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Kommentare zu:
Litauen lehnt Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Paaren ab


#11 SakanaAnonym
  • 26.05.2021, 15:26h
  • Bevor hier wieder viele auf der EU und ihrem Beitrittsprozess rumhacken...

    Litauen, Lettland, Estland und andere heutige EU-Mitgliedsstaaten sind 2004 der Europäischen Gemeinschaft beigetreten und nicht der Europäischen Union, die institutionell erst in der Form mit dem Vertrag von Lissabon entstand (Quelle:
    de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Gemeinschaft).
    Damals hatten einige Institutionen noch ganz andere Gewichtungen und vieles war noch nicht so vereinheitlicht wie es heute ist (z.B. gab es noch keinen Europäischen Auswärtigen Dienst mit Delegationen weltweit, die wie Botschaften funktionieren).

    Außerdem können LSBTTIQ*-Litauer:innen ihre Rechte auch vor dem EUgH weiterhin einklagen und damit erheblichen Druck auf die litauische Regierung ausüben.
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#10 56James35Anonym
#9 PetterAnonym
  • 26.05.2021, 14:17h
  • Man hätte diese Dinge definitiv vor der Osterweiterung der EU klären müssen. Dann hätte jedes dieser Länder selbst entscheiden können, ob sie auch LGBTI gleichstellen und beitreten oder ob sie lieber auf eine Mitgliedschaft verzichten (dann aber eben auch die Vorteile der Mitgliedschaft nicht bekommen).
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#8 SakanaAnonym
  • 26.05.2021, 11:00h
  • Ich sehe das Abstimmungsergebnis im Seimas nicht so negativ, weil es relativ knapp ausging (63 Ja, 65 Nein), was schon fast auf eine Pattsituation hindeutet. Zudem wurde der Gesetzentwurf von der konservativen Regierungschefin Simonyte unterstützt, was in Litauen jetzt auch nicht selbstverständlich ist.

    Es wird zweifelsohne noch einige Zeit dauern, bis eine eingetragene Lebenspartnerschaft in Litauen möglich sein wird, aber das Ziel ist schon in greifbarere Nähe gerückt als noch im Vergleich von vor ein paar Jahren (Quelle:
    en.wikipedia.org/wiki/Recognition_of_same-sex_unions_in_Lith
    uania)
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#7 marioAnonym
  • 26.05.2021, 07:33h
  • meiner Meinung nach haben solche Länder in der EU nichts zu suchen. unbegreiflich diese Homophobie v.a. im Ostblock.
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#6 audeasAnonym
#5 Taemin
  • 25.05.2021, 18:21h
  • Es fällt auf, dass gerade jene Länder, die einst am Ende der UdSSR und des Warschauer Paktes im Westen laut für ihren Freiheitskampf bejubelt wurden, massiv LSBTI-feindlich eingestellt sind, und das gilt sowohl für die Bevölkerung als auch für die Regierungen und Parlamente: Lettland, Litauen, Polen, Ungarn, Slowakei, Rumänien.
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#4 LeashProfil
  • 25.05.2021, 18:10hHamburg
  • Antwort auf #1 von Sven100
  • "Es muss also andere als religiöse Ursachen haben, wenn Menschen homophob sind."
    Also nach deiner Logik kann die Ursache für Homophobie kein religiöser sein, weil in den anderen noch homophoberen Ländern nicht die Katholiken am Drücker sind, sondern die z.B. Orthodoxen? Es sind ja... aber auch... Religionen? Hä?
    Sicher nicht jeder der religiös ist, ist homophob, aber Religion ist da schon treibende Kraft, je mehr Einfluss diese hat desto schlimmer.
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#3 MinnaProfil
  • 25.05.2021, 17:46hSiegen
  • Ein Grund dieses Land zu meiden.
    Ungeheuerlich in der heutigen Zeit Homo Ehen abzulehnen, Saftladen.
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#2 StrottiAnonym
  • 25.05.2021, 17:34h
  • Antwort auf #1 von Sven100
  • Nicht nur römisch-katholische Christen können homophob sein. Das geht bei evangelischen genauso wie bei orthodoxen, und im übrigen auch bei nichtchristlichen Religionen. Religion ist sicher nicht die Ursache von Homophobie, die funktioniert auch ohne, aber religiöse Strömungen und Strukturen sind eigentlich überall ein treibender Faktor.
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#1 Sven100Anonym
  • 25.05.2021, 17:14h
  • "Das 2,8 Millionen Einwohner*innen zählende Litauen ist mehrheitlich katholisch."

    ...und die Länder, die noch homophober sind, sind mehrheitlich lutherisch (Lettland) und orthodox (Bulgarien, Rumänien).

    Es muss also andere als religiöse Ursachen haben, wenn Menschen homophob sind.
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