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Einzelkommentar zu:
Gendersprache in Hamburgs Verwaltung gestattet


#5 Taemin
  • 16.06.2021, 15:32h
  • Bei Formularen ist immer viel zu verbessern. Noch mehr als zehn Jahre nach Einführung der Lebenspartnerschaft wurden behördliche Vordrucke verwendet, die die Angabe, dass man verpartnert war, ausschlossen. Auch gab es Formulare, für die deren Schöpfer eigens die "gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft" erfunden hatten, die es nie gegeben hat; es gab die eingetragene Lebenspartnerschaft, aber gleichgeschlechtlich hieß die nie. Oder man hatte Vordrucke in Frageform. Ich liebte besonders jenen für die Beihilfe, der (mit Kästchen zum Ankreuzen davor) fragte: "Sind Sie ledig/verheiratet/verwitwet/getrenntlebend/geschieden?" Ich schrieb immer einfach und wahrheitsgemäß nur "nein" dahinter, obwohl ich genau genommen "ungeklärt" hätte schreiben müssen, denn die Lebenspartnerschaft hieß in RLP in den ersten Jahren amtlich "ungeklärter Personenstand". Vielleicht sollte man die allgemeine Erregung über dieses Thema ein bisschen dämpfen angesichts des Umstandes, dass Behördenvordrucke gewöhnlich von weltfremden Leuten ohne Sachkenntnis gemacht werden, genau wie behördliche EDV-Programme. Kann also gar nichts Gescheites bei rumkommen.
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