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Einzelkommentar zu:
Gendersprache in Hamburgs Verwaltung gestattet


#6 lotosblueteAnonym
  • 16.06.2021, 16:12h
  • Antwort auf #4 von Godzilla
  • "Diese Argumentation macht nur dann Sinn, wenn alle sichtbar und gleichberechtigt wären, sind sie aber leider nicht. Aus diesem Grund ist die Nennung mit Stern, Doppelpunkt und Unterstrich keine Fixierung, sondern eine Sichtbarmachung."

    Eine Sichtbarmachung der Unterschiede, die damit zementiert werden.

    "Ich denke bei der gendersensiblen Sprache geht es in erster Linie um Sichtbarkeit, denn Gleichberechtigung erreicht man nur durch Taten."

    Genau: Gleichberechtigung erreicht man nur durch Taten!
    Wie wäre es mit absolut neutralen Arbeitsplatzausschreibungen, z. B. Stellen im Handwerk, im Büro, als Lehrkräfte usw. (gesucht: eine Person (m/w/d) die in der Lage ist, die notwendige körperliche und geistige Arbeit dauerhaft zu bewältigen, ohne Gesundheitsschäden zu erleiden - unabhängig vom Geschlecht).
    Oder dass sich niemand, der einem Geschlecht angehört, das sich in der Belegschaft in der Minderheit befindet, dumme Sprüche anhören muss oder herabgewürdigt wird. Oder dass trans und nonbinäre Menschen nach dem Outing vor Arbeitsplatzverlust geschützt werden

    Auch bin ich sehr dafür, dass es endlich als strafbare sexuelle Belästigung eingestuft wird, Penisbilder zu verschicken (außer auf ausdrücklichen Wunsch der Adressaten) und nicht nur als "unerlaubte Verbreitung von pornographischen Schriften".
    Oder dass Alleinerziehende besser vor Altersarmut geschützt werden.
    usw, usw, usw.

    Für all das braucht es keine genderfixierte Sprache, sondern echte Taten.
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