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Kommentare zu:
Transitionen für Bischof "endgültige Rebellion gegen Gott"


#11 SchonAnonym
  • 09.06.2021, 19:00h
  • Antwort auf #2 von Ja genau
  • Eine Rebellion gegen... was? Es gibt keinen, wie auch immer gearteten Gott.
    Es gibt Menschen, die das brauchen, an einen Gott zu glauben, meine Toleranz toleriert das, solange der "Glaube" nicht dazu instrumentalisiert wird, anderen Menschen zu schaden, diese zu diffamieren oder zu töten.
    Dieser Mensch hat durch seine Aussagen meine Verachtung.
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#12 LegatProfil
  • 09.06.2021, 19:24hFrankfurt am Main
  • Ein Leben, vergeudet im Namen des Hasses und auch noch unzähligen Menschen damit massiv geschadet und selbst im "Ruhestand" kein Ende in Sicht. Sowas schafft auch nur Religion.
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#13 Ja genauAnonym
#14 queergayProfil
  • 09.06.2021, 20:35hNürnberg
  • Manche Erzbischöfe und Kleriker bilden sich ein, sie werden Koryphäen und Experten auf den Gebieten der Genderforschung und Sexualität.
    Manchmal reden sie wie unwissende und naive Sonderschüler über Hochschulthemen und merken nicht, wie unwissenschaftlich, vermessen, platt, überholt und dumm-dreist sie daherpalavern und die Welt vergiften.
    Sie beziehen sich auf alte/veraltete Textstellen unbekannter Herkunft - ganz ohne Sinn und Verstand für den Gesamtzusammenhang. Gott sei ihrer armen Seele gnädig.
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#15 SchonAnonym
#16 LorenProfil
  • 10.06.2021, 01:31hGreifswald
  • Faszinierend, wieviele Menschen weltweit erfundene Geschichten glauben, statt selbst zu denken. Gefährlich wird das dann, wenn irgendwer leiden muss, weil Gläubige ihre Fiktionen in repressive politische Maßnahmen "überführen" (was leider eher die Regel als die Ausnahme zu sein scheint).
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#17 QueersAnonym
  • 10.06.2021, 09:42h
  • Antwort auf #9 von Jadughar
  • Das ist auch nur eine Interpretation.

    Die Idee einer Geburt "aus dem Geist" gibt es im neuen Testament auch für andere (Johannes 3).

    Meines Erachtens ist das alles symbolisch gemeint. Wenn man für "Gott" etwas vereinfacht den moderneren Begriff des "kollektiven Unbewussten" setzt und dann noch daran denkt, dass Jungfrau im Original auch nur eine "junge Frau" bedeutet haben kann, dann macht die Geschichte auf psychologischer Ebene schon einen gewissen Sinn. Natürlich war Jesus, wenn er den existierte, ein leiblicher Sohn eines leiblichen Vaters. Die Geschichte will aber möglicherweise deutlich machen, dass er von seiner Persönlichkeit, seinen Werten aber viel mehr von dem geprägt war, was man als das kollektive Unbewusste der Zeit bezeichnen könnte: also dem Wissen, dass es so mit der eigenen Religion nicht weitergehen konnte und dass eine Veränderung anstand.
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#18 Taemin
#19 Taemin
#20 Taemin
  • 10.06.2021, 10:11h
  • Antwort auf #16 von Loren
  • Genau genommen ist das Christentum der älteste aktuell vorhandene Verschwörungsmythos. Ausgangspunkt ist das angebliche Verschwinden des Leichnams. Und obwohl doch dieses "Wunder", die sog. Auferstehung, der Kern des Glaubens ist, kursieren darüber von Anfang an widersprüchliche Erzählungen, die sogar ungeachtet ihrer Unvereinbarkeit kanonisiert wurden. Markus redet von Maria Magdalena, Maria (Mutter des Jakobus - welchen Jakobus? Die Evangelien nennen mindestens drei) und Salome (wohl nicht die Stieftochter des Herodes Antipas), die im Grab einen "Jüngling" vorfinden, aber keinen Leichnam. Matthäus lässt Salome weg und ersetzt den Jüngling im Grab durch einen vom Himmel herabkommenden Engel. Bei Lukas ist anfangs ohne Namensnennung von irgendwelchen Leuten die Rede, die zum Grab kommen und dort gleich zwei scheinbar engelhafte Wesen treffen; danach fällt Lukas ein, dann doch noch von Maria Magdalena, der Jakobus-Mutter Maria, aber nicht von Salome, sondern von Johanna zu sprechen. Johannes schließlich erfindet eine ganz andere Geschichte. Bei ihm sieht Maria Magdalena das leere Grab, holt Petrus und Johannes hinzu, und da tauchen zwei Engel auf und schließlich gar Jesus selbst. Diese vier miteinander unvereinbaren Geschichten sollen alle wahr sein. Man sieht ja über viel hinweg, wenn man sagen kann: Ist es auch nicht wahr, so ist es doch gut erfunden. Aber nicht mal das trifft hier zu.
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