Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?39084

Neues Format

Matthias Mangiapane bei "härtester Realityshow der Welt" dabei

Sat.1 baut nach der Absetzung von "Promis unter Palmen" in einer neuen Show auf alte Bekannte, darunter auch auf den schwulen Realityprofi Matthias Mangiapane.


2018 war Matthias Mangiapane beim Dschungelcamp dabei. Am Ende wurde er vom Publikum auf den fünften Platz gewählt (Bild: MG RTL D / Stefan Menne)

Der 37-jährige Matthias Mangiapane gehört laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung (Bezahlartikel) zu jenen Promis, die am neuen Realityformat "Die härteste Realityshow der Welt – Das große Promi-Büßen" teilnehmen. Laut dem Boulevardblatt haben bereits die Dreharbeiten unter großer Geheimhaltung in Österreich begonnen.

Die Show soll ein inoffizieller Nachfolger der kürzlich abgesetzten Skandalsendung "Promis unter Palmen – Für Geld mache ich alles!" werden. Die Ausstrahlung der zweiten Staffel war im April nach dem überraschenden Tod des Kandidaten Willi Herren ("Lindenstraße") gestoppt worden. Die Sendung hatte zuvor für Empörung gesorgt, weil Prinz Marcus von Anhalt die Dragqueen Katy Bähm homophob beleidigt hatte (queer.de berichtete). Auch die erste Staffel hatte mit Mobbing-Attacken für Aufregung gesorgt. Beteiligt an diesen Angriffen war auch Mangiapane, der am Ende den zweiten Platz belegte (queer.de berichtete).

Mischung aus "Big Brother" und Dschungelshow

Zur neuen Show ist noch nicht viel bekannt. Sie soll laut "Bild" eine Mischung aus "Promi Big Brother" und "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" werden. "Die Show soll witziger und nicht so krawallig werden wie 'Promis unter Palmen'", erklärte ein Produktionsmitarbeiter gegenüber der Boulevardzeitung.

Weitere Kandidat*innen der neuen Sendung seien ebenfalls Personen, die bereits seit längerer Zeit im deutschen Reality-Kosmos zu Hause sind. Dazu sollen Elena Miras und Calvin Kleinen gehören, die bereits bei der nur zum Teil ausgestrahlten Show "Promis unter Palmen" dabei waren. Auch DSDS-Sänger Daniele Negroni und die frühere "Bachelor"-Kandidatin Carina Spack sollen beim "Promi-Büßen" mitmachen. Als weitere Teilnehmende nennt "Bild" Gisele Oppermann ("Germany's Next Topmodel", "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!", "Das große Sat.1 Promiboxen"), Ex-Tennisprofi Daniel Köllerer ("Promi Big Brother", "Adam sucht Eva") und Manager Tim Sandt ("Das Sommerhaus der Stars" mit Freundin Annemarie Eilfeld).

Matthias Mangiapane ist gemeinsam mit seinem Ehemann Hubert Fella seit zehn Jahren im deutschen Realityfernsehen zu sehen. Zuerst trat das Paar in der Vox-Dokusoap "Ab ins Beet!" auf und testete Alltagsprodukte in der Serie "Hot oder Schrott – Die Allestester". Später folgte die Teilnahme an weiteren Realityformaten, aber auch eine eigene Vox-Dokuserie mit dem Titel "Hubert & Matthias – Die Hochzeit" (queer.de berichtete).

In der queeren Szene scheiden sich die Geister an Mangiapane. Letztes Jahr kam es zu einem Eklat, als der Assistent des Modedesigners Thomas Rath Mangiapane als "größte Schande" der LGBTI-Community beschimpfte (queer.de berichtete). (cw)



#1 Ja genauAnonym
#2 Nesiree DickAnonym
  • 09.06.2021, 16:43h
  • Dieses Bild von der Mangiapane im Dschungel.
    Sieht aus wie ne Gewitterhexe; dieses diabolische Lachen. Das macht wirklich Angst
  • Antworten » | Direktlink »
#3 LegatProfil
#4 queergayProfil
  • 09.06.2021, 19:21hNürnberg
  • Wer sich langweilt oder nichts zu tun hat, wer seine (Lebens-)Zeit totschlagen will oder wirklich nichts sinnvolleres möchte, der soll sich halt an solchen crazy TV-Ereignissen ergötzen und noch lange davon zehren. Und die Darsteller haben ja auch was zu tun und leben auch noch davon.
    Das private Kommerz-Fernsehen ist eine echte Bereicherung im deutschen Kultur-Angebot mit entsprechendem Bildungsauftrag bei ständiger Werbe-Berieselung vom feinsten.
    Was kann es schöneres und kultivierteres überhaupt noch geben? Auch Kinder lernen viel wichtiges und lehrreiches, wenn ihre intelligenten Eltern sie zuschauen lassen.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 LotiAnonym
#6 Ja genauAnonym
  • 09.06.2021, 19:51h
  • Antwort auf #4 von queergay
  • Dein Kommentar und die damit einhergehenden Vorverurteilung zeugen wirklich nicht davon das du sonderlich viel "sinnvolles" machst geschweige denn die Intelligenz oder (Erziehungs-)Qualität anderer einzuschätzen vermagst!

    Liest sich schlicht verbittert und bemüht selbstlobend!
  • Antworten » | Direktlink »
#7 Ja genauAnonym
#8 LotiAnonym
  • 09.06.2021, 20:13h
  • Antwort auf #6 von Ja genau
  • Für mich ist das blanke Ironie mit sehr ernsten Unterton. Der User hat doch gar nicht mal so unrecht. Ich erinnere mich sehr gut, als die Privaten Sender auf den Markt kamen, war es uso bei Bekannten, welche ich besuchte, die Glotze ununterbrochen eingeschaltet zu haben. Alles was Neu war wurde reingezogen. Einschließlich Werbung. Auch erinnere ich mich noch gut an die Aussagen der öffentlich rechtlichen Sendeanstalten keine Werbung zu zeigen. Alles Schnee von gestern. Heute schon eine Selbstverständlichkeit im Vorabendprogramm.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 queergayProfil
  • 09.06.2021, 20:21hNürnberg
  • Antwort auf #6 von Ja genau
  • Von mir stammt nicht der Begriff vom "Unterschichtenfernsehen", der hauptsächlich auf die privaten Kommerz-TV-Sender gemünzt ist. Zu diesem Thema kann man vieles im Netz finden, wenn man möchte.
    Die Bild-Zeitung wird übrigens von mehr Akademikern gelesen als die FAZ. Warum sollten sich also Hochschul-Absolventen nicht auch Trash-TV ansehen?
    Für qualitativ hochwertiger halte ich primär schon die Angebote von arte, phoenix, 3sat als die von Sat.1, rtl, vox & Konsorten. Und gegen Matthias Mangiapane habe ich nichts, auch wenn er sich gerne trashig medial immer wieder in Szene setzt und damit sein Geld verdient.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 LotiAnonym