Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?39123

"Hochwald" und "his"

Filmpreise für queere Produktionen aus Österreich und Japan

Ein queeres Alpen-Drama gewinnt den österreichischen Oscar, während ein japanischer Film über eine schwule Schülerliebe den Publikumspreis bei der Nippon Connection erhält.


"Hochwald" ist unter Kritiker*innen ein Hit – er läuft im Herbst offiziell in den Kinos an
  • 14. Juni 2021, 14:10h, noch kein Kommentar

Hohe Auszeichnungen für queere Filme: Der Heimatfilm "Hochwald" ist am Sonntag bei der Grazer Diagonale, einem prestigeträchtigen Preis für österreichische Filme, als bester Spielfilm des Jahres prämiert worden. Bereits zuvor hatte der japanische Film "his" den Publikumspreis beim Frankfurter Filmfestival Nipppon Connection einheimsen können. Der Diagonale-Hauptpreis ist mit 19.000 Euro dotiert, während der sogenannte Nippon Cinema Award 2.000 Euro wert ist.

"Hochwald", eine österreichisch-belgische Koproduktion, handelt vom sensiblen Mario (Thomas Prenn), der wegen seiner Homosexualität einen schweren Stand in seinem konservativen Heimatdorf im norditalienischen Südtirol hat. Die Jury der Diagonale würdigte den Debütfilm von Regisseurin Evi Romen als "sorgfältig komponiertes Stück Antiheimatfilm". Außerdem attestierte sie: "Der weite Kosmos einer engen Dorfgemeinschaft verschmilzt im Zusammenspiel mit großen Bildern, herausragendem Schauspiel und feiner Beobachtungsgabe zu einem vielschichtigen Gesellschaftsporträt."

Wir sind sprachlos und dankbar: Der Große Diagonale Preis des Landes Steiermark für den Besten Spielfilm 2021 geht an...

Posted by Hochwald on Sunday, June 13, 2021
Facebook / Hochwald
Datenschutz-Einstellungen | Info / Hilfe

Bereits letztes Jahr war der Film, der international unter dem Titel "Why Not You" gezeigt wird, beim Zurich Film Festival ausgezeichnet worden (queer.de berichtete). Der Film soll nach einer längeren Corona-Verschiebung im Herbst regulär in den österreichischen Kinos anlaufen, der deutsche Kinostart ist noch unbekannt.

Bei "his" von Regisseur Rikiya Imaizumi handelt es sich um einen hoffnungsvollen Film über das Aufbrechen traditioneller Geschlechterrollen und die Bedeutung von Familie. Es geht um die Schüler Shun (Hio Miyazawa) und Nagisa (Kisetsu Fujiwara), die sich in der Oberstufe ineinander verlieben. Nach der Unizeit trennen sie sich aber – und treffen sich erst Jahre später wieder. Der Film lief beim Nippon-Connection-Festival im Rahmen des diesjährigen Themenschwerpunktes "Family Matters – Die japanische Familie zwischen Tradition und Moderne". (cw)