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Einzelkommentar zu:
Trans-Verbände: Schluss mit Schikanen der Krankenkassen


#3 MephalaAnonym
  • 29.05.2021, 18:13h
  • Antwort auf #2 von Minna
  • Es geht um Machtausübung und Geld, und in Deutschland kommen trans Personen niemals 'aus der Psychoecke raus'. Die Geschichte des Transsexuellengesetzes und der dazu gehörigen Praktiken sowie die Regime der MDKs/Krankenkassen zeigen das eindeutig.

    Von wichtiger Bedeutung hierbei ist die Deutsche Gesellschschaft für Sexualforschung, die in der BRD meinen Informationen zufolge von einem Rassehygieniker neu gegründet worden ist.

    Die S3-Leitlinien wurden explizit auf die Gefahr hin geschrieben, das Transsexuellengesetz könnte eventuell abgeschafft werden, das steht in deren Langfassung. Trans Personen sollen niemals frei und selbstbestimmt leben können in Deutschland, darum geht es, trotz internationaler Wissenschaft (ICD-11) und der wachsenden Zahl anderer Länder mit Selbstbestimmungsgesetzen. Auch gilt es, den Bestand klein zu halten, darum wurde zB in den 1980ern das Mindestalter für die Inanspruchnahme des TSG auf 25 Jahre heraufgesetzt. All das - Stigmatisierung als Anormale, Psychopathologisierung, Gewalt gegen unsere Identitäten, unsere Geschlechtlichkeiten, unsere Psychen, unsere Körper, das war und ist die Aufgabe von Sexualwissenschaftlern, Psychiatern und Psychologen. Dafür werden sie prächtig entlohnt. Uns werden systematisch Menschen- und Grundrechte vorenthalten, und auch dabei treten zB Psychiater als 'Experten' auf.

    Es wird jetzt wirklich ein klein wenig komplizierter, und zwar weil die deutsche trans Verfolgung jetzt wegen der Selbstbestimmungsgesetze und Verhältnisse in immer mehr europäischen Ländern als solche sichtbarer wird. Darum treten jetzt vermehrt TERFs (die Berichte hier auf queer de über das LFT) zusammen mit anderen rechten Gruppierungen auf den Plan, die mehr gatekeeping fordern - Zufall? Mitnichten.
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