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- 23. November 2005 1 Min.
New York Rap-Star Kanye West, der am 22. August von queer.de den Homo-Orden verliehen bekam, hat erneut über das Thema "Homophobie im Genre Hip-Hop" gesprochen. In einem Interview mit dem Magazin "King" sprach er über seine Bedenken gegenüber Homosexuellen – und wie er damit heute noch zu kämpfen hat. "Ich würde mich auch heute nicht in einer Gay-Bar wohlfühlen", sagt West. "Zu einer Schwulenparade würde ich auch nicht gehen. Ich bin mir nicht mal sicher, ob ich die Homo-Ehe gut finde oder nicht." Die Frage, ob es ihm schwerer gefallen sei, seine Meinung über George Bush und dessen vermeintliches Fehlverhalten in Bezug auf den Hurrikan Katrina öffentlich zu sagen, verneinte West. "Mich gegen Homophobie auszusprechen war mutiger, denn es ist für viele immer noch ein 'erschreckendes Thema'. Sobald man davon anfängt, glauben einige Menschen, dass man deshalb auch schwul sein muss. Das ist doch total engstirnig." (jg)
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