Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?39032

Promi-Regenbogenfamilie

Ricky Martin: "Die Embryos sind eingefroren"

Vier Kinder zieht Latino-Sänger Ricky Martin zusammen mit seinem Ehemann Jwan Yosef bereits groß, doch er wünscht sich noch mehr – und hat dafür vorgesorgt.


Ricky Martin und sein jüngstes Kind Renn Martin-Yosef (Bild: ricky_martin / instagram)

Latino-Sänger und Vierfach-Vater Ricky Martin hätte nach eigenen Angaben gerne noch weitere Kinder. "Ich möchte die Tür zu meinem Haus öffnen und möchte viele Kinder auf mich zu rennen sehen", sagte der 49-Jährige dem US-Magazin "People". Es sei immer sein Traum gewesen, dass ihn nach der Arbeit daheim eine Kinderschar mit "Papi"-Rufen empfängt.

"Die Beziehung zu meinem Vater und meiner Mutter war großartig, und das möchte ich meinen Kindern weitergeben", so Martin. In seinem Mann, dem Künstler Jwan Yosef, habe er einen Menschen gefunden, der dieselben Werte habe. "Und dann sagst du: Perfekt. Wir wollen mehr. Und ich möchte mehr."

Aktuell sei jedoch noch kein weiterer Nachwuchs unterwegs. Aber: "Die Embryos sind eingefroren", sagte Martin. Mit vier Kindern – den zwölfjährigen Zwillingen Matteo und Valentino sowie der zweijährigen Tochter Lucia und dem erst neun Monate jüngeren Sohn Renn – habe das Ehepaar derzeit genug zu tun, so der Sänger.

Leihmütter brachten die vier Kinder zur Welt

Ricky Martin hatte sich in den Neunzigerjahren zu einem der beliebtesten Popstars hochgearbeitet. Mit Songs wie "The Cup of Life", dem Lied zur Fußball-Weltmeisterschaft 1998, oder Gassenhauern wie "Livin' La Vida Loca" und "She Bangs" stürmte er weltweit die Charts. Über seine Homosexualität sprach der Künstler erstmals 2010 auf seiner Website. Damals schrieb er: "Ich bin stolz darauf zu sagen, dass ich ein glücklicher homosexueller Mann bin" (queer.de berichtete).

Bereits vor 13 Jahren waren die Zwillinge Matteo und Valentino zur Welt gekommen (queer.de berichtete). Viel zu ihnen verriert der Sänger damals noch nicht, außer, dass sie eine Leihmutter zur Welt gebracht hatte. Zunächst war Martin mit dem Börsenmakler Carlos González liiert, von dem er sich aber 2014 trennte. Den späteren Mitpapa, den aus Syrien stammenden und in Schweden aufgewachsenen Künstler Jwan Yosef, hatte Ricky Martin erst 2016 kennengelernt, sie heirateten im Januar 2018 (queer.de berichtete).

Im Januar 2019 verkündete das schwule Paar die Geburt seiner Tochter Lucia (queer.de berichtete). Neun Monate später kam Sohn Renn Martin-Yosef – ebenfalls mit Hilfe einer Leihmutter – zur Welt (queer.de berichtete). (cw/dpa)



#1 MinnaProfil
#2 WahrheitIstRelativAnonym
  • 03.06.2021, 20:49h
  • Antwort auf #1 von Minna
  • Das meine ich auch. Ich, als Mutter, kann mir nicht vorstellen, dass Frauen sich in einem ganz gesunden und glücklichen Zustand als Gebärmaschiene zu verstehen können. Im Gegenteil, man weiß zu was Menschen sich alles selbst manipulieren können, zB weil sie für jemand anderen von Bedeutung sein wollen oder ihrem Leben selbst eine Bedeutung geben wollen. Dafür das eigene Kind verkaufen /verschenken überschreitet einfach eine Grenze. Von mir aus kann man mich da konservativ nennen, ich empfinde das tief im Inneren als etwas falsches. Da hilft es auch nicht, dass Leid der anderen Seite - also kinderlosen Paaren, egal ob homo oder hetero- gegeneinander auszuspielen.
    Eine Sache macht jedenfalls Sinn : Es gibt Eltern, die keine Kinder haben- und es gibt Kinder, die keine Eltern haben. Adoption sollte erleichtert werden. Warum müssen es unbedingt die eigenen Gene sein...?
  • Antworten » | Direktlink »
#3 HugenottoAnonym
  • 03.06.2021, 22:49h
  • Eingefrorene Embryonen für später, quasi auf Vorrat finde ich schlimm. Klingt wie ein Produkt auf Abru für eine Kollektion. Aber mit entsprechenden Portmonee gehört einem die Welt.... das mit den leihmüttern finde ich auch fraglich.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 ja undAnonym
#5 KenshiroProfil
  • 04.06.2021, 00:04hBerlin
  • Antwort auf #2 von WahrheitIstRelativ
  • Warum die eigenen Gene? Ist die Frage auch bei ihnen selbst als Mutter erlaubt? Was die Frauen fühlen oder warum sie sich so entscheidend, geht mit Verlaub, die anderen nichts an. Haben Frauen nicht immer dafür gekämpft selbst über ihren Körper zu bestimmen?
  • Antworten » | Direktlink »
#6 MichaProfil
  • 04.06.2021, 00:07hMünchen
  • Leihmutterschaft ist ein lukratives Geschäft für die Agenturen / Kliniken, weniger für die Leihmutter, die nur einen Bruchteil der Summe bekommt. Leisten können es sich in der Regel meistens nur diejenigen, wie man an dem prominenten Beispiel hier sieht, die über viel Geld verfügen.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 KenshiroProfil
  • 04.06.2021, 00:10hBerlin
  • Antwort auf #3 von Hugenotto
  • Kann man fraglich finden, verstehe jetzt nicht was so verwerflich ist das Ricky Martin Familienplannung betreibt. Man sollte vielleicht aufhören Schwangerschaft und Entstehung von menschlichen Leben so zu mystifizieren usw.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 LorenProfil
  • 04.06.2021, 01:04hGreifswald
  • "The times they are a-changin'" (Bob Dylan)
    Ob immer zum Guten, sei dahingestellt.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 LegatProfil
  • 04.06.2021, 01:05hFrankfurt am Main
  • Ich habe hier keinerlei Einwände und wünsche der Famile alles gute und liebe.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 Ana NymAnonym
  • 04.06.2021, 01:37h
  • Zu Leihmutterschaft ist nichts zu beanstanden.
    Die Möglichkeiten von uns Frauen, wenn wir denn wollen, auch nach der Geburt zur Familie dazuzugehören zu können, müssen angepasst werden. Also etwa 3 Elter oder 4 weil z.B. im Gegenzug so ein lesbisches Paar zu Kindern kommen kann.
    Austragen müssen wir nunmal unsere Kinder, welche Familienkonstellation ist dabei irrelevant.
    Zur Ansage: "Warum müssen es die eigenen Gene sein?" Gebe ich gerne an Sie zurück.
    Außerdem würde ich mir nicht in meine Entscheidung hineinreden lassen wollen. Mein Bauch gehört mir.
    Was ist es denn wirklich, das bei ..#1,#2 und #3 diese Ablehnung auslösen muss?
    Wenn sich #1,#2 und #3 das für sich nicht vorstellen können, ist das so, denn keine wird gezwungen.
    Niemand kann hier auf diese Weise ein Kind "kaufen", denn, anders als z.B. in den USA, ist hierzulande ein entsprechender Vertrag mit Vertragsstrafe usf. illegal.
  • Antworten » | Direktlink »