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Leihmutter ist schwanger

Lance Bass wird Papa

Vaterfreuden beim früheren Boyband-Schnuckel: Mit Hilfe einer Leihmutter soll es im Herbst gleich doppelten Nachwuchs im Hause Bass geben.


Seit 2017 zieht Bass bereits Hunde groß, jetzt kommt menschlicher Nachwuchs (Bild: Instagram / Lance Bass)

Der als Teil der Boyband 'N Sync bekannt gewordene Sänger Lance Bass (42) und sein Mann Michael Turchin (34) werden mit Hilfe einer Leihmutter Eltern. Sie würden im November Zwillinge erwarten, ein Mädchen und einen Jungen, teilte Bass der US-Zeitschrift "People" mit.

In dem Interview sprachen Bass und Turchin über den schwierigen Prozess und viele Rückschläge, sich den langgehegten Kinderwunsch zu erfüllen. So habe eine der Leihmütter im vorigen Jahr eine Fehlgeburt erlitten.

In den sozialen Netzwerken Instagram und Tiktok postete Bass ein mit gruseliger Musik unterlegtes Video im Stil eines Filmtrailers. Darin spekuliert das Paar über die Ankunft von etwas Geheimnisvollem zu Halloween, mit einer Anspielung auf Zwillinge am Ende.

Lance Bass war von 1995 bis 2002 eines von fünf Mitgliedern in der international erfolgreichen Boyband 'N Sync, mit der die Karriere von Justin Timberlake startete. 2006 outete sich Bass als schwul (queer.de berichtete). Bereits 2009 äußerte er öffentlich seinen Wunsch, Kinder zu kriegen (queer.de berichtete). Seinen Partner  Michael Turchin heiratete er Ende 2014 in Los Angeles (queer.de berichtete).

Im US-Fernsehen ist Bass sporadisch zu sehen. So war er der Moderator der Realityshow "Finding Prince Charming", die nach einer Staffel wegen katastrophaler Einschaltquoten eingestellt wurde. Auf dem Konzept basieren jedoch die erfolgreichen deutschen Ableger "Prince Charming" und "Princess Charming". (dpa/cw)



#1 StaniAnonym
  • 02.06.2021, 12:27h
  • Einerseits schön.

    Andererseits wer denkt an die (Leih)mutter und die Entwurzelung des Kindes oder der Kinder?

    Ich denke irgendwann werden die Kinder ein starkes Bedürfnis haben etwas oder alles über ihre Wurzeln zu erfahren und ihre Mutter kennenzulernen.
    Und es wird vermutlich (eine Zeit lang) schmerzhaft für die Kinder sein.

    Ich meine auch dass eine Leihmutter in diesem neuen Monaten bestimmt eine starke Bindung zu dem Kind aufbauen wird.
    Die dann abrupt unterbunden wird.
    Das birgt auch seelisches Leid in sich.

    Von daher ich bin unentschlossen für meinen eigenen Wunsch jemanden so etwas anzutun.
    Ob es gerechtfertigt ist.
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#2 KenshiroProfil
  • 02.06.2021, 13:28hBerlin
  • Antwort auf #1 von Stani
  • Ist da nicht entscheidend wie das die Eltern, da beziehe jetzt alle Beteiligten am Kind mit ein, regeln? Offenheit und klare Ansagen sind da doch wichtig. Warum sollte man dem Kind den Kontakt zu Leihmutter verbieten oder zu Eispenderin? Bei manchen sind es doch auch Leute aus dem privaten Umfeld.
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#3 neidischAnonym
  • 02.06.2021, 17:18h
  • Eigentlich eine schöne Geschichte.
    Ich frage mich dann immer, ob Leihmutterschaft ein gesellschaftlicher Fortschritt oder Rückschritt ist. In den USA legal und anerkannt, in Deutschland illegal und tabu.
    Und mittlerweile sind wir zu alt, auf diesem Wege Kinder zu bekommen ... vielleicht ist es der Neid der frühen Geburt.
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#4 Girlygirl
  • 03.06.2021, 12:22h
  • Antwort auf #3 von neidisch
  • Die Meinungen zu dem Thema sind gespalten und Fakt ist, dass der Leihmutterschafts Weg für Männer eher eine Ausnahme bleibt, nicht nur wegen der Illegalität sondern weil es schweineteuer und langwierig ist. Man braucht ja als Männerpaar eine Leihmutter UND eine Eizelle. Die "günstigere" Variante wäre Indien, aber das ist moralisch sehr umstritten. Selbst wenn Leihmutterschaft in Deutschland legal wäre, hätte das auf die meisten Schwulen keinen Einfluss. Ich halte es für eher unwahrscheinlich, dass der % Anteil von LGBT Eltern jemals auch nur annähernd an Heteros herankommen wird. Ich finde, dass jeder Kinderwunsch berechtigt ist und hoffe auch für die Erfüllung dieses Wunsches, aber vielleicht können wir als Gesellschaft und auch die Politik mal aufhören, biologische Kinder als das "End Goal" zu betrachten, egal welche Sexualität oder Geschlechtsidentität.
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