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Sex in der Partnerschaft

So bleibt das Liebesleben abwechslungsreich!

Hält der Alltag in einer Bezehung Einzug, lässt die Leidenschaft nach. Diese Entwicklung ist normal, kann aber sehr frustrierend sein. Diese Tipps bringen mehr Schwung ins Liebesleben und sorgen für gemeinsamen Spaß.


Die Leidenschaft in einer Beziehung muss nicht zwangsläufig erlöschen (Bild: Ketut Subiyanto / Pexels)

  • 18. Juni 2021, 15:16h, noch kein Kommentar

Sex ist etwas Tolles, keine Frage. Doch vor allem dann, wenn man schon länger in einer Beziehung ist, schleicht sich der Alltag ein. Man funktioniert, arbeitet Dinge ab und freut sich abends darüber, wenn man sich endlich auf die Couch setzen darf. Dort möchte man relaxen und hat nur wenig Lust, seinen inneren Schweinehund für eine schnelle, vielleicht sogar lieblose Nummer zu überwinden.

Diese Entwicklung ist in Partnerschaften häufig zu beobachten. Doch, auch wenn es normal ist, dass der Sex im Laufe der Beziehung ein wenig abnimmt, sollte die Leidenschaft auf Dauer nicht zu kurz kommen. Wichtig ist nun, dass man offen über Bedenken, Zweifel oder Bedürfnisse spricht. Nur so finden sich Möglichkeiten, das Sexleben ganz nebenbei im Alltag wieder aufzupeppen.

Mehr Leidenschaft im Alltag

Der Alltag ist hektisch, laut und stressig. Die Beziehung, vor allem das Sexleben sollte nicht in den Hintergrund geraten. Diese Ideen können dabei helfen, mehr Reize in das alltägliche Leben zu integrieren:

Die schnelle Nummer für mehr Leidenschaft

Quickies haben in einer festen Beziehung nichts verloren? Oh, doch! Denn gerade ein guter Quickie hilft, das alte Feuer schnell wieder zu entfachen und die Sorgen des Alltags für ein paar Minuten hinter sich zu lassen. Wie wäre es, wenn der Partner in einer sportlichen Nike Jogginghose die Küche aufräumt? Der Bund sitzt verheißungsvoll an seinen Leisten, vorne herum zeichnet sich genau das ab, was man gerne sehen und spüren würde. Mit einem Ruck ist die Jogginghose unten, Po und Penis des Objektes der Begierde freigelegt.

Selbst am faulsten Wochenende kann ein Quickie Paare richtig auf Touren bringen. Das Schöne: Guter Sex macht Lust auf mehr. Also lässt sich der Tag dann ja vielleicht mit einer ausgiebigen Nummer beenden?

Viele Paare entscheiden sich sogar dazu, die Jogginghose oder auch ein anderes Kleidungsstück ihrer Wahl als Symbol für ihre Bereitschaft zu tragen. Räumt der Partner also sonntags in Jogginghose die Küche auf, brennt in ihm wahrscheinlich die Lust auf ein schnelles und heißes Sexabenteuer. Auf diese Weise kann man sich also unterschwellig zum Sex verabreden.

Toy Day

Sexspielzeug ist in jeder Szene beliebt. Tabus gibt es wenige und jeder kann sich seine individuellen Wünsche erfüllen. Auch in einer Partnerschaft lassen sich die wandelbaren Toys wunderbar einsetzen. Aber wann, wenn man sich nicht einmal zu Blümchensex aufraffen kann?

Man könnte sich zum Beispiel mit seinem Freund darauf einigen, ein- oder zweimal pro Monat einen Toy Day zu veranstalten. Dabei wird dann entweder ein neues Sexspielzeug getestet oder das Lieblings-Toy hervorgeholt. Diese Idee bietet zwei Vorteile:

Einerseits verabredet man sich zu Sex Dates, die dann im besten Fall auch regelmäßig stattfinden. Andererseits bringt man neuen Schwung in die Beziehung, indem man immer wieder neue Toys mit ins Liebesspiel einbezieht. Ob Plugs, Masturbatoren, Sleeves, Bondage Sets oder Puppen: Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Das einzige Tabu ist ein "Nein" des Partners, wenn dieser eine neue Praktik ablehnt.

Keuschheit

Okay, auf den ersten Blick klingt es paradox, Keuschheit als Tipp für besseren Sex zu nennen. Doch wer sich selbst durch eine bewusst durchlebte Keuschheit so weit geißeln kann, dass das gemeinsame Abspritzen mit dem Partner zum größten Lichtblick wird, weiß, wie effektiv Keuschheit für besseren Sex sein kann.

Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder spricht man sich ab und gibt seinem Partner sein Wort, in den kommenden sieben, zehn oder gar 14 Tagen auf keinen Fall selbst Hand anzulegen, oder aber man benutzt einen Chestity Belt. Weiß man, dass man weder Sex haben noch sich einen runterholen kann, steigt die Lust ins Unermessliche. Und genau diese Lust staut sich an – bis zur ersehnten Entladung in oder auf den Partner. (ak)