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Polizeibericht

Friedrichshafen: Homofeindliche Parolen vom Turm gebrüllt

Wegen Volksverhetzung ermittelt die Polizei gegen einen 53-Jährigen, der auf dem Friedrichshafener Moleturm gegen Homosexualität und den Koran hetzte. Seine Tiraden übertrug er live im Internet.


Der Moleturm in Friedrichshafen (Bild: qwesy qwesy / wikipedia)

Eine queerrelevante Polizeimeldung zur Abwechslung mal nicht aus Berlin, sondern aus Friedrichshafen. Wie das Polizeipräsidium Ravensburg am Freitag mitteilte, wird gegen einen 53-Jährigen wegen Volksverhetzung ermittelt.

Der Mann soll am Donnerstagvormittag gegen 10.30 Uhr auf den Moleturm in Friedrichshafen gestiegen sein und von dort mehrere Minuten lang gegen Homosexualität und den Koran gehetzt haben. Der stählerne Aussichtsturm markiert die Hafeneinfahrt der Stadt am Bodensee. Der 53-Jährige soll seine Aktion zudem live im Internet übertragen haben.

Nähere Angaben zu den Äußerungen des Mannes wurden im Polizeibericht nicht gemacht. Die Kriminalpolizei Friedrichshafen hat die weiteren Ermittlungen übernommen. (cw)



#1 LotiAnonym
  • 05.06.2021, 10:31h
  • So kann man auch um genügend Follower buhlen im Internet. Billig und dermaßen Gehirnamputiert, das es echt wehtut. Über die Ermittlungen gegen ihn schweige ich hier besser.
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#2 DramaQueen24Profil
  • 05.06.2021, 11:31hBerlin
  • Schon meine selige Mutter sagte immer: " Wer brüllt, hat Unrecht!"
    Allerdings, wenn sie meine Schwester oder ich von ihr angebrüllt wurden, sagte sie immer, dass "wir sie dazu gebracht" hätten. Wir waren also IMMER in der Scheiß Position!
    Das Problem ist, dass diese Typen, die Hass predigen (ob gebrüllt oder nicht), meist lächerlich geringe Strafen bekommen, ihr Hass und ihr Gebrülle aber die Rechtfertigung von Religioten und Nazis ist, um weitere, meist schlimmere Taten zu vollenden.
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#3 MircoTrolsmanProfil
  • 05.06.2021, 14:43hNeumünster
  • Meines Wissens ist der Koran keine Person, die sich angegriffen fühlen kann (auch wenn's Allah immer mal wieder zu seinen scheint, wenn zwei Männer Liebe machen) und beinhaltet mitunter schärfste, redundante bis hin zu blutrünstige Hetze gegen Andersdenkende und ,,Sünder'' wie unsereiner.

    Das sind das Evangelium, die Tora und andere religiöse Texte aber auch - aus diesem Grund bin ich geschlossen gegen sie, allesamt.

    Muslime, Juden, Hindus, Buddhisten und Christen sollten dringend getrennt von der - in der allermeisten Fällen von ihren Familien zugewiesenen - Religion betrachtet werden!
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#4 Girlygirl
  • 06.06.2021, 16:05h
  • Antwort auf #3 von MircoTrolsman
  • Der Mann war homophob, d.h. seine "Islamkritik" kann sich folglich nicht gegen die Homophobie im Koran gerichtet, sondern war höchstwahrscheinlich rassistisch motiviert. Wir wissen ja auch nicht genau was vorgefallen war, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es keine sachlichen Argumente für den Atheismus waren.
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#5 DramaQueen24Profil
  • 07.06.2021, 00:20hBerlin
  • Antwort auf #3 von MircoTrolsman
  • Die MENSCHEN, die an den KORAN glauben, fühlen sich meist angegriffen, macht man schon einen Witz über Mohammed oder den Islam. Schon die leiseste Kritik an beiden gilt als Gotteslästerung, die mit Steinigung oder anderen Todesstrafen in diesen vom Islam geprägten Ländern bestraft wird. Man braucht es nur zu behaupten, und schon wird jemand bestraft, wie im Fall dieser Christin in Pakistan. Und, ist man homosexuell oder transsexuell, hat man in diesen Ländern kein Anrecht auf unversehrtes Leben. Und da erdreistet sich unsere Regierung, dieses immer noch nicht als Asylgrund anzuerkennen.
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