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Kommentare zu:
Transitionen für Bischof "endgültige Rebellion gegen Gott"


#1 PetterAnonym
  • 09.06.2021, 11:49h
  • Sollten die sich nicht lieber um die unzähligen Verbrechen in den eigenen Reihen kümmern, bevor die sich moralische Urteile über andere anmaßen?

    Oder wollen die damit bewusst von ihren eigenen Taten ablenken?

    Die Kirche wird sich echt niemals ändern...
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#2 Ja genauAnonym
  • 09.06.2021, 11:51h
  • Ist nicht die generelle Ablehnung der Idee eines Gottes nicht schon die größtmögliche Rebellion?
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#3 Taemin
#4 Ja genauAnonym
  • 09.06.2021, 13:19h
  • Antwort auf #3 von Taemin
  • Die Ablehnung der Idee eines Gottes ist eine Rebellion gegen den Verstand???

    Nun ja, würde ich persönlich jetzt nicht so unterschreiben und es war jetzt egtl auch nicht meine Intention deinen Glauben bzw Gläubige allgemein zu diskreditieren, aber:

    Wenn du "Ungläubigen" fehlenden Verstand vorwerfen möchtest wird das hier noch eine sehr interessante und unterhaltsame Kommentarspalte !

    *Popcorn aufsetzt
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#5 KacchanAnonym
  • 09.06.2021, 14:55h
  • Also ich fände es echt astrein, wenn diese Vögel andere Leute mit ihrem imaginären Freund in Ruhe lassen würden. Diese Menschen sollten doch bitte mal vor der eigenen Tür kehren.
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#6 N8EngelProfil
  • 09.06.2021, 15:50hWenden
  • Das interessante ist: die Position der Kirche zu geschlechtszuweisenden Operationen ist exakt komplimentär. Hier wünscht die Kirche, das man Gott ins Handwerk pfuscht. Mal wieder das typische die Vertreter dieser Hasssekte suchen sich immer die Position heraus, die ihnen gerade gefällt um gegen Minderheiten zu hetzen. QED.
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#7 Alexander_FAnonym
  • 09.06.2021, 16:10h
  • Ein kleines Gedankenspiel, das ich letztens gelesen habe: wenn Jesus aus unbefleckter Empfängnis entstanden ist, heißt das, dass er aus Parthenogenese entstanden ist. Nun sind die meisten parthenogenetischen Spezies rein weiblich und bekommen nur biologisch weiblichen Nachwuchs. Jesus wird aber dennoch durch gehend als "er" bezeichnet. Ist Jesus also ein Transmann?

    Oder aber ein anderes Szenario: Jesus hat zwei Väter (Gott und den heiligen Geist) und wurde von einer Leihmutter (Maria) zur Welt gebracht.

    Beide Szenarien werfen unheimlich große Fragen für die Theologie auf, die noch nicht hinreichend beantwortet wurden.
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#8 PhoebeEuleAnonym
#9 JadugharProfil
#10 KratzbürsteAnonym
  • 09.06.2021, 18:23h
  • "[...] either the gods are there whether you believe or not, or exist only as a function of the belief, so either way you might as well ignore the whole business and, as it were, eat off your knees."
    -- Terry Pratchett, Reaper Man
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#11 SchonAnonym
  • 09.06.2021, 19:00h
  • Antwort auf #2 von Ja genau
  • Eine Rebellion gegen... was? Es gibt keinen, wie auch immer gearteten Gott.
    Es gibt Menschen, die das brauchen, an einen Gott zu glauben, meine Toleranz toleriert das, solange der "Glaube" nicht dazu instrumentalisiert wird, anderen Menschen zu schaden, diese zu diffamieren oder zu töten.
    Dieser Mensch hat durch seine Aussagen meine Verachtung.
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#12 LegatProfil
  • 09.06.2021, 19:24hFrankfurt am Main
  • Ein Leben, vergeudet im Namen des Hasses und auch noch unzähligen Menschen damit massiv geschadet und selbst im "Ruhestand" kein Ende in Sicht. Sowas schafft auch nur Religion.
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#13 Ja genauAnonym
#14 queergayProfil
  • 09.06.2021, 20:35hNürnberg
  • Manche Erzbischöfe und Kleriker bilden sich ein, sie werden Koryphäen und Experten auf den Gebieten der Genderforschung und Sexualität.
    Manchmal reden sie wie unwissende und naive Sonderschüler über Hochschulthemen und merken nicht, wie unwissenschaftlich, vermessen, platt, überholt und dumm-dreist sie daherpalavern und die Welt vergiften.
    Sie beziehen sich auf alte/veraltete Textstellen unbekannter Herkunft - ganz ohne Sinn und Verstand für den Gesamtzusammenhang. Gott sei ihrer armen Seele gnädig.
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#15 SchonAnonym
#16 LorenProfil
  • 10.06.2021, 01:31hGreifswald
  • Faszinierend, wieviele Menschen weltweit erfundene Geschichten glauben, statt selbst zu denken. Gefährlich wird das dann, wenn irgendwer leiden muss, weil Gläubige ihre Fiktionen in repressive politische Maßnahmen "überführen" (was leider eher die Regel als die Ausnahme zu sein scheint).
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#17 QueersAnonym
  • 10.06.2021, 09:42h
  • Antwort auf #9 von Jadughar
  • Das ist auch nur eine Interpretation.

    Die Idee einer Geburt "aus dem Geist" gibt es im neuen Testament auch für andere (Johannes 3).

    Meines Erachtens ist das alles symbolisch gemeint. Wenn man für "Gott" etwas vereinfacht den moderneren Begriff des "kollektiven Unbewussten" setzt und dann noch daran denkt, dass Jungfrau im Original auch nur eine "junge Frau" bedeutet haben kann, dann macht die Geschichte auf psychologischer Ebene schon einen gewissen Sinn. Natürlich war Jesus, wenn er den existierte, ein leiblicher Sohn eines leiblichen Vaters. Die Geschichte will aber möglicherweise deutlich machen, dass er von seiner Persönlichkeit, seinen Werten aber viel mehr von dem geprägt war, was man als das kollektive Unbewusste der Zeit bezeichnen könnte: also dem Wissen, dass es so mit der eigenen Religion nicht weitergehen konnte und dass eine Veränderung anstand.
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#18 Taemin
#19 Taemin
#20 Taemin
  • 10.06.2021, 10:11h
  • Antwort auf #16 von Loren
  • Genau genommen ist das Christentum der älteste aktuell vorhandene Verschwörungsmythos. Ausgangspunkt ist das angebliche Verschwinden des Leichnams. Und obwohl doch dieses "Wunder", die sog. Auferstehung, der Kern des Glaubens ist, kursieren darüber von Anfang an widersprüchliche Erzählungen, die sogar ungeachtet ihrer Unvereinbarkeit kanonisiert wurden. Markus redet von Maria Magdalena, Maria (Mutter des Jakobus - welchen Jakobus? Die Evangelien nennen mindestens drei) und Salome (wohl nicht die Stieftochter des Herodes Antipas), die im Grab einen "Jüngling" vorfinden, aber keinen Leichnam. Matthäus lässt Salome weg und ersetzt den Jüngling im Grab durch einen vom Himmel herabkommenden Engel. Bei Lukas ist anfangs ohne Namensnennung von irgendwelchen Leuten die Rede, die zum Grab kommen und dort gleich zwei scheinbar engelhafte Wesen treffen; danach fällt Lukas ein, dann doch noch von Maria Magdalena, der Jakobus-Mutter Maria, aber nicht von Salome, sondern von Johanna zu sprechen. Johannes schließlich erfindet eine ganz andere Geschichte. Bei ihm sieht Maria Magdalena das leere Grab, holt Petrus und Johannes hinzu, und da tauchen zwei Engel auf und schließlich gar Jesus selbst. Diese vier miteinander unvereinbaren Geschichten sollen alle wahr sein. Man sieht ja über viel hinweg, wenn man sagen kann: Ist es auch nicht wahr, so ist es doch gut erfunden. Aber nicht mal das trifft hier zu.
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#21 MostrichAnonym
  • 10.06.2021, 12:27h
  • Antwort auf #20 von Taemin
  • " ist das Christentum der älteste aktuell vorhandene Verschwörungsmythos"

    Quatsch. Das Christentum ist durch und durch epigonal, alles schon vorher da gewesen. Da gibt es viel ältere Verschwörungsmythen, allesamt wie die aktuellen aus Unwissenheit und Wissensveerleugnung geboren.
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#22 SybilleAnonym
  • 10.06.2021, 12:47h
  • Ist doch witzlos, sich über jeden einzelnen dieser religiotischen Vollpfosten aufzuregen. Zum Schweigen bringen kann man ihn eh nicht, und -- alte Erkenntnis -- Beton brennt leider nicht.
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#23 Hirn von HimmelAnonym
#24 Taemin
#25 ElvenpathAnonym
  • 10.06.2021, 14:03h
  • Die Pascalsche Wette sagt ja, dass man nichts verliert, wenn man an "Gott" glaubt.
    Das Geschwurbel dieses Bischofs belegt genau das Gegenteil. Man verliert sehr wohl etwas: Nämlich den klaren Verstand und eine realistische Weltsicht.
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#26 SybilleAnonym
  • 11.06.2021, 09:43h
  • Antwort auf #23 von Hirn von Himmel
  • Als Angegriffene und Diffamierte den Mund zu halten, bringt selbstverständlich noch weniger.
    --------------------------
    Und wen interessiert die aufgeregte Empörung im Forum bei queer.de? Das ist nun der drölfzigste Artikel zum selben Themenkreis innerhalb kürzester Zeit, und jedesmal die selben Kommentare "ist es nicht schrecklich". Wenn's hilft...
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