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Einzelkommentar zu:
Gendersprache in Hamburgs Verwaltung gestattet


#3 lotosblueteAnonym
  • 16.06.2021, 15:07h
  • Ich habe eine gewisse Zeit lang die Schreibung mit Stern, Doppelpunkt und Unterstrich verwendet - nach dem Motto "Versuch und Irrtum - und bin davon wieder abgekommen.
    Manche nennen diese Schreibung eine "geschlechterfixierte" Sprache und das trifft es für mich auf den Punkt, denn statt eine Vereinheitlichung zu erreichen, wird umso mehr auf die Unterschiede hingewiesen.
    Daher betrachte ich die Verwendung des Begriffs "gerecht" auch als unpassend, denn damit lässt sich alles bemänteln, was man in ein positives Licht rücken möchte (z. B. gerechter Krieg, gerechter Handel, gerechte Tötung usw.)
    Ich glaube auch nicht, dass sich damit mehr Geschlechtergerechtigkeit im Alltag erreichen lässt.
    Zum Beispiel ist Türkisch eine recht genderneutrale Sprache. Warum schlägt sich das nicht im türkischen Alltag nieder?
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