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Rechter Stuss

"Ex-schwuler" Milo Yiannopoulos nun auch bei Hunden beliebt

Nach "Überwindung" seiner Homosexualität hätten Hunde sofort aufgehört, ihn anzubellen, behauptet der rechte Blogger in einer Radiosendung – und hält das für ein Zeichen Gottes.


Meister der Facepalm: Milo Yiannopoulos (Bild: AustinMini 1275 / flickr)

Der rechtsextreme Provokateur und "ehemalige Schwule" Milo Yiannopoulos hat die Welt um eine weitere Anekdote reicher gemacht. In einer Sendung der rechtsaußen angesiedelten, christlichen Website "TruNews", die von dem ehemaligen Shootingstar der US-amerikanischen Rechten moderiert wurde, äußerte sich Yiannopolous Anfang Juni noch einmal zu seiner "überwundenen" Homosexualität.

Von dem Moment an, an dem er öffentlich bekanntgegeben habe, "ex-gay" zu sein, hätten Hunde plötzlich aufgehört, ihn anzubellen. Das interpretierte Yiannopoulos als nichts Geringeres als ein Zeichen Gottes.

"Es scheint, als würden sie mich jetzt eher mögen"

"Als ich meine Ankündigung machte, das erste was passierte – was Sie vielleicht zum Lachen bringen wird, aber es ist wahr – ist, dass Hunde aufhörten, mich anzubellen", sagte Yiannopoulos dort. Weiter erklärte er: "Das klingt vielleicht dumm, aber das ist auch wie ich denke, dass Gott sich uns erkenntlich macht, stimmts? Das ist eben meine Erfahrung damit." Vor seiner Veränderung hätten ihn Hunde einfach nicht gemocht. Das sei nun, da er anders lebe, anders: "Es ist quasi über Nacht passiert. Es scheint, als würden sie mich jetzt eher mögen."

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Von Absturz zu Absturz

Yiannopoulos war lange Zeit ein umjubeltes Gesicht der US-amerikanischen Rechten und Redakteur des verschwörungsideologischen Portals BreitbartNews, das anfangs erheblichen Einfluss auf die Regierung Donald Trump hatte. Für den hatte Yiannopoulos, damals als offen schwuler Aktivist, auch Wahlwerbung gemacht. Anfang 2017 war sein Stern jedoch rapide gesunken, nachdem eine Radiosendung vom Vorjahr bekannt geworden war, in der er sexuelle Beziehungen Erwachsener zu Minderjährigen gerechtfertigt und die "Idee von Einvernehmlichkeit" willkürlich und unterdrückend genannt hatte (queer.de berichtete).

Im März diesen Jahres erregte Yiannopoulos dann wieder Aufsehen, indem er sich als "ex-gay" outete, sich also der nächsten wirren Bewegung anschloss. Er sei nun "sodomy free" und lebe keusch (queer.de berichtete). Gleichzeitig behauptete er, früher nur schwul gelebt zu haben, um wahlweise seine Mutter oder die Linke verrückt zu machen, um später von seiner Homosexualität wiederum von einer "Lüge" zu reden, an die er selber geglaubt habe.

Zwei Monate später warf er in einer weiteren öffentlichkeitswirksamen Aktion seinen angeblich 125.000 Euro teuren Verlobungsring, der ihn mit seinem amerikanischen Ex-Partner verbunden hatte, in den Pazifik. Aus dem Partner war in der Zwischenzeit öffentlichen Angaben zufolge sein "Mitbewohner" geworden. Im Video der Aktion behauptete Yiannopoulos auch, seinen früheren Reichtum verloren und auf dem eigenen Bankkonto gerade noch 800 Dollar zu haben (queer.de berichtete)-

Kampf für Konversionstherapien

Nach der Wahlniederlage von Donald Trump inszenierte Yiannopoulos einen öffentlichen Zusammenbruch und erklärte, er fühle sich von der Republikanischen Partei betrogen. Doch der "Politik" blieb der Mann, der sich früher aggressiv als "Faggot", also "Schwuchtel", vermarktet hatte, erhalten. Er wolle, kündigte er sogleich an, in Florida eine "Konversionsklinik" eröffnen und gegen die Delegitimierung der als "Therapien" bezeichneten Konversionsbehandlungen angehen. Auch seine neue Identität war also von Anfang an darauf ausgelegt, zur Passion zu werden.



#1 DoggiAnonym
  • 08.06.2021, 11:52h
  • Das ist ein Missverständnis... Hunde bellen oft wegen Interesse, Begeisterung oder um mit ihrem Gegenüber zu "flüstern".

    Wenn ein Hund Dich ignoriert, bist Du einfach nix für ihn !

    ... wenn er Dich gar nicht mag... dann pupst er!
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#2 SommerloAnonym
  • 08.06.2021, 12:41h
  • Echt jetzt?

    Der Typ schreit nach Aufmerksamkeit.
    Und was macht Ihr? Ihr springt über das Stöckchen.

    Vielleicht isses egal, was man am anderen Ende der Welt über den Kasper da berichtet.

    Aber eigentlich gehört der in Therapie und nicht in Artikel.
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#3 daVinci6667
  • 08.06.2021, 12:59h
  • Schon klar wem er da in den Arsch kriechen muss wenn er solche Aussagen tätigt.

    Hunde werden manchmal zum bellen abgerichtet. Dann bellen sie halt wenn man vorbeigeht.

    Trifft man welche auf dem Trottoir kommen sie manchmal ganz nahe an mich heran um sich Streicheleinheiten von mir Vollschwulen zu holen. Bei dem werden sie halt traurig und depressiv und halten die Schnauze. Sehr verständlich.
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#4 LotiAnonym
#5 LeneAnonym
  • 08.06.2021, 13:16h
  • Hunde mögen mich, ich nehm das jetzt mal als göttliches Zeichen die Gayness-Regler noch mehr hochzudrehen
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#6 Korinthen KKAnonym
  • 08.06.2021, 14:14h
  • Er scheint das ausbleibende Bellen wohl mit sprechenden Schlangen und brennenden Dornbüschen zu verwechseln.
    Das ist ein Zeichen des göttlichen Wauwaus aus dem Canis-Kult im Sternzeichen großer Fressnapf, nicht das von JHWE.
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#7 Was soll man sagenAnonym
#8 Ja genauAnonym
#9 rangerAnonym
  • 09.06.2021, 10:23h
  • "... zur Passion zu werden."? Vielleicht besser "... zur Profession zu werden", als um Geld damit zu machen, das er willigen Christen als Spende aus der Tasche zieht. Schließlich zieht er ja gegen die große, böse Homo-Lobby in den Krieg...
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#10 Alexander_FAnonym
  • 10.06.2021, 14:35h
  • Tja, er ist halt eben einfach nur ein blöder Hund, und seinen Artgenossen fällt nichts mehr zu ihm ein.
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