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Cannabidiol

CBD-Öl: Entspannter leben trotz Depressionen?

In einer Studie wird CBD als "nützliches und vielversprechendes Molekül" angesehen, welches bei "vielen Patienten mit unterschiedlichen Erkrankungen helfen könne".


CBD-Öl soll das Wohlbefinden und die Lebensqualität fördern oder verbessern können (Bild: blakeconnally / unsplash)
  • 16. Juni 2021, 14:09h, noch kein Kommentar

CBD-Öl ist ein natürliches Hanföl, welchem unterschiedliche Wirkungen bei diversen Erkrankungen nachgesagt werden. Angeblich soll das CBD-Öl gar eine entzündungshemmende Wirkung haben und sogar bei Schlaflosigkeit und psychischen Beschwerden wie Depressionen, Ängsten und Stress aushelfen. Ein neuer Marketing-Trend oder steckt doch mehr dahinter?

Kann CBD-Öl gegen Depressionen wirken?

In der Hanfpflanze findet sich Cannabidiol und dies ist somit ein natürlicher Wirkstoff. Der Stoff CBD ist dabei der Gegenspieler von THC, dieses ist in Deutschland aufgrund seiner berauschenden Wirkung auch verboten. CBD hat dagegen eine Zulassung als Nahrungsergänzungsmittel und findet sich neuerdings auch in Medikamenten als zusätzlicher Wirkstoff.

Ob CBD-Öl gegen Depressionen wirkt ist eigentlich umstritten, jedoch sagen die Studien aus, dass es scheinbar doch einen Effekt hat. Es wird davon gesprochen, dass es jetzt eine "neue Alternative" für die Behandlung von Erkrankungen gibt und es "vielversprechende Ergebnisse" gibt. Festgestellt wurde dies aber noch nicht bei Menschen, sondern bei Ratten im Jahr 2019.

In einer weiteren Studie wird CBD als "nützliches und vielversprechendes Molekül" angesehen, welches bei "vielen Patienten mit unterschiedlichen Erkrankungen helfen könne" – so auch bei Depressionen, bipolaren Störungen, Epilepsie und Ängsten. Die Wirkung als natürliches Antidepressiva scheint somit als gesichert.

Reagiert die Psyche auf die Einnahme von CBD?

Nach der Einnahme von CBD kann es zu unterschiedlichen Wirkungen kommen, wobei Betroffene bereits von wesentlichen Verbesserungen ihrer Symptome gesprochen haben. Die Wirksamkeit von CBD gegen Depressionen oder einer depressiven Verstimmung und Ängsten scheint bestätigt worden zu sein.

Es handelt sich aber um ein natürliches Mittel, weshalb Reaktionen auf den Körper sehr unterschiedlich sein können, es könnte sogar sein, dass gar kein Effekt festgestellt wird. Eine regelmäßige Anwendung wird sowieso vorgeschrieben, um einen Effekt überhaupt irgendwann feststellen zu können. Cannabisöl kaufen und sich am nächsten Tag wesentlich besser fühlen? Das funktioniert demnach leider nicht!

CBD könnte das Wohlbefinden fördern

Das CBD Öl kann das Wohlbefinden und die Lebensqualität um ein Wesentliches fördern oder verbessern. Unter Umständen wird dadurch sogar die Leistungsfähigkeit besser, dieser Aspekt ist im Arbeitsalltag sicherlich auch ein wichtiger Aspekt. Anders als THC kommt es bei CBD auch zu keiner ermüdenden Wirkung. Zusätzlich kann Ängsten und Sorgen entgegengetreten werden. Wie vorher erwähnt, hat es auch keinerlei berauschende Wirkung.

Gestörter Botenstoffwechsel könnte sich regenerieren

Meistens liegt eine depressive Erkrankung darin, dass ein gestörter Stoffwechsel von Botenstoffen im Gehirn vorliegt, dies bezieht sich vor allem auf Noradrenalin und Serotonin. Ein wichtiger Neurotransmitter ist Serotonin, dieser wird auch als "Glückshormon" bezeichnet.

Ein gestörter Hormonhaushalt kann aber auch durch Schmerzen, einer schlechten Verdauung oder durch Schlafstörungen resultieren, weshalb diese Ursachen zuerst untersucht werden sollten. Sollten die Studien tatsächlich stimmen, dann kann CBD in all diesen Hinsichten womöglich auch helfen.

Mehr Schlafqualität mit CBD

CBD kann zusätzlich auch die Schlafqualität fördern, woraus sich dann wiederum eine erhebliche Verbesserung in der Lebensqualität ergibt. In den USA gab es im Jahr 2019 hierzu eine Studie, diese hatte gezeigt, dass es zu einer deutlichen Verbesserung des Schlafes gekommen war und zeitgleich zu weniger Angstzuständen. Bei der Mehrzahl der Betroffenen konnte ein positiver Effekt verzeichnet werden. (ak)