischen Figur des Narziss beruht". Für ihn hat Bidgood "eine Vorliebe für eine bestimmte Art surrealistischer Ausschweifung" und er lobt die "beeindruckende detailfreudige Bildersprache". Es ist unterhaltsam, von Benderson zu erfahren, wie sich Bidgood bei einigen Szenen zu helfen wusste. So bestand das "Sperma" im Film aus einer Mischung aus Milch, Pudding und Mehlschwitze.

Sehr ausführlich geht Benderson auf die Filmsymbolik ein, bei der ein Schmetterling für die Unschuld, ein zerdrückter Schmetterling für die verlorene Unschuld und Regen für Reinigung steht. Eine Bildpointe ist der Mann mit Regenschirm, der gleichzeitig ein Präservativ trägt. Ich habe nur einen Satz gefunden, bei dem ich Benderson widerspreche, nämlich wenn dieser die von Bidgood verwendeten Symbole als "vielfach abgedroschen" bezeichnet. James Bidgood hat in einem Video (hier online) übrigens selbst Werbung für dieses Buch gemacht und dabei auch aus seinem Leben erzählt.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass im Kölner Taschen-Verlag auch ein Postkartenbuch mit Fotos aus "Pink Narcissus" (1999) und ein James-Bidgood-Kalender (2020) erschienen sind, die jedoch keine Fortsetzung fanden.

James Bidgood zu seinem Film und seinem Leben

Weil James Bidgood vor allem hinter und nicht vor der Kamera gearbeitet hat, gibt es insgesamt nur wenig Filmmaterial über ihn selbst. In einigen Filmen spielt er sich selbst (s. IMDB), wie im schwulen Spielfilm "Keep the Lights on" (2012). Umso besser, dass die Dokumentation von Wolfgang Hastert "The Queer Reveries of James Bidgood" ("Die schwulen Träume des James Bidgood", 2000, 32 Min.) auch online verfügbar ist. Hier sind nicht nur Interviews mit Bruce Benderson (ab 8:10 Min.) und James Bidgood (ab 10:20 Min.) enthalten, sondern Bidgood zeigt auch seltene Fotos aus seinem Leben (14:15 und 24:24 Min.), wie gemeinsame Fotos mit seinem Mann Allan, mit dem er zehn Jahre zusammen war (26:00 Min.) und dessen Tod ihn 1985 sehr hart traf.


James Bidgood (r.) und sein damaliger Lebenspartner Allan (l., Achtzigerjahre)

Zum Weiterlesen möchte ich auch noch auf ein Interview verweisen, das das manche Geheimnisse aus Bidgood herauskitzeln konnte. So wird Bidgood in "Camping out with James Bidgood: The Auteur of Pink Narcissus Tells All" (1. Mai 2006) von Sean Fredric Edgecomb auf seinen weichen ästhetischen Filmstil angesprochen. Daraufhin bezeichnet er sich selbstbewusst als "Sissy" und betont, dass er es in jungen Jahren geliebt habe, auf der Bühne eine Frau darzustellen.

Er wird auch auf die Filmszene angesprochen, in der auf dem nachgebauten New Yorker Times Square eine Blutbank zu sehen ist. Er hat sie als eine Referenz auf die 42. Straße in New York eingebaut, wo früher arme Menschen jeden Tag gegen Geld Blut spenden konnten. Bidgood fand es schrecklich, dass diese Menschen ihr Blut verkaufen mussten, nur um sich etwas Essen kaufen zu können.


James Bidgood 2013 bei einem Interview

Es ist sehr bedauerlich, dass James Bidgood bei der Fertigstellung von "Pink Narcissus" nicht mehr das Gefühl haben konnte, dass dies sein Film sei, und dass er sich von diesem Film sogar mit einem "Anonymous" im Abspann distanzieren musste. Heute lebt James Bidgood weitgehend zurückgezogen in New York. Die Dokumentation "Die schwulen Träume des James Bidgood" zeigt ihn als einen verarmten, verbitterten und kranken Mann.

Vor acht Jahren wurde sein 80. Geburtstag am 28. März 2013 von den Medien verschlafen. In zwei Jahren wird James Bidgood 90 Jahre alt. Ich habe mir vorgenommen, anlässlich seines runden Geburtstages dann noch einmal an ihn und sein fantasievolles Werk zu erinnern. Neben "Pink Narcissus" gibt es schließlich auch noch viele homoerotische Fotoserien in den sogenannten Beefcake-Magazinen und fantasievolle Kostüme neu zu entdecken.



#1 56James35Anonym
  • 25.05.2021, 13:22h
  • Einen perfekteren (Schwulen-)Film habe ich NIE gesehen.
    In den Siebziger Jahren konnte man diesen unvergesslichen Film in einem Kinosaal der "rue du Dragon" in Paris sehen.
    Der Hauptdarsteller war der INBEGRIFF DER JUNGMÄNNLICHEN SCHÖNHEIT.
    Sowohl der Film als auch der Jüngling sind Meisterwerke.
    Kitsch? Ich würde eher sagen : KUNST
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#2 GayofCultureAnonym
  • 26.05.2021, 18:46h
  • Noch lebt er, noch ist er geistig voll da. Liebe Filmwissenschaftler, liebe LGBTIQ-Wissenschaftler, geht zu ihm hin, dreht Dokus über ihn, bringt Bücher heraus, interviewt ihn wenn es sein muss 10 Stunden. Sichert alles für die Nachwelt. Bidgood ist einzigartig in der Filmgeschichte und auch in unserer Community. Wohl erst nach seinem Tod dürfte das Geheimnis um Bobby Kendall gelüftet werden oder er nimmt es mit ins Grab? Und ich glaube, dass er eine eigene, schwule, romantisch- ästhetische Bildsprache von großer Einzigartigkeit geschaffen hat. Ich habe den Bildband auch und seine Fotos sagen viel über diese Ästhetik aus. Und es ist nur eine Anthologie von Fotos, längst nicht sein Gesamtwerk, es gibt also noch viel zu entdecken und erforschen.
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